Passender haette der Titel des Buches nicht gewaehlt sein koennen. Das Gegenteil von dem was wir taeglich sehen, lesen und hoeren in den Massenmedien weist in Richtung Wahrheit. Juergensen stellt sehr viele Fakten aus reichhaltigen Literaturangaben und Internetseiten zu einem Buch zusammen und gibt fast immer auch seine Informationsquelle preis, was es sehr einfach macht, selbst kritisch nachzupruefen. Am Anfang des Buches verpackt er sein Sachbuch eher belletristisch in ein Gespraech einer Gruppe Menschen, die sich eher zufaellig in einem Zugabteil zusammentreffen und sich nicht kennen. Man fragt sich warum, weil fuer ein 'Sachbuch' eher ungewoehnlich. Aber man hat den Eindruck, dass sich so die vielen erschreckenden Fakten und Erkenntnisse 'menschlicher' vermitteln lassen und dem Leser die knallharte Wahrheit eher sanft einmassiert wird, als mit dem Schlagstock ueberzubraten. Er raeumt mit den Luegen des 11.9. ab, bringt Machenschaften und eiskalte Absichten im Hintergrund ans Tageslicht und weist so langsam den Weg zu der Erkenntnis, dass gerade die Dinge, die wir nicht auf CNN & Co. sehen oder auch lesen, die eigentlich wichtigen Ereignisse auf diesem Planeten sind. Warum es aber nur sowenige Kritiker gibt, gerade in den Journalistenkreisen, woher eigentlich mehr Gegenwind kommen muesste, wollte man meinen, bringt ihn zu der Ueberzeugung, dass im Hintergrund ein weitgehend perfekt arbeitender Mechanismus der Daten- und Informationsselektierung stattfindet.
Doch auch der Buerger ist davon schon weitgehend betroffen.
Immer mehr Ueberwachung durch immer mehr Medien, bis hin zu Bewusstseinskontrolle und Steuerung ganzer Gesellschaften.
Zu den strikten Gegner dieser immerwieder beschriebenen "Verschwoehrungtheorie" sei nur ein Satz von Berthold Brecht entgegengehalten: 'Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genuegend grosse Ausmasse angenommen hat'