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Das Gasthaus im Elsaß
 
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Das Gasthaus im Elsaß [Taschenbuch]

Georges Simenon , Angela von Hagen
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 171 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 5., Aufl. (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257214251
  • ISBN-13: 978-3257214253
  • Originaltitel: Le Relais d'Alsace
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 393.412 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein abgelegenes Dorf im Elsaß, ein scheinbar nicht aufzuklärendes Verbrechen, eine tragische Liebesgeschichte. Als Simenon diesen Roman im Jahre 1931 schrieb, brannte er ein Feuerwerk von Ideen ab, um sein Publikum mit möglicht vielen dramatischen Wendungen in Atem zu halten.

Zentrale Figur der Geschichte ist Serge Morrow, ein einsamer Mann, der sich vor Monaten in einem einfachen Gasthaus eingemietet hat und inzwischen fast schon zur Familie gehört. Das ändert sich schlagartig, als im gegenüber liegenden Grandhotel ein großer Geldbetrag gestohlen wird und der Verdacht auf ihn fällt. Ausgerechnet für die Tatnacht hat er kein Alibi, und am darauf folgenden Tag bezahlt er großzügig seine Hotelrechnung.

Das Misstrauen der Einheimischen gegenüber dem Fremden, der über erstaunlich weltmännische Manieren verfügt und mehrere Sprachen spricht, könnte nicht größer sein. Die Ankunft des Kommissars Labbé von der französischen Geheimpolizei sorgt für weitere Aufregung. Er vermutet, dass es sich bei Monsieur Serge um einen international gesuchten Betrüger, den "Kommodore" handelt. Aber was hätte ein solcher Mann in dieser Gegend verloren?

Eigentlich ist die Trennung zwischen Simenon-Romanen mit und ohne Kommissar Maigret eindeutig: Die einen verlangen geradezu nach seiner Anwesenheit, in den anderen würde er nur stören. Das Gasthaus im Elsaß bildet da eine Ausnahme. Fast wirkt der aus Paris angereiste Kommissar Labbé wie ein Platzhalter für Maigret. Seine Bedächtigkeit erinnert an den Pfeife schmauchenden Kollegen, wie auch seine Herangehensweise an den Fall, sein Umgang mit den Verdächtigen. Mit Serge Morrow hat Simenon eine Figur geschaffen, die man so schnell nicht vergisst. Das Duell zwischen ihm und Labbé weist unter anderem auf die viel später entstandene Auseinandersetzung zwischen Kommissar Bärlach und seinem Gegenspieler Gastmann bei Friedrich Dürrenmatt voraus. Aber der Roman ist keineswegs nur von "historischem" Interesse. Er ist äußerst kunstfertig aufgebaut und bis zur letzten Seite hochspannend. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Seit Monaten schon wohnt in einem kleinen Gasthaus im Elsaß ein gewisser Monsieur Serge. Dann kommt seinen Zimmernachbarn plötzlich ihr Geld abhanden.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein abgelegenes Dorf im Elsaß, ein scheinbar nicht aufzuklärendes Verbrechen, eine tragische Liebesgeschichte. Simenon hat in diese relativ kurze Geschichte einige Handlungsstränge verpackt, ohne dass sie dadurch überladen wirkt. Sehr eindrucksvoll erlebt der Leser den Niedergang des Monsieur Serge von allseits beliebten und teilweise angehimmelten Vorzugsgast zum verdächtigen miesen Verbrecher. Auch die Nebenrollen sind erstaunlich klar gezeichnet: die verarmte Witwe mit der kranken Kind, die neureichen und damit überheblichen Gäste des Grand Hotels im Kontrast zu den einfachen Gästen der Herberge (es lebe das Vorurteil *g*), der mit Vorurteilen behaftete Inspektor, der schmierige Portier, der überhebliche Großgrundbesitzer und die unschuldigen Serviererinnen.
Sicherlich hat es dem Werk Simenons gut getan, dass der Diogenes Verlag sein Werk neu übersetzen ließ. Beim Lesen fällt es zumindest auf den ersten Blick nicht auf, dass dieser spannende Krimi bereits 1931 geschrieben wurde.
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Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Georges Simenon wird immer noch von vielen als Autor von "Kriminalromanen" unterschätzt. Dabei sind auch seine Maigret-Romane genaue Sozialstudien und menschliche Psychogramme. André Gide schrieb: "Ich halte Simenon für einen großen Romancier, für den größten vielleicht und den authentischsten der heutigen französischen Literatur."

Besonders aber die "Nicht-Maigret-Romane" zeichnen sich als das aus, was Literatur sein soll: Sie zeigen Menschen im Konflikt.

Dieses Mal hat sich Simenon für und mit dem Leser ins Elsaß begeben. Man kann Simenon das Kompliment machen, dass er den Leser in über 400 Romanen nahezu immer an unterschiedliche Orte führt (auch Maigret lässt er häufig reisen). Oftmals schreibt Simenon ein Buch am Ort der Handlung - eine schöne Idee für den nächsten Urlaub ...

Natürlich geht es auch in diesem Buch um Liebe und Triebe - das Grundthema fast aller Bücher Simenons. Doch dieses Buch kommt ohne einen Mord aus. Es stirbt niemand - und alles findet ein fast gutes Ende.

Der Handlungsstrang ist in diesem Buch nicht so zwingend und die Vorrezensenten haben Recht, es werden einige Klischees strapaziert. Man sagt, Simenon habe fürs Elsaß und seine typische regionale Küche geschwärmt. Was liegt da näher als auch in dieser Region ein Buch zu platzieren. Dass es dann ein reines "Fleißwerk" wird, kann passieren. Dennoch findet der Leser die typische ruhige Erzählstimmung auch in diesem Buch wieder.

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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
na ja nicht so spannend 6. Oktober 2003
Von Ein Kunde
man hat dieses kleine buch in etwa 3 stunden gelesen aber von spannung kann nicht die rede sein. man durchschaut von anfang an die story !
ein ehrer langweiliger maigret!
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