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am 26. Mai 2007
Nach wie vor aktuelle Parallelen zu unserer Zeit weist die Geschichte der Medicibank auf, die Tim Parks hier zusammengestellt hat.

Das Bankhaus existierte fast einhundert Jahre und begründete die Macht der Familie Medici. Den Grundstock der Bank bildete eine Mitgift und das kaufmännische Geschick des Gründers Giovanni di Bicci de'Medici. Leider vergaßen die nachfolgenden vier Generationen nach und nach, wie man ein erfolgreiches Bankhaus führt. Sie stellten unfähige Filialdirektoren ein, und andere, die ihr Können lieber dazu einsetzten, sich selbst zu bereichern, als der Bank zu dienen. Und sie verschwendeten den ererbten Reichtum für politische Zwecke und Kunstwerke. Am Ende verschuldeten sie sich. Gleichzeitig vergaben sie Kredite an Mächtige, die es unter ihrer Würde fanden, ihre Schulden zurückzuzahlen. Ungeschickte finanzielle und politische Schachzüge sorgten für ein rasches Ende der berühmten Bank und den Verlust von Macht und Reichtum der Medici. So mußte das berühmte Bankhaus nach 99 Jahren aufgeben.

Der Autor erläutert die geschickten Argumente, die man benutzte, mit denen man das Verbot der Kirche, Zinsen zu nehmen, umgehen konnte, und er gibt Einblicke in das soziale und politische Gefüge der Stadt Florenz, wo die Medici ihren Sitz haben. So läßt sich in diesem Buch der Wandel des moralischen Weltbildes vom Mittelalter zu dem der Renaissance aus ungewöhnlicher Perspektive nachvollziehen.

Dies Sachbuch ist ein echtes Leckerli - nicht nur für Banker und alle, die mit dem Bankwesen zu tun haben, auch Geschichtsinteressierte und kunstinteressierte Querdenker können hier ein großes Lesevergnügen finden, zumal im Buch auch immer wieder Kunstwerke aus der Zeit abgebildet werden, die im Text angeführt sind.

Ein Stammbaum der Medici und eine Chronologie runden das Buch ab, das einen Platz in der Hausbibliothek verdient.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2013
Unter den vielen Büchern über die Medici zeichnet sich das Buch von Tim Parks zum Einen dadurch aus, dass es in faszinierender Weise zeitgeistige, kulturgeschichtliche, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge und Hintergründe vermittelt. Zum anderen rekonstruiert der Autor wie kaum ein anderer aus allerlei Details die Persönlichkeit der handelnden Akteure und verleiht so dem historischen Geschehen Gesicht und Leben.

Die Geschichte der Medici bietet dabei Stoff für so ziemlich alles, was man sich denken kann: Krimis, Lovestories und Politthriller, Kriegsdramen und Mordkomplotts. Sie stellt ein zentrales Kapitel abendländischer Kirchen-, Geistes- und Kunstgeschichte dar, handelt von bürgerlichem Aufstieg und adligem Niedergang, von Gottessuche und sittlichem Verfall; Reichtum, Macht, Frömmigkeit, Genie und Größenwahn.

Recht ausführlich schildert Parks die Entstehung des Bankenwesens. Die Medici unterhielten im 14. Jahrhundert ein ständig expandierendes Handelsunternehmen. Dabei wurden sie in wachsendem Maße mit der Nachfrage nach Liquidität konfrontiert. Ein gut gehendes Kreditwesen, soviel war klar, konnte dem gesamten Handel und Geschäftsleben eine ganz neue Dimension verleihen. Wer auf Kredit Ware einkaufen und gewinnbringend verkaufen kann, trägt zur Erweiterung des Marktvolumens bei; wer sein Gewerbe durch kreditfinanzierte Anschaffungen ausbauen und so mehr herstellen kann, ebenso. Die Ressentiments gegenüber dem Geldverleih mussten überwunden werden, da sie zum Entwicklungshindernis geworden waren.

Besondere Schwierigkeiten gab es mit dem Zins, dessen Erhebung stets den Ruch des Wuchers hatte. Doch wer das Kreditwesen zum Hauptgeschäft macht, muss auch von etwas leben und wer der Bank Geld leiht, will dies - zumal in Anbetracht des Restrisikos, es nicht wieder zu bekommen - nicht umsonst tun. Arbeit für Kasuistiker, Theologen und Geschäftsinhaber, die sich an möglichen Sprachregelungen und Umdeutungen übten. Die Medici bspw. verteilten an Kunden anfangs für Einlagen kleine Jahresabschluss-Geschenke".

