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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Übertriebene Intellektualität,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des Biographen: Roman (Taschenbuch)
Phineas Nansen, Student der Literaturwissenschaft, hat vor, seine Doktorarbeit über eine Biografie zu schreiben. Sein Professor übereicht ihm dazu eine Biografie des Gelehrten und Weltreisenden Elmer Bole, geschrieben von dem unbekannten Autor Scholes Destry-Scholes. Allerdings verschiebt sich Phineas Interesse von Bole weg zur Person Destry-Scholes, und er beginnt, dessen Spuren nachzugehen.Erwartungsvoll begann ich mit dem Buch, denn laut Klappentext ist es im selben Milieu, nämlich der Literaturgeschichte und -forschung, angesiedelt wie "Besessen" von der gleichen Autorin, das zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Nach 50 Seiten war der Funke noch nicht übergesprungen, aber Hoffnung und die Erinnerung an das Besessen-Lesen hielten mich aufrecht. 50 Seiten später hoffte ich nur noch, dass sich mir der Sinn des Buches irgendwie erschließen würde, ab Seite 150 etwa wollte ich dann nur noch quer lesen, aber das funktionierte bei diesem Buch nicht, weil ich ständig den Anschluss verlor und nichts mehr verstand. So also schreibe ich heute zum ersten Mal eine Rezension über ein Buch, das ich nicht ganz gelesen habe. Möglicherweise ist es ein großartiges Buch und bietet eine Herausforderung, der ich nicht gewachsen bin. Ebenso gut kann es für die intellektuelle Selbstverliebtheit der Autorin sprechen. Vielleicht wäre ich besser zurecht gekommen, wenn ich vorher Gesamtwerk und -forschung sowie Biografien von Ibsen, Linné und Galton studiert hätte. Jedenfalls scheinen diese Kenntnisse Voraussetzung zum Verständnis dieses Buches zu sein. Das aber wäre mir zuviel Vorarbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Seeehr kopflastiger Roman,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des Biographen: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte fängt recht vielversprechend an:Ein Student der Literaturwissenschaften verzweifelt an der Trockenheit und Weltfremdheit seines Faches und beschließt, sich ab sofort lieber dem Leben bzw. den "Dingen" zu widmen. Daraufhin läßt er sich allerdings von einem Literaturprofessor dazu überreden, sich mit einem berühmten Biographen zu beschäftigen.(Es gelingt der Autorin aber kaum, plausibel zu machen, warum die Hauptfigur sich so von dieser Idee anstecken läßt.) Im Zusammenhang mit seinen Recherchen stößt er auf die historischen Persönlichkeiten Linné, Ibsen und Galton, findet eine Arbeit in einem merkwürdigen Reisebüro und lernt zwei recht faszinierende Frauen kennen. Leider ist dies ein ZU geistreiches Buch - Antonia Byatt überlädt den Leser mit winzigen Details aus dem Leben Ibsens, Galtons und Linnès. Wer sich für die Bestäubung von Pflanzen interessiert, lernt beim Lesen viel, ansonsten wirkt der Roman wie eine unstrukturierte Stoffsammlung. Die Autorin beeindruckt zwar durch ihre umfangreiche Bildung, aber die meisten Leser werden bei dem Umschlag wohl einen spannenden historischen Roman erwarten und keine Wissenschaftsgeschichte. Ich war jedenfalls enttäuscht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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