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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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am 21. Juni 2004
Langweilig ist dieses Buch nicht. Es beinhaltet die Liebesgeschichte zwischen einem arroganten, mürrischen Professor und einer störischen Waisen. Es gilt Standesunterschiede zu überwinden und Vorurteile zu begraben. Der Leser schwelgt im klassischen Zweikampf zwischen Mann und Frau. ,, Das Geheimnis der alten Mamsell" ist der Spiegel einer vergangenen Gesellschaft und lädt dazu ein einige Stunden in poetischer Romantik zu schwelgen.
Fazit: Einfach mal darauf einlassen - im Gegensatz zu moderner Literatur ist das Sprachniveau hier hervorragend
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am 16. Dezember 2012
Die Bücher von Eugenie Marlitt beschreiben eine Zeit, die wir uns heute kaum noch vorstellen können, aber natürlich im Stile der damiligen Zeit entsprechend romantisch, verklärt und hübsch verpackt. Sie sind durchaus lesenswert, ein bisschen mit den Büchern von Georgette Heyer und teils auch von Jane Austen vergleichbar. Ich habe sie schon im Jugendalter gelesen und nun nach über 30 Jahren wiederentdeckt. Ich kann sie nur empfehlen. Es wurde sogar verfilmt, allerdings wenn ich es richtig erinnere nur als Fernsehproduktion in Deutschland, ich glaube ARD.
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am 1. Juni 2013
Ohne zuviel ausplaudern zu wollen gibt es in diesem Buch eine erstaunliche Wandlung und auch eine überraschende Wendung. Fee, Tochter eines Schaustellers und dessen adliger aber verstoßener Frau, die in Ausübung ihres Berufes versehentlich getötet wird, wird von einem großherzigen und gutmütigen im Dorf hochangesehenen Mann mit nach Hause gebracht, um sie bei sich und seiner Frau aufwachsen und erziehen zu lassen. Die Frau jedoch ist hartherzig und dünkelhaft und kann nur durch Drohung des Hausherrn bewogen werden, das Dasein des Kindes im Hause zu dulden. Die beiden Söhne der den Namen Christi stets auf den Lippen tragenden Hausfrau werden von ihr im Glauben erzogen, dass diese weit über dem Kind genannt Fee stehen. Nur die Liebe und Zuwendung des Hausherrn machen das Leben des Mädchens erträglich und sogar fröhlich. Sie darf lernen und ihren wachen Geist schulen. Als der Hausherr jedoch stirbt, wandelt sich das Leben des Mädchens vom geliebten Kind zur miss- und verachteten Magd. Der Hausherr hatte die Sorge um das Kind in die Hände des älteren Sohnes gelegt, der seiner Pflicht insofern nachkommt, als er das Mädchen weiter in der Obhut seiner dünkelhaften, bösartigen Mutter belässt und sie zur Strenge gegenüber dem Kind gemahnt. Dieser älteste Sohn nun wird zum anerkannten und wohltätigen Arzt, der anlässlich seines Besuches im Elternhaus feststellen muss, dass das Mädchen ein reizendes, liebes aber auch stolzes Geschöpf ist, das von seiner Mutter unglaublich schlecht und verachtend behandelt wird. Eine nahe Verwandte mit ihrem Kinde, die im Hause zu Gast ist, wetteifert mit der strengen Mutter darum, Fee so schlecht wie nur möglich zu behandeln. Dieses Leben voller Schikanen kann Fee nur überstehen, weil sie eine Frau im Hause entdeckt hat, die von ihren Verwandten in die Abgeschiedenheit verdammt wurde und die für Fee Mutter und Freundin zugleich wird. Bei ihr lernt das Mädchen, seinen ausgeprägten Wissensdurst zu stillen aber auch, was Wärme und liebevolle Behandlung bedeuten. Die alte Mamsell versäumt, rechtzeitig ihr Testament zu ändern und so geht Fee leer aus, als sie stirbt. Fee weiß jedoch um ein Geheimfach in einem Schrank und findet dort, als sie sich auf abenteuerlichem Wege Zutritt zur verschlossenen Wohnung verschafft, ein Büchlein, das sie eigentlich ungelesen vernichten sollte, das ihr aber ein furchtbares Familiengeheimnis verrät und vieles aus dem Leben der Alten Mamsell in einem anderen Lichte erscheinen lässt. Ich möchte nicht zuviel verraten, nur so viel, dass eine Person im Laufe der Geschichte sich ganz erheblich wandelt und es doch noch ein überraschendes "Happy End" gibt. Eine sehr lesenswerte, wenn auch etwas altertümlich anmutende Geschichte. Von mir für Spannung und Unterhaltung fünf Sterne.
