In einem nicht näher bezeichneten lateinamerikanischen Land liefern sich zwei Erdölkonzerne eine erbitterte Schlacht um Konzessionen für eine Quelle. Zwischen die Fronten gerät ein Deutscher, der offiziell eigentlich ein Siedlungsprojekt auf dem Gebiet eines brutalen Großgrundbesitzers unter Dach und Fach bringen soll.
Man merkt, daß diese Geschichte aus der DDR stammt. Aber die Kapitalismuskritik steht nie der Aktion im Wege. Die schauspielerischen Leistungen, speziell von Horst Schulz in der Hauptrolle und Erwin Gerschonnek, einem der ganz großen Charakterdarsteller der DDR, als Tyrann sind hervorragend.
Die Bildqualität ist, wenn man das Alter der Serie bedenkt, auch zufriedenstellend.
Als Bonus gibt es ein 15-minütiges Interview mit Gojko Mitijc, der hier allerdings nur eine kleinere Rolle spielen durfte