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Das Geheimnis der Báthory
 
 
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Das Geheimnis der Báthory [Broschiert]

Andreas Varesi
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Produktinformation

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Facility Management Publ.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000172165
  • ISBN-13: 978-3000172168
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.451 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Varesi
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Gräfin Elisabeth (ungarisch Erzsébet) Báthory (geb. 1560, gest. 1614) soll der Legende nach zur Erlangung ewiger Jugend und Schönheit über 650 Mädchen im Blutrausch ermordet haben. Der Roman, "Das Geheimnis der Báthory" eröffnet anhand der originalen Prozessakten Einblicke in die Psyche der wohl grausamsten Massenmörderin des europäischen Abendlandes.

In der Tradition von Werken wie Umberto Eccos "Name der Rose" oder H.P. Lovecrafts "Schatten über Innsmouth" behandelt der Autor diese faszinierenden wie erschreckenden Ereignisse. Andreas Varesi hält sich so eng wie möglich an die historischen Prozessakten und an die geschichtlichen Zusammenhänge um 1610. Dabei entwirft er ein Sittengemälde, das es dem Leser ermöglicht, sich in die Ängste, die Nöte und die Dämonen am Vorabend des 30jährigen Krieges hineinzuversetzen.

Das Ergebnis ist ein dichtes Netz aus geschichtlichen Fakten, gestützt auf über hundert Quellennachweise, in das sich eine spannungsgeladene und stimmungsvolle Geschichte einbettet. Zudem wartet der Roman noch mit einigen beunruhigenden historischen Enthüllungen auf, die in diesem Zusammenhang noch nie veröffentlicht wurden.

Klappentext

Transsylvanien 1457. Unter mysteriösen Umständen gelangt ein verbotenes alchemistisches Werk, für das die päpstliche Inquisition eine ganze Stadt ausgelöscht hat, in die Hände des Fürsten der Walachei.

Ungarn 150 Jahre später. Das Land ist infolge von Türkeneinfällen, Religionskriegen und Hexenwahn in Chaos und Finsternis versunken. Im Hoheitsgebiet der Gräfin Báthory werden zahllose junge Frauen grausam ermordet. Die Gräuel erreichen ein solches Ausmaß, dass schließlich der Vizekönig gezwungen ist, einzuschreiten. Anfangs scheint er dem diabolischen Treiben Herr zu werden, doch das erweist sich das als fataler Irrtum. Und selbst einer vom Kaiser höchstpersönlich eingesetzten Untersuchungskommission gelingt es nicht, das Geheimnis der Báthory zu lüften.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Noch immer ist sie nur wenig bekannt, die Blutgräfin Elisabeth Bathory, obwohl sie nachweislich mehr junge Frauen ermordet hat, als der berüchtigte Gilles de Rais Chorknaben. Andreas Varesi hat sich mit seinem Roman an dieses extrem heikle Thema herangewagt und es ist ihm bravourös gelungen, einen spannenden Roman über die wohl schrecklichste Frau aller Zeiten zu schreiben. Er begeht weder den Fehler, in blutrünstige Gewaltorgien zu entgleiten, noch behandelt er das Phänomen Báthory mit der blutleeren Distanziertheit eines Historikers. Das ist deshalb so erstaunlich, da sich der Autor streng an die historisch überlieferten Fakten und die Prozessakten zum Fall Bathory hält. Viel mehr gelingt es ihm, diesem Ungeheuer in Frauengestalt Leben einzuhauchen und eine Stimmung wie H.P. Lovecraft in seinen besten Erzählungen heraufzubeschwören. Dass Varesi so ganz nebenbei auch noch neue, historisch belegte Verknüpfungen zwischen der Bathory und Vlad Dracula aus dem Ärmel zaubert hat mich genau so fasziniert, wie der fulminante Schluss, der dem Leser gleich mehrere Aha-Effekte beschert. Alles in allem ein echtes Highlight für das Buchjahr 2006.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
na ja 2. Mai 2006
Format:Broschiert
Das "Wirken" "der Bathory" gewürzt mit schwarzer Magie

politischen Intrigen, geheimnisvollen magischen Büchern

dazu noch ein wenig Horror ala Lovecraft und gründliche historische Recherche das klingt nach einem absoluten Reisser.

Leider wird das Buch aber keinem der Ansprüche gerecht.

