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Das Geisterschloss
 
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Das Geisterschloss [Soundtrack]

Jerry Goldsmith Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (26. Juli 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Colosseum Schallplatten (Alive)
  • ASIN: B000026VAF
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.337 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The carousel
2. Terror in bed
3. A place for everything
4. The curtains
5. Curly hair
6. The picture album
7. Return to the carousel
8. Finally home
9. Home safe

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Soundtracks zu Horrorstreifen sind unter den hunderten von Filmmusiken, die Jerry Goldsmith bislang komponiert hat (darunter Rambo, Basic Instinct, Mulan), natürlich auch vertreten. So schrieb er zum Beispiel den Score für Poltergeist und Das Omen, wobei ihm letzterer verdientermaßen sogar einen Oscar einbrachte. 1999 veröffentlichte er The Haunting anläßlich der von Regisseur Jan De Bont (Speed 2) verfilmten klassischen Geistergeschichten, die in Shirley Jacksons Roman The Haunting of Hill House zusammengefaßt sind. Konkret: Dr. David Mann (Liam Neeson -- Star Wars I -- Die dunkle Bedrohung, Schindler's Liste) hat sich einen stattlichen Herrensitz aus der viktorianischen Zeit ausgesucht, um dort mit verschiedenen Testpersonen (unter anderem Lily Taylor/Short Cuts und Catherine Zeta-Jones/Die Maske des Zorro eine Studie über Schlaflosigkeit durchzuführen. Das ist in einem jahrhundertealten, sagenumwobenen Spukschloß kein Problem, denn auf Neuankömmlinge haben die Geister der Vergangenheit bereits gewartet, und merkwürdige Visionen sowie Erscheinungen suchen die Gäste bald heim.

So wie die Macher von Das Geisterschloß durch einen Showdown an Effekten versuchen für Gänsehaut zu sorgen und dabei nur einen Aha-Effekt bewirken, so verhält es sich auch mit der Musik. Sie vermittelt nicht das Gefühl von Furcht. Das Erstaunliche ist sogar, daß sie über weite Teile gar nicht typischer Horrorfilmmusik entspricht. "The Carousel", das erste Stück, läßt sich wohl eher als elektronisch gespielter Jahrmarktswalzer klassifizieren. Zugegeben: Bei "Terror In Bed" wird auf symphonische Weise sowie in "The Curtains" nach elektronischem Strickmuster Spannung erzeugt, und es gibt mit "Return To The Carousel" beziehungsweise "Finally Home" auch noch die zwei typischen Bombast-Kompositionen, doch das war's dann auch.

Als Fazit läßt sich über The Haunting deshalb sagen: Der Soundtrack ist nicht wirklich gruselig, sondern sorgt bestenfalls für ein Kribbeln. Nach 35 Minuten ist der Spuk, der keiner war und nur einen Teil der gesamten Filmmusik wiedergibt, schon wieder vorbei. Das war im wahrsten Sinne des Wortes kurz und schmerzlos! --Thomas Hammerl


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Jan de Bont versenkt in seinem Remake des Filmes "The Haunting of Hill House" jeden Hauch von Horror in einer Flut von Special-Effects, die gegen Ende immer lächerlicher werden. Einzig die skurrile Architektur und hin und wieder nette Drehbucheinfälle sorgen dafür, dass dieses uninspirierte Remake nicht zur völligen Lachnummer gerät.

Und leider kann in diesem Fall auch die Musik nicht allzuviel retten. Sie schafft es leider nur selten wirklich Angst einzuflößen.
Nehmen wir zum Beispiel das Thema aus „Home Safe". Im Film kommt dieses Thema oft in den ruhigen Momenten vor; am eindrücklichsten zu Beginn, als Lili Taylor zum Schloss fährt und ihr Auto in Luftaufnahme gezeigt wird. Unweigerlich erinnert mich diese Szene an „The Shining". Dort entwickelt sie schon ganz zu Beginn -dank der Musik von Wendy Carlos- ein unwohles Gefühl. Hier jedoch hat es eher einen romantischen Touch und dient dem Spannungsaufbau nur wenig.
Bei den effektgeladenen Szenen wartet Goldsmith hingegen mit dissonantem, energischem Bläsereinsatz auf - und versenkt damit das letzte Gruselpotenzial in einer einzigen Wuchtsauce.
Wo Goldsmith allerdings wirklich mehr aus dem Film macht, ist in den „Carousel"-Szenen. Dort hat nämlich deBont das Potenzial völlig verspielt: Ein solch drehendes Spiegelkabinett bietet solche Möglichkeiten, er nutzt es aber nur für einen billigen Effekt. Goldsmith's Thema verstärkt hier das noch übrig gebliebene Unheimliche an der Szenerie meisterhaft. Leider kommt es viel zu kurz.

Wenn man allerdings mal den Film völlig vergisst und sich nur die Musik anhört, muss man sagen, dass Goldsmith's Score durchaus einige schöne Momente hat, die sich jedoch eher in Richtung Romantik als in Richtung Grusel entwickeln.
Fazit: Schöngemacht, aber wirklich aus dem Hocker reißen, kann es einen leider nicht.

(Übrigens: Der Score hat gerade mal eine Länge von gut 35 Minuten!)

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Jerry Goldsmith ist mit diesem Soundtrack ein Meisterstück gelungen, das die mystische und gruselige Atmosphere des Filmes noch zusätzlich unterstreicht. Die Themen sind einfach, aber so arrangiert und eingebettet, daß es man sie immer wieder hören kann. Besonders empfehlenswert!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gutes Alterswerk 21. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Jerry Goldsmith ist bei diesem Score unschlagbar elegant und fast schon lyrisch. Darüberhinaus fügt sich der Score überaus harmonisch in den Film ein und sorgt letztendlich für die einzige Atmosphäre, die in diesem mit schlechten Spezialeffekten überladenen Werk vorhanden ist.

Das Stück "Finally Home" gehört zum Besten, was Jerry Goldsmith jemals komponiert hat. Der Synthesizer, die musikalischen Mittel wie Modulationen, Synkopen sorgen für den Eindruck, daß die Musik steigt und herunterfällt wie z.B. Wasserwellen. In der Musik etwas absolut Seltenes.

Wunderschöner Score.

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