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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein wenig schmerzlich ist, dass das Bild der DVD doch recht deutlich unter Rauschen leidet, was besonders dann unangenehm ausfällt, wenn es Gesichter beeinträchtigt. Dabei zeigen sich dort sonst recht anspruchsvolle Farbstimmungen, die die historische Umgebung naturgerecht wiedergeben. Was die Kontrastwerte angeht, könnten ein paar mehr Schwarzfacetten aufgezeigt werden. Akustisch bietet die Disc ein klares und vor allem sprachlich sehr präzises Programm. Mit Richtungswechseln wird hingegen weniger gespielt, aber Musik und Umgebungsgeräusche mischen sich stets harmonisch mit Musikeinspielungen. Neben einem Audiokommentar von Dominik Graf hält die DVD außerdem ein informatives Making Of (22:19 Min.) bereit. --movieman.de
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine weitere Grosse Geschichte...,
Von www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de "Die Infoseite ... - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Das Gelübde - Große Geschichten 10 (DVD)
Inhalt1818, das Städtchen Dülmen in Westfalen. Im Mittelpunkt eines religiösen Kults, der von Aberglauben, Frömmigkeit und irrationaler Hoffnung durchdrungen ist, steht die charismatische Anna Katharina Emmerick. Durch die Stigmata, die Wundmale Christi, und ihre starken Visionen wird die junge Nonne zur Mystikerin und Prophetin in einer Zeit, die geprägt ist vom Konflikt zwischen katholischer Anti-Aufklärung und preußischem Fortschrittsdenken. Anna ist bereit, ihre Visionen dem gefeierten Romantik-Dichter Clemens Brentano zu diktieren. Doch ihre intensive, ja fast sinnliche Begegnung, stürzt beide in eine sowohl politische als auch religiöse Kontroverse und stellt sie auf eine harte Probe. Bildbewertung Auch die zehnte Veröffentlichung durch "ARD-Video" innerhalb der Reihe "Grosse Geschichten" bietet wieder beachtenswerte und höchst niveauvolle Filmkost der besonderen Art. Der Regisseur Dominik Graf unternimmt den Versuch, in einem ehrlichen Film, fernab von religiös-spirituellen Schubladendenken und sonst oft genutzten Ausstattungsstereotypen bei Themen des katholischen Milieus, sich dem Ursprung der Visionen und Stigmata der Ordensschwester Anna Katharina Emmerick zu nähern. Diese filmische Annäherung, an ein so komplexes, inhaltlich hoch brisantes Thema, gelingt in einer Art, die sich einer sprachlichen Beschreibung entzieht und in ihrer Einzigartigkeit besticht. Dabei orientiert sich der Film in seiner Geschichte an den überlieferten und als gesichert geltenden wahrhaften Begebenheiten im Leben des deutschen Schriftstellers Clemens Brentano (1778-1842) und seiner Begegnungen mit Anna Katharina Emmerick (1774-1824) in Dülmen, in den Jahren von 1819 bis 1824. In dieser Zeit fertigte er umfangreiche Aufzeichnungen ihrer Erzählungen und Visionen an, die er später in Buchform veröffentlichte. Im Jahre 2004 wurde Anna Katharina Emmerick durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Wobei die katholische Kirche bis heute betont, dass die Seligsprechung kein Anerkenntnis der überlieferten Visionen oder Stigmata ist, sondern in Anbetracht der sozialen Gesinnung, Nächstenliebe und christlichen Konsequenz von Anna Katharina Emmerick erfolgte. Neben den realen tatsächlichen Ereignissen war der 1998 von Kai Meyer veröffentlichte Roman eine Grundlage für die Entstehung dieses Films. Der Film schafft es, in einer atmosphärisch schon fast unheimlich dichten Schilderung die Ereignisse aufzuzeigen. Überdeutlich zeigt er die tiefe und ehrliche Zweisamkeit, die sich zwischen Anna Katharina Emmerick und Clemens Brentano bildet. Lässt fast schon spürbar eine mystische Spannung im Raum entstehen, ohne dabei weltentrückt oder unglaubwürdig zu wirken. Mit der Verpflichtung der beiden Hauptdarsteller, in den Personen von Tanja Schleiff und Misel Maticevic gelingt es, dem Film eine angenehme Natürlichkeit zu erhalten, die trotz aller Mystik und metaphysischen Ausprägungen, durch deren Darstellung bewahrt bleibt. Beachtenswert und von hoher Wirkung in der Aussagekraft der Bilder, zeigen sich der Einsatz und die Arbeit von Michael Wiesweg an bzw. hinter der Kamera im Film. Durch eine ständige wechselnde Ansicht aus der Totalen hin zum Porträt, erlebt das Bild eine nie enden wollende Eigendynamik, die sich immer mehr wachsend, auf die Stimmung der Entwicklung der sich dramatisch gestaltenden Ereignisse und Erzählweise der Filmhandlung auswirken. Von der technischen