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Das Gesetz der Begierde

Eusebio Poncela , Carmen Maura , Pedro Almodóvar    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Eusebio Poncela, Carmen Maura, Antonio Banderas
  • Regisseur(e): Pedro Almodóvar
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. November 2008
  • Produktionsjahr: 1986
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001CQFNV2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.579 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Synopsis

Antonio entwickelt eine unerklärliche Obsession für den etwas älteren schwulen Filmregisseur Pablo Quintero. Pablo ist jedoch bereits mit Juan liiert. Als Juan Madrid für einen Aufenthalt am Meer verlässt, gelingt es Antonio, eine Liebesnacht mit Pablo zu verbringen. Das befriedigt seine Begierde aber nur kurz, denn er will den Angebeteten ganz für sich. Deshalb reist er seinem Nebenbuhler Juan hinterher und stürzt ihn von einer Klippe...

Produktbeschreibungen

Der junge Antonio entwickelt eine unerklärliche Obsession für den etwas älteren schwulen Filmregisseur Pablo Quintero. Pablo ist jedoch bereits mit Juan liiert. Als Juan Madrid für einen Aufenthalt am Meer verlässt, gelingt es Antonio, eine Liebesnacht mit Pablo zu verbringen. Das befriedigt seine Begierde aber nur kurz, denn er will den Angebeteten ganz für sich. Deshalb reist er seinem Nebenbuhler Juan hinterher und stürzt ihn von einer Klippe. Anschließend beichtet Antonio seine schreckliche Tat sogleich Pablo, der gerade vom Leichnam Juans Abschied genommen hat. Tief bestürzt von diesem Geständnis verunglückt der Regisseur wenig später auf seiner Rückfahrt in die Hauptstadt mit dem Auto so schwer, dass er sein Gedächtnis verliert. Gemeinsam mit seiner transsexuellen Schwester Tina muss Pablo nun versuchen, die eigene Vergangenheit wieder

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschung 3. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Naja, ich bein Fan von Antonio Banderas, doch dieser Film, obwohl er alles andere als neu ist, war eine Überraschung.
Eine Zeit, in der Drogen fast zum Alltag gehörten, in einer Ebene, in der nur noch der Verkauf des Körpers vor der Kamera möglich war
den Lebensunterhalt zu sichern, damals, als namenloser Sex die Party bestimmte bildet den Hintergrund zur Handlung.
Anfangs noch der Verdacht eines billigen kleinen Sexfilmchens entwickelt sich der Streifen zu einem psychologischen Profil eines Mannes,
dem es egal ist, welche Waffe er zum Erreichen seines Wunsches nutzt. Antonio Banderas - die Inkarnation eines feurigen Latinos und Machismos - macht die Beine breit für einen Mann; überraschend! Warum die dargestellte Person zu den Mitteln greift und ob die mehr als dominante Mutter die Ursache für den Show-down ist, bleibt leider unbeantwortet. Provokant alle mal - damals und heute (ein bisschen).
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich das Frühwerk von Almodóvar!!! 5. November 2008
Schon lange warte ich auf diesen wundervollen Film.
"Das Gesetz der Begierde" gehört sicherlich zu den stärksten Filmen des frühen Almodóvars.
Besonders zu erwähnen ist die grossartige Darstellung von Carmen Maura, die
hier einen Transsexuellen spielt.
Almodóvars Appell für mehr Toleranz ist hier mit einem Augenzwinkern und viel Liebe den einzelnen Figuren gegenüber dargestellt.
Empfehlung an alle, die Liebesfilme abseits des Mainstreams mögen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Christopher-Street-Movie 24. Januar 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Anfang 1987 wurde mit "La ley del deseo" (Das Gesetz der Begierde) anlässlich der Berliner Filmfestspiele erstmals ein Film des in einem spanischen Franziskaner-Kloster erzogenen Filmers Pedro Almodóvar in Deutschland gezeigt. Die Welt verdankt Almodóvar einige große Filme - dieser zählt wohl eher zu den provokanten.