Der Author wohl uneins mit sich selbst was er nun eigentlich

wirklich schreiben will Historienroman, Lehrbuch, Politthriller,

Detektivgeschichte, klassischen Schauerroman oder modernen

Horror, versucht sich an allem zugleich und scheitert dabei grandios.

Störend empfand ich besonders der Drang zu belehren,

Die ansonsten recht flach beschriebenen 'guten' Charaktere lassen keine Gelegenheit unverstrichen, politisch korrekt im Sinne der Schulbücher der 1970iger über sich selbst und ihre Zeit zu räsonieren

Dabei versuchen sie sogleich auch alles schauerliche, was der Autor da für sie zusammengerührt hat, auch sofort rational zu erklären.

Das macht zum einen die Charaktere unglaubhaft und verhindert

das Aufkommen einer unheimlichen 'gotischen' Stimmung

insofern wirken auch die eingestreuten Hexenrituale

und Werwolfandeutungen recht banal und kindisch.

Auch das Einstreuen von Lovecraftschen Versatzstücken kann dieses Werk nicht retten

Wenn zum Beispiel eine junge Dorfbewohnerin plötzlich in einem Holzhaufen so etwas wie 'Tentakel' sieht, die nach ihr greifen, wirkt das eigentlich schon eher belustigend.

Mehr als unwahrscheinlich, dass eine einfache Bäuerin aus einem abgelegen ungarischen Bergdorf Anfang des 17. Jahrhunderts, jemals etwas wie ein Tentakel gesehen hat.

Zumal sie ja eigentlich aufgrund der Geschehnisse eher ein Wolfsartiges Untier erwarten müsste.

Derlei Fehler unterlaufen dem Autor leider zu oft.

(Ein Lektor hätte es merken müssen)

Auch ein echtes Detektivfeeling will nicht aufkommen dazu wird zu oft der Kommisar Zufall bemüht und jedes Rätsel das sich stellt, wird für den Leser entweder im Nu gelüftet

oder aber im weiteren Verlauf nicht weiter erwähnt.

Ein Beispiel gefällig da kommt die Mittäterin Nummer 1 den Häschern davon, wird auf der Flucht zufällig von irgendwelchen Tieren vermutllich Wölfen angefallen und zufällig

kommen Held + Heldin gerade des Wegs, um das Manuskript zu finden. na-ja.

Selbst die Verbindung der Vorgeschichte, um das geheimnisvolle, schauerliche Manuskript, zur eigentlichen

Erzählung bleibt lange unerwähnt , bis sie so ganz nebenbei, von der Bathory einfach erzählt wird.

Da auch noch die ganze sado sexuelle Dimension des Falles der politischen Korrektheit zum Opfer fallen

muss überrascht nicht im Mindesten.

Allerdings bleibt die Frage warum musste es dann gerade "die Bathory" sein, hätte es die Lindenstrasse

nicht auch getan.

Alles in allem ein Buch von dem man besser die Finger lassen sollte.

Zwei Sterne für die recht gründlichen Recherchen hat das Buch verdient, mehr aber auch nicht.

Ansonsten wäre dem Verlag anzuraten das nächste Mal bitte den Roman zu verkaufen und nicht das erste Expose.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anders als erwartet 2. Juni 2006
Von HansB
Format:Broschiert
Etwas mulmig war es mir ja schon, als ich ein Buch über Elisabeth Bathory, der schlimmsten Massenmörderin aller Zeiten geschenkt bekam. Was würde mich erwarten? Platte Grausamkeiten, lesbisch, erotische Exzesse oder ein Roman, der sich nur vage an die historische Gräfin anlehnt? Schließlich war ich angenehm überrascht. Die Geschichte hält sich eng an die tatsächlichen Prozessakten und ist sauber recherchiert. Trotzdem versteht es der Autor die Stimmungen der betroffenen Dorfbewohner und Protagonisten einzufangen und anhand lebendiger Charaktere zu vermitteln. Grausamkeiten spart er nicht aus, beschränkt sich aber darauf, diese sparsam zu dosieren. Am meisten hat mich die Schilderung aus "Sicht" der blinden Darvulia einer Helfershelferin der Bathory beeindruckt, wobei es dem Buch gelingt, mich vollständig in die Weltsicht einer Blinden zu entführen. Da das Buch kurzweilig und spannend geschrieben ist, hatte ich es nach zwei Abenden ausgelesen.
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