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Das Geisterhaus: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
 
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Das Geisterhaus: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Isabel Allende , Anneliese Botond
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 504 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (28. September 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518393871
  • ISBN-13: 978-3518393871
  • Originaltitel: La casa de los espiritus
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.073.289 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Isabel Allende
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Produktbeschreibungen

Der Spiegel

Der Berserker und die Unfassbare

Mehr als drei Jahrzehnte sind vergangen seit dem Versuch des Präsidenten Salvador Allende, in Chile einen Sozialismus der Freiheit zu errichten, der, wie das Leben des Mannes selbst, abrupt endete. Und viele Jahre glaubten seine Anhänger an seine Ermordung statt an einen Selbstmord.

Was kann die Erzählkunst leisten, wenn eine historische Wahrheit nicht vollständig rekonstruierbar erscheint? Diese Frage stellte sich die 1942 geborene chilenische Autorin Isabel Allende einige Jahre nach dem Putsch von 1973 durch die Militärjunta unter General Augusto Pinochet – und verfasste das Manuskript für „Das Geisterhaus“, dem ein Brief an ihren Großvater zugrunde liegt.

Das im venezolanischen Exil geschriebene Erstlingswerk der Nichte des ehemaligen Präsidenten wurde nach seinem Erscheinen im Jahr 1982 ein Welterfolg. Monatelang führte „Das Geisterhaus“ die Bestsellerliste des SPIEGEL an. Bis heute hat sich das umfangreiche Werk allein in Deutschland weit über zwei Millionen Mal verkauft.

Die Literaturkritik reagierte gespalten. „Hier ist eine Frau mit großer Erzählkunst in die Autorenelite Lateinamerikas eingedrungen“, hieß es. Auch „überwältigende Darstellungskraft“, „epische Souveränität“, „Genauigkeit und Leuchtkraft“ wurden der bis dahin unbekannten Schriftstellerin bescheinigt. Andere Kritiker aber nannten das Buch „trivialliterarisch“, „ein aussichtsvolles Debüt mit allen Unzulänglichkeiten“ oder sogar eine „Volksversion“ der berühmten Familiensaga „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez – gewiss das ungerechteste Urteil.

Denn selbst, wenn dem Leser der ersten Kapitel „Rosa die Schöne“ und „Die Drei Marien“ einige Parallelen zu García Márquez ins Auge fallen, so hat man es bei Allendes Werk doch ohne Zweifel mit einem ganz eigenständigen Stück Literatur zu tun. „Das Geisterhaus“ ist eine bittere Abrechnung mit dem Heimatland der Autorin, mit Chile, das sich erst sieben Jahre nach Erscheinen des Romans von der Militärdiktatur befreien konnte. Es ist eine Chronik von Gewalt, Ungerechtigkeit und Vergeltung, aber auch von „Schmerz, Blut und Liebe“. Neu klang Allendes sinnlich fabulierende, eigentümlich insistierende Stimme, die auf den mitteleuropäischen Leser fast exotisch wirkte, dieser fließende, saftige Ton, die endlosen Sätze, die selbst dann ihre Leichtigkeit nicht verlieren, wenn sie von Grausamkeit, Folter und Tod berichten. Immer mit einer Spur Ironie versehen, schaffen sie es, dass der Leser auch harte Übergänge ohne Weiteres verkraftet.

Man muss kein Kenner lateinamerikanischer Literatur sein, um zu durchschauen, nach welchem Muster die Autorin ihren Debütroman gestrickt hat: Aufstieg, Blüte, Niedergang, eingebettet in den gesellschaftlichen und staatlichen Verfall einer ganzen Epoche. Die für einen großen Familienroman genreüblichen Konventionen sprengt Allende also nicht.

Dafür aber lässt sie in ihrer Geschichte so zahlreiche spannende und skurrile, unterhaltsame und anstößige Figuren auftreten, dass die Vorhersehbarkeit des Romanverlaufs kein bisschen stört.

