In dem Buch beschreibt ein echter (inzwischen beim Absturz mit einem Ultraleichtflieger über Sizilien leider ums Leben gekommener) Abenteurer unserer Tage, seine Drachenflieger-Erlebnisse beim ersten Flug über die Sahara, quer durch Sibirien, über das Mittelmeer und über den Mount Everest. Allesamt Premieren und in vielerlei Hinsicht einmalige und halsbrecherische Unternehmungen. d'Arrigo lotet dabei immer wieder die Grenzen physischer und psychischer Belastung aus, entfernt sich aber im Laufe seiner Fliegerkarriere immer mehr vom reinen Wettkampfdenken hin zu einem Menschen, dem vor allem daran liegt, eine Symbiose zur Natur und seinen geliebten Zugvögeln zu bilden (die bei seinen Projekten regelmäßig eine Hauptrolle spielen). Spannend und authentisch von der ersten bis zur letzten Seite, ist das Buch auch enorm lehrreich für Menschen, die etwas über das Überwinden eigener Grenzen und die Verbindung zur Natur und den eigenen Wurzeln erfahren wollen.