Es fängt gleich mit einem großen Knall an: die Erde ist erschüttert, und sogar die Sterne hüpfen. Was war geschehen? Das fragen sich zumindest die Geschwister Siri und Tissa im neuen Buch von Andrea Liebers "Das Geheimnis des Buddha". Ein alter Mann weiß es: "Der erhabene Buddha ist gestorben." Er weiß noch mehr, und er erzählt Siri und Tissa die Lebensgeschichte vom Prinzen Siddharta, der das Geheimnis des Lebens gefunden hat und so zum Buddha, dem aus dem Traum erwachten, geworden ist.
Wer die Bücher der bekannten Kinderbuch-Autorin Andrea Liebers kennt, wundert sich beim Weiterlesen auch nicht weiter, dass in der Geschichte wilde Tiere eine wichtige Rolle spielen, und dass sie gar nicht so gefährlich und eigentlich immer wieder den Menschenkindern behilflich sind. So sitzen nun Siri und Tissa mit einem kleinen Elefanten, einem Tiger, zwei Hasen und fünf jungen Papageien unter einem schattigen Baum und hören Herrn Ananda, dem weisen alten Mann, zu, wie er das Geheimnis des Buddha Stück um Stück lüftet.
Und dass diese Lebensgeschichte des Buddha authentisch nacherzählt ist, bestätigt der bekannte Buddhist Dr. Alfred Weil. Na ja, Erwachsene wollen es halt immer mit mehr "hard facts" wissen als Kinder, und die liefert Alfred Weil aus seinem großen Wissensschatz im Nachwort des Buchs, eng angelehnt an die "Bibel" der Buddhisten, den Tripitaka, die Sammlung der Reden des Buddha und seiner Schüler. Viele Figuren der Erzählung des Buches kommen darin tatsächlich vor, und auch einiges von dem, was der historische Buddha gelehrt hat, kennt man nun schon. Kinder, die der spannenden Handlung des Buchs bis zum Schluss gefolgt sind, können das Nachwort also problemlos auslassen.
Eltern und Tanten und sonstige Verwandten und Gönner, die schon nach einen sinnvollen Geschenk zu Weihnachten suchen, freuen sich sicher auch über die solide Ausstattung des Buchs und den freundlichen Preis. Geradezu ein Knaller, vielleicht sogar diesmal eine echte Alternative zu iPod, xbox und Handy.