Aus dem pittoresken Gewimmel ragen zwei Protagonisten hervor: der skrupellose Patriarch Esteban Trueba und Clara, seine Frau Esteban ist ein zielstrebiger und kraftvoller Mann, der jedoch in seiner brutalen Triebhaftigkeit und seinem gewalttätigen Machtwillen erschreckend wirkt. „Kein Mädchen schaffte den Übergang von der Pubertät ins Erwachsenenalter“, ohne dass es sein „schmiedeeisernes Bett zu schmecken bekam.“

Truebas größte Schwäche ist die Liebe zu seiner Frau Clara. „Clara verbrachte ihre Kindheit und frühe Jugend zu Hause in einer Welt aus wunderbaren Geschichten und geruhsamer Stille, in der die Zeit nicht mit Uhren und Kalendern gemessen wurde, die Gegenstände noch ihr Eigenleben hatten, die Geister sich mit an den Tisch setzten und zu den Menschen sprachen, in der Vergangenheit und Zukunft Teil ein und derselben Sache waren und die Wirklichkeit der Gegenwart ein Kaleidoskop aus ungeordneten Spiegeln, in denen alles geschehen konnte.“ Sie ist am Ende die Person, die den herrschsüchtigen Mann bezwingt, die seinem Machthunger einerseits durch ihre verschwenderische Art zu lieben, andererseits durch ihre innere Unerreichbarkeit deutliche Grenzen setzt.

Allende bemüht sich immer wieder, die Perspektive der Frauen zur Geltung zu bringen. Sei es, indem sie Claras unbeugsame Würde im Geschlechterkampf mit ihrem Mann betont, sei es, dass sie von Nívea del Valle als einer tapferen, furchtlosen Frauenrechtlerin erzählt. Die Autorin macht sich mit ihrer Geschichte zur Anwältin der Frauen, allerdings ohne feministische Schärfe.

Ihre weiblichen Heldinnen tragen symbolhafte Vornamen mit ähnlicher Bedeutung: Nívea (die Schneeweiße), Clara (die Helle), Blanca (die Weiße), Alba (die Morgenröte). Sie stehen stets den Schwächeren und vom Leben Betrogenen bei. Jede für sich hadert und rangelt mit den Gegebenheiten ihrer Generation. Bewirken kann jedoch kaum eine etwas.

Das gelingt in diesem sich über ein Dreivierteljahrhundert erstreckenden Epos nur Tránsito Soto, der geschäftstüchtigen, matronenhaften Prostituierten, die zunächst als Nebenfigur auftritt und schließlich gegen Ende des Romans die Schicksale der Familien Trueba und del Valle bestimmt. Sie allein kann allen Entwicklungen der Geschichte trotzen. Und geht daraus als strahlende Siegerin hervor.

Allendes erzählerische Kraft ist unbestreitbar. Mit großer Souveränität verwickelt sie ihre Figuren in Extravaganzen und merkwürdige Anekdoten. Besonders auffallend ist dabei die Selbstverständlichkeit, mit der sie Magisches und Reales vermischt, ohne jede Furcht, dies auch auf Kosten der Glaubhaftigkeit zu tun.

Darin liegen Stärke und Schwäche des Romans zugleich. Die anfangs noch mit einem Augenzwinkern erzählten Skurrilitäten der Figuren, sei es, dass sie wie Rosa mit grüner Haarpracht ausgestattet sind, dass sie wie Clara auf einem Stuhl durchs Haus fliegen oder wie der junge Nicolás als nackter Karatespringer auf den Straßen von Santiago herumturnen – all diese Absonderlichkeiten, so hübsch sie auch sein mögen, wirken auf manchen europäischen Leser übertrieben.

Die großen Charaktere des Romans sind durchweg von maßloser Leidenschaft geprägt. Sie lieben und kämpfen ungezügelt und trotzen stets den Stürmen der sozialen und politischen Entwicklungen bis in den Tod.

Für irgendwelche seelischen Verkrümmungen lässt Allende ihren Figuren dabei kaum Raum. Geraten sie auf die schiefe Bahn, wie Esteban, der nach einigen Ehejahren seine alte Gewohnheit aufnimmt und seine Lieblingsprostituierte wieder aufsucht, oder wie seine altjungfernhafte Schwester Férula, die „verquälte Seele“, die plötzlich ihre Schwägerin begehrt, so dauert dies doch nicht allzu lange.

Es gibt große Erfolge, die letztlich unerklärlich sind. Im Falle von Isabel Allendes Roman ist es vor allem ihre Phantasie, die nachhaltig beeindruckt. Aber auch die Kunst des spannenden, temporeichen Erzählens. Allende hat es mit ihrem Erstlingswerk vermocht, eine Mischung zu erzeugen, die den Leser fordert, erstaunt, fesselt, ja: tief berührt.

