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Das Geheimnis des Buchhändlers
 
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Das Geheimnis des Buchhändlers [Gebundene Ausgabe]

John Dunning , Thomas Haufschild
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 438 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352007446
  • ISBN-13: 978-3352007446
  • Originaltitel: The Bookman's promise
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.547 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Dunning
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Okay, der Buchtitel hört sich an wie eine "Fünf Freunde"-Story. Aber man muss ja auch mal Büchern mit schwachen Titeln eine Chance geben. Also liest man sich rein in den Wälzer über den früheren Cop und jetzigen Buchhändler Cliff Janeway. Der fragt sich, warum das mehr als 100 Jahre alte Tagebuch des Abenteurers Richard F. Burton für Verfolgung, Betrug und Mord sorgt. Liebhaber von charmanten Schinken kommen zunächst auf ihre Kosten, und die Handlung plätschert angenehm vor sich hin. Allerdings mutiert Janeway irgendwann zum abgebrühten Actionhelden, der sich mit finsteren Typen prügelt und nebenbei noch die Frau seines Lebens trifft. Als er das Rätsel schließlich gelöst hat, verbiegt sich der Roman auf den letzten Metern auch noch zu einem Happy End, das die Story gar nicht nötig gehabt hätte. Eine spannende Geschicht - aber die Charaktere hätten ein wenig mehr Achtsamkeit verdient. (es)
kulturnews.de

Kurzbeschreibung

Mit dem ebenso kultivierten wie zupackenden Cliff Janeway ist John Dunning eine Figur gelungen, die in den USA Kultstatus hat: der Bücherliebhaber als Detektiv, die Welt der Bibliophilen als Ort des Verbrechens. Der ehemalige Polizist Cliff Janeway versucht sein Glück als Buchhändler. Doch sein vermeintlich größter Coup bringt ihn in tödliche Gefahr: Kaum hat er ein seltenes Buch des legendären Forschers und Weltensammlers Richard Burton erworben, erhebt eine alte Dame Ansprüche auf diese bibliophile Kostbarkeit - und setzt eine Reihe spektakulärer Verwicklungen in Gang: Eine Frau wird ermordet, Janeway selbst gerät ins Fadenkreuz von skrupellosen Bücherdieben, und obendrein scheint die schöne Erin, in die er sich verliebt hat, auf der falschen Seite zu stehen. Janeway hat keine Wahl: Er muß auf eigene Faust ermitteln.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolles Buch! 31. März 2007
Von Scarpetta
Format:Gebundene Ausgabe
Eine interessante Idee stellt den Ausgangspunkt für die Handlung dieses Romans dar: der ehemalige Polizist Cliff Janeway, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und nun einen antiquarischen Buchladen betreibt, ersteigert eine Erstausgabe des englischen Abenteurers Richard Burton (ja, genau, der aus "Der Weltensammler" von Trojanow!)mit einer merkwürdigen Widmung. Kurz danach taucht eine sehr alte Dame in Janeways Buchladen auf,erhebt Anspruch auf das Buch und beauftragt Janeway mit Nachforschungen nach weiteren, vor Jahrzehnten verschollenen Büchern Burtons. Wie sich herausstellt, ist nicht nur Janeway an Burtons Büchern interessiert...

Dunnings Erzählweise orientiert sich an Krimis der schwarzen Serie, sein Protagonist ist sympathisch gezeichnet, die Dialoge sind teilweise sehr witzig und pointiert. Krimifans, die sich auch für Literatur und das Leben von Richard Burton interessieren und intelligent geschriebene Geschichten mögen, die sich selbst nicht allzu ernst nehmen, sind hier großartig bedient.

Übrigens handelt es sich hier um den 3. Teil einer fünfteiligen Serie, allerdings sind die anderen Teile bisher leider noch nicht ins Deutsche übersetzt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von F. Kluge TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Dem Autor John Dunning ist mit seinem Roman "Das Geheimnis des Buchhändlers" ein sehr gutes Buch gelungen. Dieses Buch gehört zu einer Serie, in denen der Buchhändler und frühere Cop Cliff Janeway, die Hauptrolle verkörpert. Leider sind bis jetzt noch keine weiteren Romane mit ihm ins Deutsche übersetzt worden.

