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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
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Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Götter - Osiris: Roman (Taschenbuch)
Die Zusammenfassung zuerst: Literarisch enttäuschend flach und eindimensional. Inhaltlich kein historischer Bezug mehr vorhanden, man lernt leider nichts über ägyptische Geschichte, dafür umso mehr über den Osiris-Kult, oder besser Okkult. Und das ist der Kernpunkt. Nach der Lektüre komme ich nicht umhin, Christian Jacq für ein Mitglied einer Freimaurer-Loge zu halten, der allen Ernstes die Bedeutung des Osiris-Kultes für unsere Zeit heraufbeschwören will.Nicht, das man nichts aus dem Buch mitnehmen könnte, der Autor kennt sich ohne Zweifel exzellent in der altägyptischen Götter- und Mythenwelt aus, aber die Einteilung der Figurenwelt in unabänderlich gute und Böse Protagonisten ist einfach langweilig und wird kaum dem Minimum an Spannung gerecht, das man aus früheren Romanen des Autors gewohnt ist. Zwar sind mehrere Handlungsstränge miteinander verwoben, aber die Zeichnung der Figuren ist dermaßen schablonenhaft, das die einzigen Spannungspunkte daraus gewonnen werden, welche der Figuren zuerst bzw. zuletzt in Aktion tritt und die anderen aussticht. Eine Aversion des Autors gegenüber Darstellung von Entwicklung, Reue, Umkehr, Nachdenken und Lernen bei den handelnden Personen ist nicht zu übersehen. Was mich am meisten gestört hat, ist eine unverhohlene Anti-Haltung gegenüber monotheistischen Religionen, die in der Darstellung des "Propheten" und seiner an "Terroristenzellen" erinnernde Banden gipfelt. Ähnlichkeiten mit den Tagesnachrichten der Gegenwart sind gewiß nicht zufällig, aber leider gerade für unbedarfte Leser sehr irreführend. Damit hat aus meiner Sicht der Autor ein grundlegendes (und im Nachwort von ihm auch benanntes) erzieherisches Anliegen der Romanreihe, nämlich Handeln im Sinne von Gerechtigkeit (altägyptisch "Maat") zu fördern, gründlich verfehlt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Okkult, wenig Geschickte, dürre Handlung,
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Götter - Osiris: Roman (Taschenbuch)
Leider wird dieser Romanzyklus mit jeder Folge immer schwächer.Eine herbe Enttäuschung für alle Jacq-Fans. Nur zu empfehlen, wenn alle anderen Jacq-Romane oder Ägypten-Romane von anderen Autoren schon gelesen wurden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Mehr Fantasy als Historie,
Von Synbi Schröder "Synbi" (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis der Götter - Osiris: Roman (Taschenbuch)
Da ich die anderen drei Bände der Osiris-Reihe gelesen hatte, wollte ich nun wissen, wie die Geschichte ausgeht und begann mit dem 4. und letzten Teil.Auch der 4. Teil stellt leider keine Verbesserung des Romanzyklus dar und kann mit anderen Romanen von C. Jacq nicht mithalten. Da es jetzt auf das Finale zugeht, kommt zumindest etwas Spannung auf, der Prophet selbst schleicht sich in Abydos ein und versucht mit den verschiedensten Methoden, dem Pharao zu schaden. Dadurch, dass Iker und Isis im Mittelpunkt des Geschehens stehen, kann man als Leser sogar etwas mitleiden. Aber die Personen handeln weiterhin manchmal sehr unlogisch, immer wenn es spannend zu werden verspricht, langweilt der Autor mit seitenlangen Beschreibungen des Osiris-Kults, der selbst für Leser, die sich für das alte Ägypten interessieren, sehr langatmig und manchmal sogar unverständlich sind. Ob der Osiris-Kult, so wie C. Jacq ihn beschreibt, historisch wirklich so belegt ist oder eher in das Reich der Fantasy-Literatur gehört, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber das Geschehen rund um die Hauptperson Iker erscheint zuweilen doch regelrecht märchenhaft. Der Klappentext verrät leider auch fast die ganze Handlung, so dass der Leser nicht sehr überrascht über den Fortgang der Geschichte ist. Hier wäre weniger mehr gewesen. Der Stil lässt manchmal auch vermuten, dass man versehtentlich ein Jugendbuch erwischt hat, sehr einfach und manchmal geradezu naiv. Für meine Begriffe ist die Figur des Propheten in die mystische Richtung hoffnungslos überzeichnet, so dass der Roman die Wege des historischen Romans verlässt und eher zur Fantasyliteratur zu zählen ist. Auch hier wird viel Spannungspotential verschenkt. Hinzu kommt, dass der Prophet und seine Anhänger sehr viel Gemeinsamkeiten mit modernen islamistischen Terroristen aufweisen, dieses scheint doch sehr weit hergeholt und wenig historisch korrekt zu sein. Insgesamt ist dieses Buch nur für Leser zu empfehlen, die alle anderen Teile der Osiris-Reihe gelesen haben und nun wissen wollen, wie die Geschichte ausgeht. Es gibt bedeutend bessere Bücher von C. Jacq. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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