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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein neuer Lieblingsautor, 8. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Gesetz der Ehre: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist das dritte Buch des Autors, allerdings das Erste das ich gelesen habe. Carofiglio ist eigentlich ein Rechtsanwalt und in seiner Heimat Italien schon sehr populär. Diesen Erfolg gönne ich ihm auch in Deutschland. Die Hauptfigur seiner Romane ist der Rechtsanwalt Guerrieri. Er ist erfolgreich und in der Stadt Bari bekannt, aber in der Liebe hat er kein großes Glück. Kurz nachdem seine Freundin ihn verlassen hat, bekommt er von einer schönen Frau einen neuen Auftrag. Guerrieri soll ihren Ehemann aus dem Gefängnis herausholen. Sein Name ist Paolicelli. Er sitzt dort ein, weil er als Drogenkurier auf frischer Tat ertappt wurde. Da alle Indizien gegen in sprechen, verhallen seine Unschuldsbeteuerungen bisher ungehört. Eigentlich ein aussichtsloser Fall. Besonders pikant ist die Sache, weil Guerrieri Paolicelli kennt. Sie haben die gleiche Schule besucht und in dieser Zeit ist Paolicelli als Schläger mit einer faschistischen Bande durch Bari gezogen und hat Guerrieri sogar einmal verprügelt. Guerrieri ist deshalb insgeheim sogar froh das Paolicelli im Gefängnis ist und möchte eigentlich auch das er drinnen bleibt. Trotzdem willigt Guerrieri ein diesen Fall zu übernehmen, nicht zuletzt, weil er von dieser Frau fasziniert ist. Der Roman ist ein eher leiser Thriller, der ohne brutale Action-Szenen auskommt. Die Spannung wird allein durch den Plot den Geschichte erzeugt. Dabei kennt der Autor die kriminelle Szene und deren Methoden genau und kann sie auch sehr gut beschreiben. Die gesamte Geschichte wird aus der Perspektive Guerrieris beschrieben. Der Leser weiß dadurch das Gleiche wie die Hauptfigur und kann auch miträtseln, wie der Fall sich am Ende auflöst. Das Buch ist stellenweise auch sehr komisch, weil man als Leser nicht nur das erfährt was Guerrieri sagt, sondern auch das, was er in der gleichen Situation denkt - und das ist meistens etwas ganz anderes.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich, 1. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Gesetz der Ehre: Roman (Gebundene Ausgabe)
Unglaublich im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn ich nicht aus Erfahrung wüßte, daß italienische Autoren nie antworten sogar ihren Übersetzern nicht, auch wenn man ein fehlerfreies Italienisch schreibt, sage ich hier einmal, was mich bei diesem Autor beschäftigt: "Lieber Gianrico (in Italien duzt man jeden, der einen verwandten Beruf hat)Ich habe deinen dritten Roman zwischen Weihnachten und Neujahr verschlungen und habe mir dann die beiden ersten hervorgeholt, weil ich nicht auf dich verzichten konnte. Du bist die reinste Droge. Sofort mit den ersten Zeilen schlägst du einen in deinen Bann und man ist vollkommen mit allem was du tust auf deiner Seite. Es sind absolut keine Krimis die du schreibst, es ist viel mehr, es ist einfach excellente Belletristik, die du uns schenkst, mit einer Unmittelbarkeit und Ehrlichkeit die einen zutiefst anrühren. Von der ersten Zeile an ist man mit dir konform. Und da du diese Gabe hast und auch weiterschreiben willst, eine Bitte: Gib all deine Posten auf, auch den bei der Regierung und schreibe, schreibe, schreibe, denn das ist dein Metier. Das wünscht dir Brigitte, die mit 82 Jahren schon viele italienische Krimis gelesen hat, aber keinen einzigen vergleichbaren.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erwartungen erfüllt, 3. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Gesetz der Ehre: Roman (Gebundene Ausgabe)
Für Carofiglio-Fans: Wider Erwarten schafft der Held tatsächlich eine Steigerung in der persönlichen Entwicklung, was nach dem 2. Roman eigentlich kaum denkbar schien... Für Neueinsteiger: Auch wenn man die ersten beiden Romane von Carofiglio nicht kennt, ist der Lesegenuss garantiert: Besonders,wenn die Gedanken des Ich-Erzählers mit den "realen" Gegebenheiten kontrastiert werden, kann man sich schütteln vor Lachen... Der Autor G.C. mag genervt gewesen sein ob der Fragen nach seinem realem Dasein als personengeschützter Anti-Mafia-Staatsanwalt. Im Buch taucht dies ganz behutsam (!) am Rande auf. ---Ich bin uralt, aber ich habe zum ersten Mal in meinem Leben empfunden, was Harry-Potter-Fans antreibt: Buch gekauft, in der Kassenschlange angefangen zu lesen, nachts aufgewacht, weiter gelesen... ---
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