Wie man das von diesem Regisseur kennt, aber sonst selten in dieser einseitigen Konsequenz erlebt, wird die Geschichte für ein Publikum, das es mit schrill ausgelebter gleichgeschlechtlicher Liebe, Transsexualität und Inzest nicht so hat, mehr oder weniger schwer verdaulich - darüber täuscht auch nicht immer ehrliche Toleranz zur Entschuldigung jeglichen schlechten Geschmacks nicht hinweg.

Immerhin bietet eine männliche Selbstbefriedigungsszene mit schwitzenden "Genießern" im Parkett zu Beginn bereits ein klares Signal für den Zuschauer, wo es langgeht. Die begeisterte Zielgruppe kann schon mal für erfreulichere Zwecke die Hände aus dem Popcorn und die Lippen aus der Cola nehmen, der Rest hat die Möglichkeit, den Saal zu verlassen.

Die zentrale Figur ist der erfolgsverwöhnte Filmemacher Pablo (Eusebio Poncela, 40), der mit seiner kleinen Tochter Ada (Manuela Velasco, 12) zusammenlebt und in den hübschen Juan Bermúdez (Miguel Molina, 24) verliebt ist, ihn aber in seiner Ich-bezogenen, fordernden Art verliert. Juan zieht erst mal ans Meer und kümmert sich um andere Leuchttürme.

Darauf hat der ehrgeizige Antonio (Antonio Banderas, 27) gerade gewartet. Er ist bereit, auch schon mal ein paar Schmerzen auszusitzen, wenn er dafür vielleicht eine Rolle abstauben kann. Doch es läuft anders, als er es sich vorstellt: Pablo weiht, anfangs widerstrebend, den Anfänger in die Kunst der zarten Mannesmann-Liebe ein und gewinnt Antonios Zuneigung. Doch je mehr sich Antonio verliebt und besitzergreifend wird, desto stärker versucht Pablo, ihn auf Abstand zu halten. Irgendwann entdeckt Antonio einen Liebesbrief, den Pablo im Namen Juans geschrieben hatte. Die Eifersucht erwacht. Er sucht Juan auf und bringt ihn um.

Gleichzeitig beginnt Antonio ein Verhältnis mit Tina (Carman Maura, 32), der "Schwester" Pablos, die - eigentlich als Bruder geboren - auf Wunsch ihres heiß geliebten Vaters als gehorsames Töchterchen das Geschlecht gewechselt hatte. Pablo begreift, dass Antonio für Juans Tod verantwortlich ist, und warnt seine Schwester. Antonio nimmt Tina als Geisel und erpresst von der Polizei ein letztes Schäferstündchen mit Pablo, bevor symbolisch die Feuerleitern ein letztes Mal ebenso malerisch wie symbolträchtig gestürmt werden.

"Das Gesetz der Begierde" bietet einem entsprechend orientierten Publikum eine schrill schillernde, deutlich jenseits der Flensburger Grenze liegende Dauervorlage für ganzkörperliche Begeisterung, die bei entsprechend Veranlagten durchaus auch den Kopf einschließt. Dagegen ist an sich nichts zu sagen, und das DVD-Cover macht fairerweise auch keinen Hehl aus der Sache.

Wer anders gepolt ist, schließlich gibt es da draußen vielleicht auch noch ein paar Frauen oder Heteros, wird womöglich Schwierigkeiten haben, die ohne den erotischen Kitzel eher etwas banale und schmalzige Liebesgeschichte zu goutieren - es sei denn vielleicht, voyeuristische Interessen kompensieren die ärgsten Geschmacksverletzungen.

Auch andere Almodóvar-Werke kommen schrill und provokant daher, aber nicht immer in dieser Überdrehtheit. Wem "Das Gesetz der Begierde" also zu heftig scheint, der kann die künstlerischen Qualitäten Almodóvars durchaus auch an (etwas) seriöseren Streifen erfahren.

Im Original 102 Minuten, Format 1,66:1 auf 35 mm Film, Dolby (Quelle: IMDB)

film-jury 3* A0466 24.1.2011eg Genre: Komödie | Drama | Romanze
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