Nicht,dass es jetzt unverständlich zu lesen wäre,aber dennoch ist die Handlung sehr verworren und springt von einem Handlungsstrang in den Nächsten. Zwar hängt natürlich Alles zusammen und wird am Ende zufriedenstellend aufgeklärt,dennoch vermisst man wirkliche Spannung wie in den vorangegangenen Thrillen des Autors.
Manches liest sich auch wie eine "X-Akte" und man denkt eher,das hat sich Chris Carter und Co ausgedacht,wie das wirklich ein Bezug zu historischen Ereignissen hergestellt wird.
Sicher ist Dieser da und es geht sehr viel um eben jene spanische Nonne und Marienerscheinungen,Bilokation;also das Erscheinen einer Person an Einem oder mehreren Orten gleichzeitig,dennoch klingt Alles irgendwie total unwirklich und nimmt ein wenig von dem Mystischen.
Sicher glaube ich gern,das Geheimdienste und auch der Vatikan gerne hinter diverse Geheimnisse kämen,aber was dann geschildert wird,hinterlässt eher eine leichte Gänsehaut.
Und nicht,das ich nicht an Engel glauben würde,doch hier mischen sich Geschichten der Etrusker und aus dem 3. Buch Mose mit ein bis hin zu den Nephilim...
Was auch immer davon wahr ist,es wird langsam zu verworren,als das man es in einem einzigen Roman aufdecken könnte.
Kein schlechter Versuch,dennoch war ich eher etwas enttäuscht.