Nicht zufällig konnte der dänische Regisseur Bille August 1993 mit diesem Stoff einen Kinoerfolg feiern. Dazu verhalfen ihm die Detailliebe und die einprägsamen Figuren der Romanvorlage. Jeremy Irons als Esteban und Meryl Streep als Clara haben ihre Rollen glänzend verkörpert. Die Verfilmung bleibt so unvergesslich wie das Buch, das ihr zugrunde liegt.

Nachwort von Verena Araghi zu Das Geisterhaus. SPIEGEL-Edition Band 21 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Geisterhaus
OT La casa de los espíritusOA 1982 DE 1984 Form Roman Epoche Moderne
Isabel Allende erzählt in Das Geisterhaus die Geschichte zweier Familien des chilenischen Großbürgertums von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart. Die Chronik der Familien entspricht zum Teil ihrer eigenen Biografie: Der 1973 erschossene chilenische Präsident Salvador Allende war ihr Onkel und auch sie musste wie ihre Romanheldin Blanca Garcia aus dem von General Augusto Pinochet regierten Land fliehen. Vor diesem historischen Hintergrund erzählt Allende eine Familiensaga, in der Übersinnliches mit den Erlebnissen der Personen verknüpft ist. Im Zentrum steht die Geschichte ungewöhnlicher Frauen aus vier Generationen.
Inhalt: Die junge Alba trifft beim Besuch des Hauses ihrer Ahnen auf den sterbenden Großvater Esteban Trueba. Anhand der Tagebücher ihrer Großmutter Clara beginnen beide, die bewegte Familiengeschichte zu rekonstruieren. Am Anfang der Geschichte steht die Verbindung zwischen dem Großgrundbesitzer Trueba und Clara de Valle, der Schwester der verstorbenen Verlobten Truebas. Er zeigt sich gegenüber seiner Familie und seinen Arbeitern als kompromissloser Patriarch. Ihm gegenüber stehen die Frauen der Familie: die hellseherisch begabte Clara und die Tochter Blanca, die sich in einen Anführer der kommunistischen Partei verliebt und auswandert. Trueba duldet die Beziehung nicht, er selbst kandidiert als Senator der konservativen Partei und unterstützt einen Militärputsch. Erst als seine Enkelin Alba in ein Konzentrationslager gebracht wird, begreift Trueba die Fehler seines Lebens.
Aufbau: Der Roman wird durch eine Rahmenhandlung eingeleitet und abgeschlossen. Durch diese Struktur stellt Allende schon zu Beginn Bezüge zur eigenen Biografie her. Dem Geisterhaus liegen laut der einleitenden Danksagung die Tagebücher von Allendes Großmutter zu Grunde. Ebenso beginnt Alba ihre Geschichte mit einem Zitat aus den Aufzeichnungen Claras. In ihrer Familiensaga verbindet Allende politisches Schreiben mit der weiblichen Perspektive. Das Geisterhaus ist nicht nur Schilderung der jüngeren Historie Chiles. Großen Raum nehmen die Liebesgeschichten der Protagonistinnen ein, die sich zu politisch aktiven Männern kommunistischer Überzeugung hingezogen fühlen und sich ebenso dem Klassenkampf verschreiben. Durch die Figur der Clara etabliert Allende das im Romantitel angedeutete Motiv der Geister. Konträr zu den weiblichen Figuren steht Esteban Trueba, die Verkörperung des familiären und gesellschaftlichen Konservatismus. Sprachlich fantasie- und kraftvoll gelingt es der Autorin, die dichte Geschichte von Liebe, Blut und Transzendenz fesselnd umzusetzen.
Wirkung: Allende lenkte mit dem Roman weltweite Aufmerksamkeit auf die chilenische Geschichte und die Werke anderer lateinamerikanischer Autoren. Es gelang ihr, die Form des Familienepos mit neuem Anspruch wieder zu beleben. K. G. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fesselnde Familiensaga 9. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe "Das Geiserhaus" geradezu verschlungen und mittlerweile schon mehrmals gelesen. Das Buch spielt in Chile und zwar zum Teil in der Hauptstadt Santiago, zum Teil auf dem Land. Es ist eine Familiengeschichte über vier Generationen. Obwohl das Buch recht dick ist und ziemlich viele Personen darin vorkommen, mußte ich aber nicht ein einziges Mal zurückblättern, um nachzuschauen, wer das jetzt nochmal war. Denn die Figuren sind so gut beschrieben, daß man die Personen geadezu bildhaft vor sich sieht, sich sogar ihre Stimmen, Gestik und Mimik vorstellen kann. Man meint fast, die Figuren des Buches persönlich zu kennen;deswegen vergißt man auch nicht ihre Namen oder ihre Rolle in der Geschichte. Auch die Geschichte selbst vergißt man nicht. In langweiligen Büchern hat man ja manchmal gegen Ende schon die Ereignisse vom Anfang vergessen. Aber dieses Buch ist so eindringlich, bewegend und oft auch amüsant erzählt, daß selbst viele Details im Gedächtnis bleiben. Vor dem nochmaligen Lesen wartet man also besser einige Zeit ab. Die Geschichte hat alles, was das Herz begehrt: Liebe, Haß, Schmerz, Leidenschaften, Witz. Ich würde empfehlen, das Buch möglichst vor dem Film zu lesen oder sich den Film am besten gar nocht anzuschauen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieser Roman von Isabell Allende ist auch Ihr bester. Wenn man das Buch zur Hand genommen hat, kann man es nicht eher weglegen, bis man es zu Ende gelesen hat. Die Geschichte um das wechselvolle Leben des Patriarchen Esteban ist so fesselnd, bunt und bilderreich erzählt, dass man sie richtig nachfühlen kann. Man möchte mit den Figuren lachen und weinen und ist am Ende ganz enttäuscht, dass der Lesespaß schon vorbei sein soll. Hier gibt es nur einen guten Tipp: gleich nochmal von vorn anfangen.
Für alle die, die diesen wundervollen Roman noch nicht haben, empfiehlt es sich unbedingt, ihn zu kaufen. Er verspricht Lese vergnügen satt. Übrigens geht es nicht, wie der Titel vielleicht vermuten läßt, um Geisterbeschwörung und Gruselkabinett, sondern um die wechselvolle Geschichte Chiles.
Dieses Buch verdient die fünf Sterne voll und ganz!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von W. Öschelbrunn TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich hatte Isabel Allendes "Geisterhaus" schon lange auf meiner Leseliste, diesen Sommer war es dann soweit. Inhaltlich ist alles zum Buch in den anderen Rezensionen gesagt worden, so dass ich mich jetzt ganz auf meine Leseeindrücke beschränken kann. Das Buch ist ohne Zweifel sehr flüssig und vor allem in den ersten Kapiteln mit viel Humor geschrieben. So fließen die ersten 300 Seiten dahin, gelegentlich nach meinem Empfinden etwas zu seicht und im Sinne eines recht rosaroten und sehr klassischen Familienepos. Zunächst werden zwei Generationen der Familie Trueba mehr oder weniger zügig abgehandelt. Im Rückblick sind diese frühen Generationen von vielen Sagen umwoben, die auf- und abtretenden Personen bleiben teils recht oberflächlich, der ein oder andere Seitenstrang der Erzählung entsteht, der sich später im Buch aber wieder verliert. Gelegentlich erinnert der Erzählfluss in dieser Phase an ein Märchen und es fehlt nicht mehr viel, dass der Leser die böse Hexe mit den Gebrüdern Grimm im Schlepptau im nächsten Kapitel vermutet. Die finalen zweihundert Seiten haben dann meine Erwartungen an dieses hochgelobte Buch doch noch erfüllt. Nun treten die historischen und politischen Bezüge, die unweigerlich mit dem Namen Allende verbunden sind, deutlich in den Vordergrund der Erzählung. Die Geschehnisse werden packender und die handelnden Personen, insbesondere der Patriarch Esteban Truebe und seine Enkelin Alba werden in ihrer Zerrissenheit und Vielschichtigkeit sichtbar. Nachdem bis Seite 300 kein wirklicher Spannungsbogen entsteht, baut sich nun doch noch ein solcher auf.

Für Leser, die sich - wie ich - vor allem aufgrund der politisch und historischen Hintergründe für dieses Buch entscheiden sollten, empfehle ich etwas Geduld beim Lesen zu haben und sich von der ersten Hälfte dieses Romans nicht abschrecken zu lassen. Das Durchhalten lohnt sich. Daher aber insgesamt von mir auch nur drei Sterne.
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Menschen in Chile
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