Ein wesentlicher Pfeiler des Unternehmens war auch das Absahnen der Arbitragen, die sich aus unterschiedlichen Wechselkursen ergaben - der Fiorini war in Florenz mehr wert als in London, das Pfund weniger. Mit der Zeit sah man das Ganze jedenfalls in anderem Licht, nicht zuletzt weil der Vatikan nach Finanz-Partnern wie den Medici suchte. So standen Männern des Geldgeschäfts, die noch in Dantes Göttlicher Komödie" im selben Bereich der Hölle landen wie Sodomiten", bald die höchsten gesellschaftlichen Positionen und Ebenen offen.

Der erste der das mit größter Zielstrebigkeit nutzte, war Cosimo de Medici. Parks schildert ihn als brillianten Geschäftsmann und Strategen, als klugen Pragmatiker, jedoch keinesfalls ohne Tiefendimension. Bücher, die er in seiner Jugend las, befassten sich u.a. mit Rhetorik und Politik, aber auch mit dem Ideal klösterlichen Lebens - man fand Stellen angestrichen, in denen es um die Überwindung fleischlicher Begierde geht. Einmal in der Woche, so Parks, traf sich Cosimo mit Gleichgesindten zum geistlichen Austausch und Gotteslob", man geißelte sich gegenseitig und organisierte Prozessionen.

Cosimo, so Parks, pflegte sich markig und kryptisch" auszudrücken. Er ließ sich ungern in die Karten schauen. In seinen Niederlassungen in vielen großen Städten und Handelszentren gab es strenge Verhaltenskodizes für die Angestellten - bis in das Privatleben hinein. Vertrauenswürdigkeit und Integrität war in diesem sich neu etablierenden Gewerbe ein hohes Gut. Dass es dabei oft nur um die Wahrung des schönen Scheins ging, muss nicht betont werden.

Il Vecchio" errang 1434 den Sitz des Stadt- bzw. Staatsobersten in der Republik Florenz - nach harten Machtkämpfen mit dem Konkurrierenden Albizzi-Clan. Man stellte sich zwar regulär zur Wahl - ohne breite Unterstützung im Volk wäre es nicht gut gelaufen. Wer verlor musste jedoch mit Verfolgung durch die Gewinner; Verbannung und Mordanschlägen rechnen. Cosimo verhielt sich vergleichsweise moderat, versäumte aber nicht, alle wichtigen Posten mit Männern seines Vertrauens zu besetzen.

Die Herrschaft des Patriarchen erwies sich bald dem Florieren der Arno-Metropole als sehr zuträglich. Cosimo hatte das Wohl der Armen im Blick, ließ viel Geld in christliche Stiftungen fließen, kaufte überall antike Manuskripte auf, ließ eine große öffentliche Bibliothek errichten, baute Paläste, das Kloster San Marco, eröffnete ein Art neu-platonischer Akademie im Miniformat. Zum Kreis dieser Avantgarde des christlichen Humanismus gehörten u.a. Marsilio Ficino und Giovanni Pico della Mirandola, der ein Werk von grundlegender Bedeutung über die mit der Gottesebenbildlichkeit verliehenen Würde jedes einzelnen Menschen schreiben wird.

Auch betätigten sich die Medici stets als Kunstmäzene. Künstler waren seit jeher ungewöhnliche Menschen. Für die Florentiner Boheme galt das ganz besonders. Parks schildert sie als Soziopathen und Exzentriker, Lügner, Betrüger, Sodomiten", Ehebrecher. Doch unbeirrt von gesellschaftlichen Vorbehalten nahm sich Cosimo ihrer an.

Brunelleschi ist ein verschrobener Eigenbrödler, aber auch ein Visionär der schließlich zustande bringt, woran sich unzählige Baumeister vor ihm die Zähne ausgebissen hatten: das Wunder des gigantischen Kuppelbaus über dem Dom von Florenz. Die Malerei führt er mit der Einführung der Zentralperspektive zu neuen Ufern. - Donatello meißelt einen David mit skandalös homoerotischen Anklängen. Fra Filippo Lippi malte Heiligenscheinumleuchtete Marienbilder von bezaubernder Schönheit und zuweilen fast erotischer Ausstrahlung. Bis der Mönch dem Reiz erlag und mit seinem Marienmodell durchbrannte.

