Das in dem Buch zu Grunde gelegte System beruht vor allem auf der Anwendung von Bankzahlsystemen, was nichts Neues ist.
Es ist zunächst beeindruckend, wie viele Fallbeispiele der Autor aufzeigen kann, mit denen man grosse Treffer hätte erzielen können. Bei genauerem Hinsehen aber machen die Fallbeispiele auf mich einen sehr konstruierten Eindruck. Warum? Nun, als sog. Systemspieler, der seinen zu spielenden Zahlenpool nach bestimmten Kriterien ermitteln möchte, bin ich bestrebt, an nicht zu vielen Parametern ständig drehen zu müssen. Unter solchen Parametern verstehe ich z.B. (a) die Anzahl der Reihen, die analysiert werden müssen, (b) die Dauer, wie lange man an einem einmal getroffenen Zahlenpool festhalten soll und (c) die Auswahl eines geeigneten Voll- oder Kürzungssystem mit variabler Anzahl von Bank- und Wahlzahlen. Der Autor hat ständig an diesen Parametern gedreht, um auf seine beachtliche Zahl von Fallbeispielen zu kommen. Meines Erachtens konnte der Autor auch NUR über das sog. Backtesting unter Anwendung der unterschiedlichsten Parametern letzlich auf seine Beispiele kommen. Beachtet man diesen Punkt, gehört also nochmals eine große Portion Glück dazu, genau die richtige Parameterauswahl zu treffen.
Unter dem Aspekt, dass bestimmte Zahlen und Zahlenkombinationen auch eine zeitliche Qualität besitzen, kann ich nur jedem raten, der einen PC besitzt und über ein programmierbares Datenbanksystem verfügt (z.B. MS Access), seine eigenen Nachforschungen anzustellen. Die Krux besteht darin, ein einmal definiertes System auch geduldig durchzuhalten. Das Lottospiel bleibt ein Glücksspiel, möge das System noch so gut sein. Ich wünsche allen Glücksrittern, die auf der Suche danach sind, dabei viel Glück.