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am 13. Oktober 2015
Im kleinen Städtchen X in Thüringen macht eine Schauspieltruppe halt. Eine der Hauptattraktionen ist die wagemutige Darstellung einer scheinbaren Erschießung. Doch diesmal geht etwas schief und aus der scheinbaren Erschießung wird eine tatsächliche. Die junge und bildschöne Mena d’Orlowska hinterlässt ihren Mann und eine vierjährige Tochter namens Felicitas. Auf dem Sterbebett nimmt sie dem Vater das Versprechen ab, ihr gemeinsames Kind nicht durch das ganze Land ziehen zu lassen, sondern ihm eine gute Ausbildung zu ermöglichen. D’Orlowska kann Felicitas im Hause der Familie Hellwig unterbringen, dessen Oberhaupt die Kleine sofort ins Herz schließt. Doch der alte Hellwig steht mit seiner Zuneigung alleine da. Seine Frau und sein jüngster Sohn Nathanael empfinden „das Spielerskind“ als Störenfried und hätten es lieber heute als morgen wieder aus dem Haus. Auch die Köchin, in deren Zimmer Felicitas fortan wohnt, springt auf diesen Zug mit auf. Als der alte Hellwig stirbt, kommt sein älterer Sohn Johannes, der in Bonn Medizin studiert, wieder zurück nach X. Fortan ist er Felicitas‘ Vormund und trifft Entscheidungen für sie, die das Mädchen komplett gegen die Familie aufbringen…

„Das Geheimnis der alten Mamsell“ wurde 1871 von Eugenie Marlitt veröffentlicht und war damals, genau wie die Autorin selbst, ziemlich populär. Heute ist zwar beides eher vergessen, aber nach wie vor lesenswert. Die Sprache ist natürlich etwas veraltet und deswegen nicht so leicht verständlich wie moderne Romane, aber trotzdem bin ich ganz gut durchgekommen. Lediglich einige langatmige Landschaftsbeschreibungen oder kitschige Situationen haben mich ein bisschen gestört. In der Handlung tauchen zwischenzeitlich Motive auf, die an Geschichten wie „Aschenputtel“ oder „Stolz und Vorurteil“ erinnern, besonders die Protagonisten halten lange an letztgenannten Eigenschaften fest. Weitere Themen sind die Standeszugehörigkeit, Glaube, Frömmigkeit und die Doppelzüngigkeit, mit der viele Christen durchs Leben gehen. Immer wieder wird betont, wie sehr sich Frau Hellwig für die Armen aufopfert, indem sie Kleidung strickt, die von der Kirchengemeinde verteilt wird. Gleichzeitig schimpft sie ununterbrochen auf das Kind des Taschenspielers und sieht es auch nicht ein, dass vererbtes Geld in einer Stiftung angelegt werden soll.