Cosimos Sohn Piero litt an der Gicht und regierte nach Ableben des Vaters Republik und Geschäftsimperium nur 5 Jahre lang - vom Bett aus, aber nichts desto trotz erfolgreich. Als er verstorben war, nahm sein Sohn Lorenzo 1469 seinen Posten ein. Lorenzo war literatur- und philosophieinteressiert, schrieb einerseits elegische Liebesgedichte, andererseits obszöne Karnevalsreime über die wulstigen Gurken der toskanischen Bauern", denen sich die Münder öffnen" sollten. Grundsätzlich humanistischen Idealen sehr zugetan, zögerte er doch nicht, Widerstand mit aller Härter und Brutalität zu ersticken. Sein Stil missfiel vielen und so ersann man unter der Führung der Pazzi ein Komplott. Er und sein Bruder Giulio sollten ausgerechnet im Dom während einer Messe erdolcht werden. Lorenzo entkam jedoch. Der Vorfall sicherte ihm nun Sympathien selbst in den Kreisen, die ihm bereits eher ablehnend gegenüberstanden.

Lorenzo beschert Florenz ein goldenes Zeitalter", erhält den Beinamen "Il Magnifico" ("der Prächtige"). Wie sein Großvater fördert er die schönen Künste, wo er nur kann. Michelangelo nimmt er bereits als Teenager unter seine Fittiche. Das widerwillige Malergenie, dass sich eigentlich als Bildhauer sah, wird später mit seiner überlebensgroßen David-Statue das Wahrzeichen Florentiner Bürgerstolzes erschaffen. Il terrible" wird er auch genannt werden; er tyrannisiert mit seiner Launenhaftigkeit seine Umgebung. Auch ihn umweht der Ruf der Sodomie. Die sixtinische Kapelle bemalt er mit Männerakten, denen von der geschockten Kurie beauftragte Malerkollegen nachträglich Gewänder verpassen müssen. Das Ergebnis - da ist man sich einig - ist immerhin von überwältigender, zeitloser Schönheit. Botticelli ein Lebemann, der mit Leidenschaft dünn umhüllte, der griechischen Mythologie entlehnte Nymphen und Göttinen malt, christlich-religiöse Sujets hingegen mit unverhohlener Distanz umsetzt, durfte sich der Patronage Lorenzos ebenso gewiss sein wie Leonardo da Vinci, der mit seiner Leichenfledderei viel Unwillen auslösen wird.

Letzter ist der Star-Gelehrte seiner Zeit und Lorenzo weiß dies ebenso für für den Glanz seines Regiments zu nutzen, wie dies ein Jahrhundert nach ihm ein weiterer Spross der Familie - Cosimo II. - zu einer Zeit als die Medici, die bald darauf von der historischen Werltbühne verschwinden, längst aus den Niederungen der Finanzwelt in den Stand toskanischer Herzöge aufgestiegen sind - mit Galileo Galilei tun wird. Galileo - eine Art frühbarocke Mischung aus Stephen Hawking und Harald Lesch ist nicht nur wissenschaftlicher Vordenker, er versteht es auch, seinen Vorträgen und Demonstrationen Event-Charakter zu verleihen und sich generell - in Rede und Publikation volksnah auszudrücken.

Der fromme Christ, der in engem Kontakt mit der internationalen Wissenschafts-Community seiner Zeit stand - Thomas Hobbes und John Milton besuchten ihn sogar persönlich - bemühte sich engagiert und humorvoll, die Kirche seiner Zeit aus einer anachronistischen Engstirnigkeit was wissenschaftliche Neuerungen betraf zu befreien. Mit Papst Urban VIII. war er befreundet und hatte durchaus einen Unterstützer in ihm. Man machte Galileo jedoch zur Auflage, das kopernikanische Modell und seine eigenen Theorien zu den Planetenbahnen stets als noch unbewiesene Hypothese darzustellen. Galileo zog jedoch die päpstlichen Vorbehalte in seinem Dialogo wenig verschleiert ins Lächerliche. Damit hatte er den Bogen überspannt und bekam Ärger mit der Inquisition.

Doch zurück zu Lorenzo Il Magnifico und Florenz. Im Jahr 1482 betrat Girolamo Savonarola die Florentiner Bühne. Der Theologe rief die Leute wortgewaltig auf, ihren Lebensstil zu ändern und hatte weitreichende Ideen zur Kirchenreform. Er war Lektor in San Marco und hatte offensichtlich ein Charisma, dass die humanistische Geisteselite der Stadt - Lorenzo eingeschlossen - keinesfalls unberührt ließ. Nachdem er 1487 bereits Florenz verlassen hatte, setzten Regent und befreundete Philosophen sich mit Nachdruck für seine Rückkehr ein. Schwer einzuschätzen, was sich verändert hatte, jedenfalls wirkte er auf seine Publikum in seiner späteren Phase nicht mehr in positiver Weise erwecklich - sondern in seinem prophetisch-apokalyptischen Auftreten überaus extrem. Das Ende ist bekannt - nachdem er das Medici-Regiment nachhaltig erschüttert hatte, wurde er schließlich exkommuniziert und kurz darauf hingerichtet.

