Ich habe beide Buchreihen mehrmals und Ausführlich gelesen.
Diese Rezension ist für diejenigen, die sich nicht entscheiden können.
Ich weiß dass diese Pros und Contras bereits schon genannt wurden aber das ist einfach meine persönliche Einschätzung ;)
Nicholls
Pro:
-Interessante Story
-Tiefgründige Charactere
-Eigene Schreibweise
-Orkisches Gemetzel
Contra:
-Sehr Vermenschlichte Orks
-Unrealistische Todesrate in Kämpfen
-Parallelwelten? Bei einem Buch über Orks find ich persönlich so etwas unpassend.
Fazit:
Anfangs habe ich dieses Buch nach den ersten 10 Seiten weggelegt. Als ich es nach ca. 2 Wochen wieder aufgegriffen hatte, konnte ich es fast nicht mehr aus den Händen legen.
Dennoch, sind das Orks?: Brutale Schlägereien: Ja, Redensart und Verhalten: Nein
Da ich die Bücher von Peinkofer zuerst gelesen habe, war ich in der Erwartung, dass es hier genauso rüde und bösartig zugeht. Aber diese Orks speisen an Tafeln und siezen sich.
Wenn man ein Buch liest, laufen die Geschehnisse auch im Kopf an. Bei diesem Buch hatte ich aber größtenteils Menschliche Wesen im Kopf.
Der Autor macht ausserdem öfters den Eindruch als wolle er sich selbst daran erinnern, dass er über Orks schreibt.
Dennoch ein lesenswertes Buch!
Peinkofer
Pro:
-DAS sind echte Orks ;)
Menschenfresser und Brutale Mörder so muss es sein
-Des öfteren einige lacher
-Nicht so ernsthaft geschrieben.
Contra:
-In jedem Teil wiederholt sich die Story, wenn auch abgeändert (nach meinem Gefühl)
-manchmal ermüdend
Fazit:
Mein persönlicher Favorit von den beiden Buchreihen.
Die Orks sind rüde, Brutal, Allesfresser(+Menschen), dumm aber trotzdem zu Überraschungen gut!
Im Hinteren Teil des Buches sind ein Spachenlexikon der Orks und ein "Rezept" enthalten.
Mir persönlich gefällt es, immer mal wieder rumzublätten wenn die Orks etwas in ihrer Spache sagen und dann den "aha" effekt (oder lachkrampf) zu bekommen.
Die Storys in den 3 Büchern der Reihe sind sich relativ ähnlich, aber dennoch abwechslungsreich und überraschend.
Doch manchmal ist man es leid, dass die beiden brüder immer im kreis gehen bis sie wieder auf irgendeine verquere weise in neuen schlamassel geraten.
Sollte man wirklich gelesen haben!
Zusammenfassung:
Beide Bücher sind durchaus lesenwert. Einige irritierende Parralelen habe ich allerdings festgestellt:
Um eines Anzusprechen:
Am Anfang des zweiten Bandes jeder der Reihen sind die Protagonisten in ein Dorf eingegliedert, haben einen Alltagstrott, und gerade als ihnen auffällt, wie langweilig es ihnen ist und wie sehr sie das alte leben vermissen, meldet sich ein alter, menschlicher Freund bei ihnen um sie um Hilfe zu bitten.
Mich würde sehr interessieren, ob ich mir diese parallelen nur einbilde oder ob es tatsächlich so ist.
Kleiner Tipp am Rande:
Ich Glaube die Reihe von Peinkofer ist eher für Jüngere(mind.16+) und die von Nicholls eher für Ältere Leser geeignet ;)
Ich hoffe ich habe ihnen bei ihrer Entscheidung wenigstens etwas weitergeholfen und würde mich über Meinungen von meiner Rezension freuen.