Seite gesehen, kann das Bild dieser DVD mit guten Werten in der Qualität der Bilder punkten. Natürliche und kräftige Farben fügen sich äußerst harmonisch in die Grundstimmungen der Bilder ein. Dabei ermöglichen gute Einstellungen im Kontrast und in der Schärfe eine höchst detaillierte Ansicht der Bilder dieser Produktion. Im gewählten Bildformat 16:9 anamorph, zeigen sich während der ca. 110 Minuten dauernden Laufzeit der DVD, keine auffallenden Mängel in der analogen oder digitalen Bildbearbeitung. Lediglich ein eher selten bemerkbares leichtes Bildrauschen fällt ab und an ein wenig auf. Passend der Filmreihe "Grosse Geschichten" gestaltete DVD-Menüs ermöglichen einen gezielten und einfachen Zugriff auf die Auswahlmöglichkeiten der DVD. Neben dem Hauptfilm gibt es ein sehr informatives und interessant gestaltetes "Making of" mit einer ungefähren Laufzeit von 23 Minuten. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich den gesamten Film mit einem begleitenden Audiokommentar durch den Regisseur Dominik Graf anzusehen bzw. zu hören. Tonbewertung Neben der schon erwähnten Möglichkeit der Nutzung des Audiokommentars von Dominik Graf, befindet sich ein stimmungsvoller deutscher Dolby Digital 2.0 Ton auf der DVD. Er präsentiert sich in guter Verständlichkeit während der Dialoge im gesamten Film. Erwähnenswert beim Ton ist unbedingt die zum Einsatz kommende, sehr gelungene Musik von Sven Rossenbach und Florian van Volxem. Mal aufwühlend, dann wieder sanft, fast zärtlich zurückhaltend erklingen Spinett-Töne und tragen in ihrer fast mystisch klingenden Art mit zum sehr authentisch wirkenden Flair im Ton dieser Produktion bei. Kein Rauschen oder sonstige Mängel beeinträchtigen den Ton in seiner Qualität. Schade, dass auf dieser Veröffentlichung keine Untertitel Platz gefunden haben. Gesamturteil: Eine überwältigende und wahrlich gut gemachte Verfilmung eines geschichtlich in seiner Existenz belegten Ereignisses unter der Regie von Dominik Graf. In einer faszinierenden, nicht zu klassifizierenden Form der Verfilmung, kommt hier eine beachtenswerte DVD, in der Reihe "Grosse Geschichten" durch "ARD-Video" in die Veröffentlichung. Autor: Torsten www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de0 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Visionärin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Gelübde - Große Geschichten 10 (DVD)
Die Visionen und die Stigmata der Anna Katharina Emmerick sind bis heute nicht nur faszinierend, sondern gleichzeitig ein Stück Himmel auf der Erde. Die Brentano-Bücher über diese Visionen über das historische Leben und Wirken Jesu legen eindrücklich Zeugnis ab. Die Verfilmung ist spannend, spirituell und eröffnet Interesse, auch die Bücher Brentanos als Niederschriften der Emmerick-Visionen zu lesen. Ein niveauvoller Film, der Glaubensfragen spannend thematisiert und Tiefgang hat. Emmerichs Visionen dienten auch als Vorlage für den Film "Die Passion Christi". Wer diesen Zusammenhang erkennt und dazu die Deutung der Passionsgeschichte in den Büchern Alexa Krieles liest, nähert sich sehr authentisch religiösen Fragen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Weitsicht.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Gelübde - Große Geschichten 10 (DVD)
Die 2004 heilig gesprochene Anna Katharina Emmerick lebte von 1774 bis 1824. Es wird von ihr berichtet, dass sie die Stigmata Christi trug. Diese heilten trotz ärztlicher Behandlung nicht und bluteten jeweils zu bestimmten Wochentagen. Sie lebte in der Stadt Dülmen in Westfalen. 1818 besucht sie der Dichter Clemens Brentano und verweilte über fünf Jahre vor Ort um die Visionen von Frau Emmerick aufzuzeichnen. Dabei ergaben sich zahlreiche tiefgehende und auch filigrane Dialoge zwischen den beiden.Der gesundheitliche Zustand von Frau Brentano war denkbar schlecht. Sie aß nicht und ernährte sich ausschließlich von Muttermilch. Bettlägrig war sie dennoch voller Tatendrang und wollte zu einem bestimmten Anlass die Kirchenglocken selber läuten. Sie erregte die Aufmerksamkeit des preußischen Staates, der sie eingehend untersuchen ließ und der ihrer eigenen Kirche, der sie ebenfalls nicht geheuer war. Die historischen Geschichte wird sachlich und mit viel Sinn für Details erzählt. Schwerpunkt spielen die Dialoge zwischen den Protagonisten. Pittoreske Szenenbilder und eine gut gewählte Filmmusik erschaffen einen passenden Rahmen. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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