Lorenzo, der Lebemann hatte Florenz zweifellos von seinem Reichtum profitieren lassen und der Stadt eine kulturelle Blütezeit verschafft. Das Geschäft hatte er jedoch vernachlässigt. Als er 1492 nicht ohne Gewissensqualen starb, war die Medici-Bank fast ruiniert.

Für seine Söhne Piero und Giovanni hatte Lorenzo von vornherein eine Kirchenkarriere vorgesehen und sie entsprechend erziehen und studieren lassen. Wenngleich er, so Parks, in Anbetracht der selbst für sein nicht unbedingt zartes Empfinden haarsträubenden Zustände im Vatikan (die Borgia-Päpste hatten diesen längst zu einem Sündenbabel gemacht) nicht ohne Bedenken in Bezug auf ihr Heil und Ergehen war, hatte er seinen Einfluss genutzt, um sie möglichst schnell im Kardinalsstand zu sehen. Im Jahr 1513 besteigt Giovanni schließlich als Papst Leo X. den Heiligen Stuhl. Dabei blieb er durchaus der Familientradition verhaftet. Die Medici hatten es zur Meisterschaft darin gebracht, die verschiedensten ökonomischen und gesellschaftlichen Bereiche für die Finanzwelt zu erschließen und mit ihr zu verquicken. Doch ein Bereich fehlte noch und hier winkten Gewinne ohne gleichen - das Seelenheil. Leo X., Humanist und leidenschaftlicher Kunstmäzen wie seine Vorfahren, perfektionierte den Ablasshandel und machte ihn zur Goldgrube. So finanzierte er u.a. den Bau des Petersdoms. Doch mit diesem Treiben rief er einen Mann auf den Plan, dem gegenüber sich all sein Reichtum und Einfluss als machtlos erweisen wird: den ehemaligen Bettelmönch Martin Luther.
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am 29. September 2011
"Man kann einen Staat nicht mit Vaterunsern führen",

...so der legendäre Ausspruch Cosimos de Medici. Und er muss es wissen. Ist er doch zeitlebens damit beschäftigt, einen Spagat zu vollführen zwischen den Geboten der Kirche, humanistischem Denken und wirtschaftlichem Erfolg.
Da das arbeiten zum christlichen Grundverständnis gehört, ist die Vermehrung des Geldes ohne Arbeit, sprich: der Verleih gegen Zinsen, strengstens untersagt.

Erlaubt hingegen ist der Wechsel, also der Einkauf von Ware in der einen Währung, und der Verkauf in einer anderen. Hierbei kommt es zu gewissen Schwankungen, und da genau liegt die Profitspanne des Bankhauses. Doch die Medicis sichern sich ab: so fließen regenmäßig große Summen an die Kirche, gelegentlich auch direkt an den Papst. Außerdem werden die Heimatstadt Florenz und deren Bürger unterstützt, sowie die Künste gefördert.

Doch hatte Giovanni, der Vater Cosimos, noch vor jeglicher gesellschaftlichen Einmischung gewarnt, nimmt der Sohn bereits aktiv am politischen Leben teil. Dessen Enkel Lorenzo "Il Magnifico" hingegen will eine regelrechte Dynastie der Medici aufbauen. Mächtige Neider jedoch und strenge christliche Fundamentalisten machen dem volksnahen Kulturmäzen einen Strich durch die Rechnung.

Dem Autor Tim Parks gelingt mit Das "Geld der Medici" eine kurzweilige Biographie über die Bankfamilie. Interessant seine Abhandlungen über die Entstehung der Banken in einer Zeit des religiösen Umbruchs, über wirtschaftlichen Handel, Mäzenatentum, die Kunstgeschichte der Renaissance, sowie über die Macht der Kirche. Eine gelungene Dokumentation über die wohl einflussreichsten Geldverleiher und Kulturmäzene des ausgehenden Mittelalters.
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am 2. Juli 2010
Sehr informativ und klasse geschrieben!!! Eben ein typischer Tim Parks. Und wer glaubt, die katholische Kirche würde es jetzt doll treiben, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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am 8. Oktober 2010
Mit einsam eingestreuten Jahresangaben und versprengten Redundanzen, sowie sporadischen Abbildungen und wenigen Hinweisen auf die Größen der zeitgenössischen Kunst und Kultur, erscheint Parks temporeiches Buch nicht zuletzt wegen des lockeren Stils eher im Kleid eines historischen Romans. Da der Autor nicht eine einzige Quellenangabe macht, ist dies Buch für den wissenschaftlich arbeitenden Leser definitiv unbrauchbar. Die Aussage, dass Parks akribisch recherchiert habe, lässt sich demnach nicht halten.
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