Dies ist die Geschichte eines Mannes mittleren Alters aus der amerikanischen Mittelschicht der 50er Jahre, der im Leben erfolglos geblieben ist. Tommy Wilhelm wird von einer Pechsträhne verfolgt und bekämpft seinen Jammer mit hoffnungsvoller Erwartung auf eine glückliche Schicksalswendung, oder alternativ auf Geld von seinem wohlhabenden Vater Dr.Adler, der das selbe Appartmenthotel bewohnt wie sein Sohn. Dr.Adler verweigert dem Sohn jegliche Hilfe, da er der Ansicht ist, sein Sohn habe sein Versagen im Leben durch eigene Unstetigkeit verschuldet.
Tommy glaubt, das eigene Schicksal nicht meistern zu können, und wendet sich ausgerechnet an diejenigen, die sich als denkbar ungeignet für das unmögliche Unterfangen erweisen: an den Dr.Tamkin (Tommy finanziert mit seinen letzten Dollars das gemeinsame Geschäft mit ihm) und an den innerlich abgestorbenen Vater, der in seinem fortgeschrittenen Alter von seinem Versagersohn nur in Ruhe gelassen werden will. Dr.Tamkin, ein Scharlatan, der manch Perlen der Weisheit unter seine Qaucksalberei zu mischen weiß, ist so etwas wie die Seele ohne Substanz, und Dr.Adler die Substanz ohne Seele.
Seine von ihm getrennte Frau quält ihn mit Vorhaltungen. Der reiche Greis Dr.Rappaport ist pathologisch egozentrisch. Von seinen Mitmenschen ist keine Hilfe zu erwarten.
Als Produkt der westlichen Zivilisation, mit ihrer Tradition staatlicher und religiöser Institutionen, allmächtiger Gottheit, universeller Gesetze, natürlicher Gerechtigkeit und dergleichen, scheint Tommy sich an den Glauben an eine Art metaphysischer Ordnung zu klammern, die irgendwie da sein muss, um alles wieder ins rechte Lot zu bringen. Die Botschaft scheint zu sein, dass es diese vermeintliche unterstützende Strukturen und Mechanismen gar nicht gibt, und vor allem dann, wenn man sie braucht.
Und dann kommt das Ende.