Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Rasant und schnörkellos, 9. September 2009
Dieses Buch ist der letzte Teil einer Trilogie, aber es ist nicht unbedingt erforderlich, die anderen beiden Teile vorher zu lesen. Der Hauptprotagonist Parker hat mit 2 Kumpanen im vorherigen Teil eine Bank überfallen und musste das Geld leider in einer Kirche zurücklassen. Nun möchte er sich das Geld holen, zusammen mit seiner Freundin Claire gibt er sich als Laubgucker aus. Natürlich läuft nicht alles glatt, denn einer der Mittäter ist geschnappt worden und nach kurzer Zeit wieder ausgebrochen. Somit wimmelt es in der Gegend von Polizisten und auch eine Kopfgeldjägerin hängt sich an Parkers Fersen. Das entpuppt sich im Laufe der Geschichte aber als Glückgriff, da sie Parker an Cleverness noch überbieten kann.
Die Geschichte wird in rasantem Tempo erzählt, die Perspektive wird ab und zu mal gewechselt. Meistens wird aus der Sicht der Gangster erzählt, die auf mich nicht unsympathisch gewirkt haben. Mir hat die klare und schnörkellose Sprache sehr gut gefallen, die Spannung hält sich bis zur letzten Seite. Es gibt immer wieder neue Wendungen und der Autor hat sich weder mit langweiligen Gefühlsduseleien aufgehalten noch mit all zu blutigen Szenen gebrüstet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannende Gauner-Story, 29. Oktober 2009
"Das Geld war schmutzig" ist nach "Fragen Sie den Papagei" und "Keiner rennt für immer" der dritte Parker-Roman von Richard Stark. Obwohl die "Parker-Trilogie" mit diesem Buch beendet ist, erscheint im Oktober ein weiterer Parker-Roman ("Das große Geld").
Zum Inhalt:
Das Buch schließt direkt ans Ende des zweiten Teils an. Parker hat mit zwei "Geschäftspartnern" einen Banküberfall begangen. Jedoch konnten sie nicht direkt mit dem Geld fliehen, sondern mussten es in einer Kirche zurücklassen. Nun wollen natürlich alle die Beute zurückhaben, was sich aber alles schwieriger als erwartet herausstellt. Denn außer ihnen und der Polizei ist noch eine ganze Reihe weiterer Personen daran interessiert, ein Stück vom Kuchen abzubekommen!
Meine Meinung:
"Das Geld war schmutzig" war mein erster Parker-Roman. Ohne das Wissen der Vorgängerbände ist es mir schon etwas schwer gefallen in die Handlung hineinzufinden, gerade weil es so nahtlos an "Keiner rennt für imme" anschließt. Doch nach den ersten paar Kapiteln hatten sich die meisten Fragen geklärt und der Lesespaß konnte beginnen. Richtig fesselnd war das Buch zwar bis zum Ende nicht, aber Stark schreibt auf so lakonische und trockene Weise, dass allein das schon ein Vergnügen war. Besonders interessant fand ich es, einen Krimi nicht aus Sicht eines Kommissars oder Detektivs zu lesen, sondern aus der Sicht der bösen Jungs, der Diebe, die ihre Beute wiederhaben wollen. So habe ich mit Freude die Irrungen und Verstrickungen der einzelnen Parteien verfolgt, die alle nur ein Ziel haben: Die Millionen aus dem Banküberfall!
Fazit:
Bei "Das Geld war schmutzig" handelt es sich um eine spannende Gauner-Story aus ungewöhnlicher Perspektive, bei der es allerdings zu empfehlen ist, zuerst die beiden Vorgänger zu lesen.
Über den Autor:
Richard Stark ist ein Pseudonym des Schriftstellers Donald E. Westlake, der 2008 an einem Herzinfarkt in Mexiko starb. Unter den zahlreichen Preisen, die er im Laufe seines Lebens erhalten hat, befindet sich auch der berühmte Edgar Award.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der letzte Parker?, 3. August 2009
Starks soziopathischer Antiheld Parker hat wieder einmal zugeschlagen und er hat einen Fehler gemacht: Statt die Tat - einen Überfall auf einen Geldtransporter - allein zu begehen, ist er mit einer Gruppe aktiv geworden. Leider müssen sie einen Großteil der Beute verstecken, denn die Polizei ist ihnen schnell auf die Schliche gekommen und so versuchen Parker und seine nun "ehemaligen" Komplizen, an die Beute zu gelangen. Parker und seine Freundin Claire mieten sich als Ehepaar einer kleinen Pension in der Nähe der versteckten Beute ein, doch auch die Kopfgeldjägerin Sandra findet sich dort ein und versucht Profit aus dem Ganzen zu machen...
Wie schon in den ersten Bänden, gibt Stark mit Parker auch hier einen emotionslosen Helden ins Spiel, von dem man weder das Aussehen weiß, noch Einblick in seine Gedanken erhält, und der somit wenig Identifizierungspotential bietet. Deshalb sind es nicht die Charaktere und deren Gefühle, die hier wirken, sondern die Spannung wird allein aus der Handlung aufgebaut: Niemandem ist zu trauen, es werden immer mehr Anwärter auf die Beute und jeder versucht, seinen Teil am Kuchen zu bekommen.
Der im Dezember 2008 verstorbene Donald E. Westlake, der die Parker-Reihe unter dem Pseudonym "Richard Stark" schuf, war noch ein Autor alter Schule. Das merkt man seinem Schreibstil an, der beweist, dass es auch ohne große Gewaltszenen und blutige Details geht.
Auch wenn man sich schnell ins Geschehen hinein lesen kann, so erleichtert es doch das Verständnis, wenn man die voran gegangenen Bände kennt.
Mein Fazit: Ein Parker wie man ihn kennt, unblutig, aber trotzdem spannend, hart und voller Action - ein Genuss für Freunde des "Roman noir".
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