Cliff Janeway hat ein Buch von Richard Burton ersteigert, nicht von dem Schauspieler, sondern von dem englischen Weltreisenden, Forscher und Reiseschriftsteller, der im 19. Jhd. gelebt hat. Nach dem Erwerb des Buches meldet sich eine ältere Dame und erhebt Anspruch auf dieses Buch. Dieses ist der Auftakt auf die Jagd nach weiteren Büchern von R.B., die die Protagonisten von Denver nach Baltimore, Charleston und Charlotte führen werden. Aber, sie sind nicht die Einzigen, die auf der Jagd sind, auch andere Gestalten, die nicht vor Mord und anderen Gewalttätigkeiten zurückschrecken, sind mit von der Partie.

John Dunning hat ein Buch geschrieben, das mit Wortwitz, Spannung, Geschichte und Detailwissen aufwarten kann. Richard Burton gab es wirklich. Die Kenntnisse über die Welt der Bücher und von Buchhändlern und Buchsammlern, sowie von Verlagen sind erhellend. Cliff Janeway ist klug, witzig und steht mitten im Leben. Mir hat er als Romanfigur sehr gefallen, ebenso die anderen Charaktere, die hier im Buch auftreten. Allerdings war mir schon vorher klar, auf was oder besser wen, es hinauslaufen wird - Wer der wirklich Böse ist.
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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In den USA firmieren John Dunnings Kriminalgeschichten um den Buchhändler und ehemaligen Polizisten Cliff Janeway nur noch unter dem Stichwort "A Janeway Novel". Diesen Status muss sich John Dunning in Deutschland noch erarbeiten. Mit "Das Geheimnis des Buchhändlers" ist nun das erste Werk aus der Reihe übersetzt worden. Und die Leser lernen eine im doppelten Sinne schlagfertige Hauptfigur kennen.

Cliff Janeway hat es sich in seinem Buchladen in Denver bequem gemacht und geht auf die Jagd nach seltenen und wertvollen Büchern. Als er eine rare Ausgabe des Weltenbummlers Richard Burton (der Schriftsteller, nicht der Schauspieler) ersteigert, sucht ihn eine alte Dame auf. Sie behauptet, dass das Buch eigentlich ihr gehöre, windige Buchhändler es ihr jedoch vor rund 80 Jahren gestohlen hätten. Obwohl er immer noch zweifelt, verspricht Cliff Janeway der alten Dame auf ihrem Sterbebett, die Hintergründe des historischen Verbrechens aufzuklären. Damit setzt er eine fast schon aberwitzige Spirale der Gewalt in Gang. Denn wenig später wird ein Mord geschehen...

Das ist nur der Auftakt zu Verwicklungen, die manchem nicht ganz so aufgeschlossenen Leser doch etwas aufgesetzt vorkommen mögen. Mord und Totschlag wegen eines alten Schinkens? Selbst bei dem Wert, der sich dahinter verbirgt, erscheint das übertrieben. Doch wie so oft ist nicht alles so, wie es scheint, und das wahre Motiv der Tat und ihrer Folgen macht die Geschichte glaubwürdiger. Auf dem Weg zur Auflösung muss Cliff Janeway jedoch mit rabiaten Schlägern genauso fertig werden, wie mit der wortgewandten Anwältin Erin, die eine große Anziehungskraft auf ihn ausübt.

Natürlich erreicht der trotz der ungewöhnlichen Materie doch eher konventionell gestrickte Thriller nicht die literarische Höhe der ein ums andere Mal zitierten Werke etwa von Mark Twain oder Charles Dickens. Und wenn sich Janeway und Erin die verbalen Bälle zuspielen, dann wirkt das doch etwas übertrieben glorifizierend.

So sind es - neben einigen unbestreitbar spannenden Passagen - vor allem die profunden Einblicke in die Arbeit der Buchhändler und ihrer Scouts sowie der lange Rückblick im Mittelteil des Buches in die Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, die "Das Geheimnis des Buchhändlers" von John Dunning zu einem außergewöhnlichen Buch machen.
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