Natürlich ist in diesem Roman auch eine Liebesgeschichte enthalten, begleitet von heftigen Gefühlen, die aber ziemlich umständlich ausgedrückt sind. Mir ist es beispielsweise passiert, dass ich eine Liebeserklärung erst viel später als solche erkannt habe, weil sie so gut „verpackt“ war. Zu meinem Glück hat es die Angesprochene wohl auch nicht zu hundert Prozent verstanden. ;-)
Das titelgebende Geheimnis bleibt relativ lange ein solches, erst im letzten Drittel erfährt der Leser, was es damit auf sich hat. Die sich daraus ergebenen Situationen bringen nochmal kräftig Schwung in die Handlung und letztendlich lässt jede Figur ihre Maske fallen. Offene Fragen oder dergleichen gibt es nicht, das Ende wird ausführlich, aber dennoch nicht zu umfangreich abgehandelt. Ich möchte fast sagen, dass es wenig Überraschungen gibt und die Wünsche, die der Leser während der Lektüre für die einzelnen Charaktere entwickelt, umgesetzt werden.

Somit ist „Das Geheimnis der alten Mamsell“ eine klassische Aschenputtel-Geschichte inklusive Happy End, die aber durch eingestreuten Sarkasmus und ein paar unangenehme Wahrheiten nicht zu kitschig gerät.
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E. Marlitts Roman "Das Geheimnis der alten Mamsell" handelt von der jungen Felicitas, die eine Spielerstochter ist, jedoch in das bürgerliche Hause der Familie Hellwig aufgenommen wird. Von Kindesbeinen an muss sie ertragen, wie man sie als Taschenspielerstochter beschimpft, deren Eltern durch Betteln das Geld den Leuten aus der Tasche ziehen. Als baldige Waise muss sie sich bei ihrer Pflegefamilie Hellwig zurechtfinden, doch der Umgang mit den beiden "Stiefbrüdern" ist nicht einfach und so verkriecht sie sich in die Mansardenwohnung der alten Mamsell, eine Frau, die aus der Familie ausgestoßen wurde und zurückgezogen im gleichen Hause wie Felicitas lebt. Eines Tages stirbt die alte Mamsell und Felicitas will das Geheimnis von ihr erfahren, das sie so lange wohl behütet hat, zu Lebzeiten...

Der Roman kritisiert die damalige Einstellung zum Christentum, das viele Menschen missbrauchten, indem sie vorne herum einen auf gut fromm, gläubig und christentreu taten und hinten herum ablästerten was das Zeug hält, über Tote herzogen, Kinder züchtigten und demütigten und teils blasphemisch handelten usw. Ich vergebe 3 Sterne, da mir Marlitts Stil zwar einerseits gefällt, man fühlt sich richtig gut versetzt in die damalige Zeit durch die Atmosphäre, die sie als Schriftstellerin mit ihrem Stil schafft, doch andererseits sind ihre Beschreibungen von irgendwelchen Spekulationen über diesen oder jenen Gedankengang viel zu langatmig (diesen Punkt kritisierte ich bereits in meiner Rezension zu "Goldelse" von Marlitt bezüglich der unendlichen Umschreibungen der Landschaft). Die Beschreibungen der Gegend sind auf den Thüringer Wald bezogen und somit typisch für Marlitt, da sie Thüringerin war.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 19. Juli 2013
Trivial? Vielleicht! Kitsch? Vielleicht! Schade um die Zeit? Auf keinen Fall. Einfach eine hübsche Lesegeschichte für trübe Tage. Wollte das Buch wirklich mehr sein? Wohl kaum. Lesens- und liebenswert.
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am 13. Mai 2014
In ihrem Roman 'Das Geheimnis der alten Mamsell' kämpft die Autorin (E. Marlitt) um die Emanzipation der Frau. ihre Formulierungen, die denen Thomas Manns nicht nachstehen. Leider unterwirft sich die Heldin des Romans den Standards der Gesellschaft, – sie ordnet sich einem autoritäten Mann unter –. was der emanzipierten Mamsell nicht passiert ist. Dies ist ein Schönheitsfehler, aber der Roman wäre wohl sonst nicht akzepitert worden.
