Das Jahrhundert-Werk, der Bestseller über das Muschelseidentuch von Manoppello, ist in erweiterter Neuauflage wieder erhältlich und um fünf Kapitel aktualisiert bzw. ergänzt worden.
Zunächst bleibt alles gültig, was zum ersten Buch anzumerken war. Durch die aufsehenerregende Publikation Paul Baddes ist das Göttliche Gesicht in das Bewusstsein der Menschen zurückgekehrt. Manoppello wird gewissermaßen (inzwischen weltweit) zum neuen Pilgerweg des 21. Jahrhunderts.
Die Geschichte ist (eigentlich) unglaublich - aber bei vorurteilsfreier Betrachtung kann man sich ihr nicht entziehen. Alle Versuche, das Volto Santo als Fälschung, Malerei, Kopie etc. abzuqualifizieren, sind bislang gescheitert. Nach heutigen Erkenntnissen stammt das Antlitz "nicht von Menschenhand". Kein Bild auf Erden ist vergleichbar, keines weist diese Eigenschaften, keines diese Personalität auf; es ist die Urschrift der Christen vom Ostersonntag. Manche können oder wollen dies nicht glauben bzw. verstehen, aber hier - vor dem Schleier von Manoppello - verkümmern alle "modernen" atheistischen, pseudo-rationalen (Gegen-)Argumente zur bloßen Ideologie. Denn Paul Badde publiziert seinen Bestseller nicht gegen wissenschaftliche Erkenntnis, sondern gerade weil die moderne Wissenschaft das Christusbild in die Welt und speziell in das 21. Jahrhundert zurückgeführt hat.
Paul Badde thematisiert in der erweiterten Neuauflage neben der Beschreibung des Papstbesuches in Manoppello insbesondere (auch) die in Fachkreisen diskutierte Frage, ob das Muschelseidentuch gerade das von Johannes beschriebene Schweißtuch aus dem Grab Christi darstellt; auch insoweit sind seine Argumente klar abgewogen, in sich stimmig und nachvollziehbar. Sein Bild vom "kosmischen Speicherchip" ist eindrucksvoll metaphorisch, zugleich metaphysisch. Jeder, der den Schleier kennt, wird dies bestätigen.
Wer noch nie vom Muschelseidentuch von Manoppello gehört hat, muss dieses einzigartige Buch lesen, wenn er mit wachem Verstand Weltkirchengeschichte verstehen will; aber auch, wer die Ausgabe von 2006 kennt, sollte sich die Aktualisierung dieses Klassikers nicht entgehen lassen - das Badde-Buch bleibt im Hinblick auf das geheimnisvolle Christusantlitz von Manoppello das Maß aller Dinge.