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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Erfolgsautorin schöpft aus dem Vollen,
Von
Rezension bezieht sich auf: "Das Geschlechtsleben bestimmen wir": Sexualität im Dritten Reich (Gebundene Ausgabe)
Die Verfasserin, die durch ihr Erfolgsbuch Die Frauen der Nazis: Die drei Bestseller vollständig aktualisiert in einem Band - oder genauer gesagt, durch die sorgfältigen Recherchen, denen ihre Erfolgsbücher zugrunde liegen, sich Kenntnisse und einen Überblick angeeignet hat, wie sie derzeit keine zweite Person besitzt - beleuchtet in diesem Buch das Thema "Sexualität in der Nazizeit" von allen Seiten.Während für Hitler selbst Sex kein lebensbestimmendes Thema war, amüsierte er sich doch über die Ausschweifungen, wenn sie ihm berichtet wurden, und den zügellosen Lebenswandel von einigen aus einer Umgebung. Hitler zog aber nur in seltenen Fällen daraus Konsequenzen. Goebbels verbot er die Ehescheidung, Streicher enthob er letztlich von seinen Ämtern. Der anfangs im Umgang mit Frauen und Nacktheit sehr verklemmte Himmler stand in seiner ersten Ehe völlig unter dem Pantoffel. Die um acht Jahre ältere Krankenschwester Margarete unterdrückte und schikanierte ihren ,lieben Heini' bei jeder Gelegenheit und stellte ihn vor Gästen bloß. Erst in seiner Sekretärin Hedwig Potthast fand er eine passende Partnerin. Er bastelte im Haus, bearbeitete den kleinen Garten und spielte mit den Kindern. Die Gattin Margarete hatte seine Nebenfrau und seine Zweitfamilie zu dulden. Das war unter den Nazigrößen kein Einzelfall. Auch Martin Bormann, der mit seiner Ehefrau zehn Kinder hatte, hatte darüber hinaus mit ihrem vollen Einverständnis hinaus noch eine Geliebte. Frau Bormann bereitete sogar einen Gesetzentwurf für eine "Volksnotehe" vor, die nach Kriegsende den Weg zu einer begrenzten Polygamie ebnen sollte. Hitler, obwohl er selbst dafür keinen Bedarf hatte, stand solchen Vorschlägen nicht abgeneigt gegenüber. Ein echtes Problem war in einem Männerorden wie die SS die Homosexualität. Himmler war strikt dagegen und ging deshalb mehrfach bis in hohe Dienstränge dagegen vor, in seinen Reden sowieso. In Fällen von Bisexualität versuchte er durch persönliche Gespräche die Männer zu bekehren. Nebenehen hingegen förderte er, gründete zur Entbindung unehelicher Kinder die Stiftung Lebensborn, siehe Deutsche Mutter, bist du bereit...: Alltag im Lebensborn und Kind L 364. Eine Lebensborn-Familiengeschichte, und erwarb sich einen Ruf als Helfer in sexueller Not. Selbst der Ehefrauentausch unter SS-Führern schien ihm ein Weg zur Ankurbelung der Geburtenrate. Wußten Sie schon, daß Görings einzige Tocher Edda durch künstliche Befruchtung gezeugt worden ist? Wer noch viel mehr erfahren will, der sollte das Buch lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Plan von der Züchtung des Homo Germanicus,
Von
Rezension bezieht sich auf: "Das Geschlechtsleben bestimmen wir": Sexualität im Dritten Reich (Taschenbuch)
Inhalt:Anna Maria Sigmund berichtet von Adolf Hitler und seinem mysteriösen Sexualleben, von seinen Ansichten zur Rolle der Frau, von Moralvorstellungen in der NS-Elite, von Abtreibungsverbot und Förderung von Geburten, von Himmlers 'Lebensborn', von Homosexualität, von Prostitution im Dritten Reich, von Aufklärung und Verhütungsmitteln. Mein Eindruck: Anna Maria Sigmund hat ausführlich und gewissenhaft recherchiert und einen umfassenden Bericht zur Sexualität im Dritten Reich abgelegt. Sie gleitet dabei nicht in Mutmaßungen ab und belegt ihre Angaben durch zahlreiche Quellenangaben, hält sich an Tatsachen und verliert sich nicht in skandalösen Geschichtchen um Hitler und seine Anhänger. Sigmunds Buch ist einfach zu lesen, sprachlich jedoch bisweilen etwas reißerisch oder abgedroschen (z.B. Himmler als 'Bürokrat des Schreckens'). Mein Resümee: Ein interessanter Einblick in das Sexualleben im Dritten Reich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufschlussreich und entlarvend,
Rezension bezieht sich auf: "Das Geschlechtsleben bestimmen wir": Sexualität im Dritten Reich (Taschenbuch)
Gerade im privatesten Bereich eines jeden Menschen - Familie, Liebe, Sex - will keiner, dass ihm reingeredet wird - schon gar nicht von der Obrigkeit mittels Verordnungen. Dies passierte jedoch massiv im Dritten Reich, jedoch ließ sich "das Volk" nicht so einfach manipulieren und lenken und vor allem die Frauen dankten dem Führer nicht, wie er es plante, mit "jährlich einem Kind".Auch die Führungsriege bzw. "Elite" um Hitler sorgte, bis auf 2 Ausnahmen, nicht für Großfamilien. Für offizielle Anlässe hatte man des weiteren die "typische blonde, biedere, arische Hausfrau und Mutter" an seiner Seite und im Stillen genoss man das Leben mit seiner rassigen Geliebten.... Die Widersprüche waren eklatant - einerseits proklamierte man "freien Sex" um für viel Nachwuchs, auch von ledigen Frauen zu sorgen, andererseits war man prüde und verklemmt und es fand keine Aufklärung in den Schulen statt, es gab keine Beratungszentren etc. Das Buch ist äußerst interessant, flüssig geschrieben, enthält viele Fakten, z.B. über Homosexualität oder Prostitution in Nazideutschland, die so nicht bekannt waren und hebt sich wohltuend von den vielen 08/15-Büchern zum Dritten Reich ab. Dieses Werk wäre sicherlich auch eine Bereicherung für die Kollegstufe des Gymnasiums, denn durch die vielen Beispiele zur Einflußnahme des Nazi-Regimes in das tägliche Leben von "Otto Normalverbraucher" wird der Wahnsinn des Dritten Reichs richtig fassbar gemacht. Fazit: Absolut empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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