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E. Marlitts Roman "Das Geheimnis der alten Mamsell" handelt von der jungen Felicitas, die eine Spielerstochter ist, jedoch in das bürgerliche Hause der Familie Hellwig aufgenommen wird. Von Kindesbeinen an muss sie ertragen, wie man sie als Taschenspielerstochter beschimpft, deren Eltern durch Betteln das Geld den Leuten aus der Tasche ziehen. Als baldige Waise muss sie sich bei ihrer Pflegefamilie Hellwig zurechtfinden, doch der Umgang mit den beiden "Stiefbrüdern" ist nicht einfach und so verkriecht sie sich in die Mansardenwohnung der alten Mamsell, eine Frau, die aus der Familie ausgestoßen wurde und zurückgezogen im gleichen Hause wie Felicitas lebt. Eines Tages stirbt die alte Mamsell und Felicitas will das Geheimnis von ihr erfahren, das sie so lange wohl behütet hat, zu Lebzeiten...

Der Roman kritisiert die damalige Einstellung zum Christentum, das viele Menschen missbrauchten, indem sie vorne herum einen auf gut fromm, gläubig und christentreu taten und hinten herum ablästerten was das Zeug hält, über Tote herzogen, Kinder züchtigten und demütigten und teils blasphemisch handelten usw. Ich vergebe 3 Sterne, da mir Marlitts Stil zwar einerseits gefällt, man fühlt sich richtig gut versetzt in die damalige Zeit durch die Atmosphäre, die sie als Schriftstellerin mit ihrem Stil schafft, doch andererseits sind ihre Beschreibungen von irgendwelchen Spekulationen über diesen oder jenen Gedankengang viel zu langatmig (diesen Punkt kritisierte ich bereits in meiner Rezension zu "Goldelse" von Marlitt bezüglich der unendlichen Umschreibungen der Landschaft). Die Beschreibungen der Gegend sind auf den Thüringer Wald bezogen und somit typisch für Marlitt, da sie Thüringerin war.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 29. August 2015
Zunächst nahm ich an, eines der üblichen Weltkriegsbücher erworben zu haben. Dies ist aber kein übliches Kriegsbuch, sondern die Schilderung eines Intellektuellen, der seine Gedanken als Nichtmilitarist, welcher als einfacher Landsturmmann in die rumänische Etappe versetzt wird und dort Land und Leute aus seiner - für mich sehr ansprechenden Weise - sieht und beschreibt. Der deutsche Militärbürokratismus wird eingehend und anschaulich geschildert. Als Velburg im Frühjahr 1918 nach Frankreich an die Front versetzt wird, merkt man seine Liebe zum rumänischen Volk, welches ja von den Deutschen besetzt und letztendlich ausgeplündert wird und den Unterschied zur französischen Bevölkerung, welche die deut-schen Besatzer viel differenzierter sieht. Das Buch animiert zum Lesen ähnlicher Literatur und ist schwer aus der Hand zu legen. Ein paar Bilder sowie Karten würden das Werk noch anschaulicher machen.
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am 9. Juni 2015
Ich denke, dass ihr im Grunde einsames Leben, ihr dieses Talent als Geschenk mit auf ihren schwierigen Lebensweg gab.
Selbst durfte sie nie die wahre Liebe kennenlernen noch leben und dennoch schrieb sie mit Herzblut wie selten eine Schriftstellerin ...
Indirekt erkennt man wie verhasst ihr die Religion war, wie fast in allen ihren Bücher, da sie auch oft das Wort- Scheinheilig
erwähnt. Zu hohem berufen, zahlte sie den hohen Preis des irdischen Lebens im Verzicht und erfreute über Jahrhunderte
die Leser mit ihren einmaligen Werke. Ich denke genau in dieser Haltung können solche Werke entstehen.
Man sollte aus Respekt ihre Bücher nicht wie üblich beurteilen; sondern in Dankbarkeit sein, sie auch heute noch lesen zu dürfen.
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