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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Rasant und schnörkellos,
Von Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Geld war schmutzig: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist der letzte Teil einer Trilogie, aber es ist nicht unbedingt erforderlich, die anderen beiden Teile vorher zu lesen. Der Hauptprotagonist Parker hat mit 2 Kumpanen im vorherigen Teil eine Bank überfallen und musste das Geld leider in einer Kirche zurücklassen. Nun möchte er sich das Geld holen, zusammen mit seiner Freundin Claire gibt er sich als Laubgucker aus. Natürlich läuft nicht alles glatt, denn einer der Mittäter ist geschnappt worden und nach kurzer Zeit wieder ausgebrochen. Somit wimmelt es in der Gegend von Polizisten und auch eine Kopfgeldjägerin hängt sich an Parkers Fersen. Das entpuppt sich im Laufe der Geschichte aber als Glückgriff, da sie Parker an Cleverness noch überbieten kann.Die Geschichte wird in rasantem Tempo erzählt, die Perspektive wird ab und zu mal gewechselt. Meistens wird aus der Sicht der Gangster erzählt, die auf mich nicht unsympathisch gewirkt haben. Mir hat die klare und schnörkellose Sprache sehr gut gefallen, die Spannung hält sich bis zur letzten Seite. Es gibt immer wieder neue Wendungen und der Autor hat sich weder mit langweiligen Gefühlsduseleien aufgehalten noch mit all zu blutigen Szenen gebrüstet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ohne Geld läuft gar nichts!,
Rezension bezieht sich auf: Das Geld war schmutzig: Roman (Taschenbuch)
Unter Führung des Protagonisten Parker überfällt eine kleine Gruppe Gangster einen Geldtransport in Massachusetts. Da die Polizei schnell vor Ort ist, müssen sie den größten Teil ihrer Beute verstecken und fliehen. Presse und Fernsehen berichten ausführlich von diesem Aufsehen erregenden Verbrechen.Dann trennen sich die Wege der Männer - aber alle wollen sie nur möglichst rasch das Geld holen. McWhitney arbeitet wieder in seiner Bar. Nick Delesia wird von der Polizei verhaftet, als er mit einem "schmutzigen" Schein bezahlt (denn die Seriennummern aller Scheine waren registriert). Nachdem er einen Marshall erschießt, kann er aus dem Gefängnis entfliehen. Parker plant mit seiner Freundin Claire, getarnt als Ehepaar Willis, einen Kurzurlaub in der Nähe des Tatortes. Hier möchte er die Situation auskundschaften. Aber nicht nur die Gangster zieht es an den Tatort: Die Polizei startet einen Großeinsatz und kontrolliert mit Straßensperren die Bevölkerung. Auch Sandra Lozcalzo, eine Kopfgeldjägerin, ist zur Stelle. Sie gibt aber keineswegs der Polizei Hinweise, sondern verspricht sich größeren Profit, wenn sie sich an Parker hängt. Zeitweise wird die urige Frühstückspension Bosky Rounds zum turbulenten Hauptschauplatz, denn bei der geschwätzigen Mrs. Bartlett findet sich der harte Kern der Akteure ein. Hier laufen Polizisten, Sandra Lozcalzo, das Ehepaar Willis und andere einander über den Weg, ohne sich zu begegnen - geschweige denn zu erkennen. Dieser Krimi ist ein Lesegenuss. Er kommt ohne Blut und Folter aus. Das Plot-Konzept - Überfall auf einen Geldtransport - ist zwar nicht gerade neu, sondern schon oft literarisch und filmisch variiert worden. Aber Richard Stark gestaltet es auf originelle, den Leser fesselnde Weise. Im Vordergrund seines Erzählens stehen die Charaktere der Gangster: Keiner traut dem anderen, jeder möchte alleine "Kasse machen" - und dennoch kommen sie wieder zusammen. Dabei scharen sie immer mehr Personen um sich, die ihnen bei ihrem Coup helfen sollen. Sie schmieden Pläne - aber irgendwie kommt es immer anders als vorhergesehen. Und: Ohne Geld läuft gar nichts ... Das ist alles sehr reizvoll zu lesen. Bei manchen Textpassagen hat man den Eindruck, dem Autor (und dem Übersetzer) sitze der Schalk im Nacken. So wird Mrs. Bartlett von ihren Gästen im Stillen liebevoll "Mrs. Apfelkuchen" und ihre Pension "Quartier für Hänsel und Gretel" genannt. "Laubgucker" heißen die Touristen ... und es gibt noch viele weitere solch witzige Einfälle zu beschmunzeln. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannende Gauner-Story,
Rezension bezieht sich auf: Das Geld war schmutzig: Roman (Taschenbuch)
"Das Geld war schmutzig" ist nach "Fragen Sie den Papagei" und "Keiner rennt für immer" der dritte Parker-Roman von Richard Stark. Obwohl die "Parker-Trilogie" mit diesem Buch beendet ist, erscheint im Oktober ein weiterer Parker-Roman ("Das große Geld").Zum Inhalt: Das Buch schließt direkt ans Ende des zweiten Teils an. Parker hat mit zwei "Geschäftspartnern" einen Banküberfall begangen. Jedoch konnten sie nicht direkt mit dem Geld fliehen, sondern mussten es in einer Kirche zurücklassen. Nun wollen natürlich alle die Beute zurückhaben, was sich aber alles schwieriger als erwartet herausstellt. Denn außer ihnen und der Polizei ist noch eine ganze Reihe weiterer Personen daran interessiert, ein Stück vom Kuchen abzubekommen! Meine Meinung: "Das Geld war schmutzig" war mein erster Parker-Roman. Ohne das Wissen der Vorgängerbände ist es mir schon etwas schwer gefallen in die Handlung hineinzufinden, gerade weil es so nahtlos an "Keiner rennt für imme" anschließt. Doch nach den ersten paar Kapiteln hatten sich die meisten Fragen geklärt und der Lesespaß konnte beginnen. Richtig fesselnd war das Buch zwar bis zum Ende nicht, aber Stark schreibt auf so lakonische und trockene Weise, dass allein das schon ein Vergnügen war. Besonders interessant fand ich es, einen Krimi nicht aus Sicht eines Kommissars oder Detektivs zu lesen, sondern aus der Sicht der bösen Jungs, der Diebe, die ihre Beute wiederhaben wollen. So habe ich mit Freude die Irrungen und Verstrickungen der einzelnen Parteien verfolgt, die alle nur ein Ziel haben: Die Millionen aus dem Banküberfall! Fazit: Bei "Das Geld war schmutzig" handelt es sich um eine spannende Gauner-Story aus ungewöhnlicher Perspektive, bei der es allerdings zu empfehlen ist, zuerst die beiden Vorgänger zu lesen. Über den Autor: Richard Stark ist ein Pseudonym des Schriftstellers Donald E. Westlake, der 2008 an einem Herzinfarkt in Mexiko starb. Unter den zahlreichen Preisen, die er im Laufe seines Lebens erhalten hat, befindet sich auch der berühmte Edgar Award. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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