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Das Gehirn - ein Beziehungsorgan: Eine phänomenologisch-ökologische Konzeption Gebundene Ausgabe – 12. August 2009

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
  • Verlag: Kohlhammer; Auflage: 2., aktualisierte Auflage (12. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3170210041
  • ISBN-13: 978-3170210042
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 2,5 x 24,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 996.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Denkt das Gehirn? Ist es der Schöpfer der erlebten Welt, der Konstrukteur des Subjekts? - Dieser verbreiteten Deutung der Neurowissenschaften stellt das Buch eine ökologische Konzeption gegenüber: Das Gehirn ist vor allem ein Vermittlungsorgan für die Beziehungen des lebendigen Organismus zur Umwelt und für unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese vielfältigen Interaktionen verändern das Gehirn fortlaufend und machen es zu einem biographisch, sozial und kulturell geprägten Organ. Fazit: Es ist nicht das Gehirn für sich, sondern der lebendige Mensch, der fühlt, denkt und handelt.

Diese Konzeption wird auf philosophischer, neurobiologischer und entwicklungspsychologischer Basis entwickelt. Ein gesonderter Abschnitt gilt ihren Konsequenzen für unser Verständnis psychischer Krankheit und für die psychologische Medizin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias Wenke am 25. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Endlich ein neuropsychologisches Buch, welches nicht biologistisch daher kommt und Bewusstsein "evolutionär" zum Epiphänomen einer globalen Überlebensfunktion des Organismus reduzieren, irgendwo im Gehirn lokalisieren oder gar als neuronale "Konstruktion" wegerklären will. Derartige reduktionistische Ansätze kritisiert der Autor gründlich im ersten Teil des Buches, um den Weg frei zu machen für eine offene Untersuchung der Zusammenhänge von Gehirn, Leib und Person im zweiten Teil. Unter anderem zeigt er dort die Unhaltbarkeit eines linearen "Reiz-Reaktions-Modells" für die Beziehung von Umwelt und Organismus. Der Wirklichkeit angemessener ist ein zirkuläres Modell der "offenen Schleifen", in dem sich Subjekt und Welt in ihrer Interaktion fortlaufend gegenseitig hervorbringen. Das Nervensystem ist so ein handelnd sich veränderndes Organ möglicher Anschlüsse an die je erlebte Welt und keine determinierende Kausalmechanik.
Hier findet man seriöse Wissenschaft, die den Menschen als ganzes leibseelisches Wesen versteht und aufsetzt auf der Welt, wie wir sie vorfinden. Meisterhaft ordnend setzt Thomas Fuchs hier das Erleben des Subjekts und die Analysen des objektivierenden Beobachters miteinander in Beziehung, alles höchst plausibel, nachvollziehbar und auf der Höhe der Erkenntnisstandes unserer Zeit. Eine gelungene Synthese von Phänomenologie und Naturwissenschaft, die am lebendigen Wesen Mensch alles dran lässt. Ein hervorragendes Fachbuch, das es verdient, zum Standard zu werden.

Siehe auch: Im Gehirn gibt es keine Gedanken: Bewusstsein und Wissenschaft. Phänomenologische Skizzen zu Biologie, Psychoanalyse, Yoga und Buddhismus.
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jann Schlimme am 23. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Hier ist die fundierte, gut geschriebene und kenntnisreiche Antwort auf die Herausforderungen der neurowissenschaftlich geprägten Naturalismusdebatte. Eine Antwort ganz im Sinne des großen Projekts der Aufklärung. Eine solche ist dringend vonnöten angesichts des immer unübersichtlicher werdenden Dschungels aktueller neurowissenschaftlicher Forschung. Und zwar geht es hier um nichts weniger als um die Frage, was aus den zahlreichen Erkenntnissen der aktuellen Neurowissenschaften folgt.

Sicherlich behaupten die Neurowissenschaften selbst, eine Aufklärung des Menschen zu betreiben. Sie werden dabei nach Kräften von den populären Medien unterstützt. Dennoch - unserem hartnäckigen Selbst-Bewusstsein will es trotz täglicher Ergänzungen und Aktualisierungen der modernen Hirnforschung immer noch nicht "ins Hirn", dass unser Bewusstsein lediglich Prozesse neuronaler Informationsverarbeitung wiederspiegeln soll, dass die "in unserem Rücken agierende neuronale Maschinerie nur den Schein eines dauerhaften Selbst erzeugt", dass unser Gehirn wohlmöglich "ganz ohne Selbst auskommt". Ist dies alles Tinneff oder ist es die absolute Wahrheit?

Fuchs stellt sich diesen Fragen und gibt Antwort. Zugegeben, er überschreitet in seinem Buch die üblichen Denkwirklichkeiten eines feuilletonistischen Niveaus. Aber damit eröffnet er überhaupt erst die Möglichkeiten, die in der Debatte auf einem solchen Niveau sonst gemeinhin verloren gehen. Denn die neurowissenschaftliche geprägte Naturalismusdebatte bleibt ja nicht ohne Konsequenzen für ein Verständnis des Menschen, diese Debatte ist ja nicht langweilig, niveaulos oder die einfältige Erhitztheit von Wichtigtuern.
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 15. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Wissensarbeit und Forschung scheinen irgendwie mit masochistischen Zügen zusammenzuhängen. Dieser Gedanken befiel mich jedenfalls bei der Lektüre dieses Buches. Da hat man Roth, Singer, LeDoux, Damasio und wie sie alle heissen, gelesen, bewährte Weltbilder mühsam angepasst, um dann erschreckt feststellen zu müssen, es könne alles auch ganz anders sein. Aber für eine solche Erschütterung braucht es Autoren wie Thomas Fuchs. Denn obwohl er dem neurobiologischen Reduktionismus hart an den Karren fährt, haut er seine Wissenschaftskollegen nicht in die Pfanne. Er reichert seine Gegenpositionen auch nicht mit gestelzten Formulierungen an oder behauptet, seine Wahrheiten seien nun für alle Zeiten in Stein gemeisselt. Er macht lediglich eine übersichtliche Auslegeordnung, welche Puzzlesteine nicht in mehrheitsfähige Bilder passen. Und er zeigt, wie es mit unserem Gehirn auch sein könnte, wenn man den Fokus mehr auf die Interaktionen mit der Umwelt richtet.

Der berufliche Werdegang des Autors ist ein weiterer Beleg dafür, dass die eigene Geschichte die Interpretation der Wahrnehmung und der verinnerlichten Denkgebäude beeinflusst. Er promovierte nach dem Studium der Medizin, Philosophie und Geschichte in Medizingeschichte und ist heute Professor für Psychiatrie. Da erstaunt es nicht, dass er einen Blickwinkel einnimmt, der über die Betrachtung von Gehirnscanns und elektromagnetischen Wellen hinausgeht. Im Buch finden sich daher auch Kapitel, in denen er sich eingehend mit Fragen psychischer Krankheiten auseinandersetzt.

Mein Fazit: Wer nicht einfach blind die Thesen der Medienstars unter den Neurowissenschaftler übernehmen will und neugierig auf andere Meinungen ist, muss dieses Buch lesen.
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