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Das Fräulein von Scuderi: Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten Gebundene Ausgabe – 1. Juni 1998

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Das Fräulein von Scuderi: Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten + Das Fräulein von Scuderi: Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben mit Lösungen + E. T. A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi. Lektüreschlüssel
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423026456
  • ISBN-13: 978-3423026451
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 1,5 x 17 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

E.T.A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

In der Straße St. Honor war das kleine Haus gelegen, welches Magdaleine von Scuderi, bekannt durch ihre anmutigen Verse, durch die Gunst Ludwig des XIV. und der Maltitenon, bewohnte.

Spät um Mitternacht - es mochte im Herbste des Jahres 1680 sein - wurde an dieses Haus hart und heftig angeschlagen, daß es im ganzen Flur laut widerhallte. - Baptiste, der in des Fräuleins kleinem Haushalt Koch, Bedienten und Türsteher zugleich vorstellte, war mit Erlaubnis seiner Herrschaft über Land gegangen zur Hochzeit seiner Schwester, und so kam es, daß die Martinière, des Fräuleins Kammerfrau, allein im Hause noch wachte. Sie hörte die wiederholten Schlöge, es fiel ihr ein, daß Baptiste fortgegangen und sie mit dein Fräulein ohne weitern Schutz im Hause geblieben sei; aller Frevel von Einbruch, Diebstahl und Mord, wie er jemals in Paris verübt worden, kam ihr in den Sinn, es wurde ihr gewiß, daß irgend ein Haufen Meuter, von der Einsamkeit des Hauses unterrichtet, da draußen tobe und, eingelassen, ein böses Vorhaben gegen die Herrschaft ausführen wolle, und so blieb sie in ihrem Zimmer zitternd und zagend und den Baptiste verwünschend samt seiner Schwester Hochzeit. Unterdessen donnerten die Schläge immerfort, und es war ihr, als rufe eine Stimme dazwischen: "So macht doch nur auf um Christus willen, so macht doch nur auf!" Endlich in steigender Angst ergriff die Martinière schnell den Leuchter mit der brennenden Kerze und rannte hinaus auf den Flur; da vernahm sie ganz deutlich die Stimme des Anpochenden: "Um Christus willen, so macht doch nur auf!" - "In der Tat", dachte die Martinière, "so spricht doch wohl kein Räuber; wer weiß, ob nicht gar ein Verfolgter Zuflucht sucht bei meiner Herrschaft, die ja geneigt ist zu jeder Wohltat. Aber laßt uns vorsichtig sein!" Sie öffnet ein Fenster und rief hinab, wer denn da unten in später Nacht so an der Haustür tobe und alles aus dein Schlafe wecke, indem sie ihrer tiefen Stimme so viel Männliches zu geben sich bemühte als nur möglich. In dem Schimmer der Mondesstrahlen, die eben durch die finstern Wolken brachen, gewahrte sie eine lange, in einen hellgrauen Mantel gewickelte Gestalt, die den breiten Hut tief in die Augen gedrückt hatte. Sie rief nun mit lauter Stimme, so, daß es der unten vernehmen konnte: "Baptiste, Claude, Pierre, steht auf und seht einmal zu, welcher Taugenichts uns das Haus einschlagen will!" Da sprach es aber mit sanfter, beinahe klagender Stimme von unten herauf: "Ach! la Martinière, ich weiß ja, daß Ihr es seid, liebe Frau, so sehr Ihr Eure Stimme zu verstellen trachtet, ich weiß ja, daß Baptiste über Land gegangen ist und Ihr mit Eurer Herrschaft allein im Hause seid. Macht mir nur getrost auf, befürchtet nichts. ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .



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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 29. April 2012
Format: Taschenbuch
Fast hätte ein Unschuldiger sein Leben am Schafott ausgehaucht, fast hätte ein unschuldiges junges Mädchen seinen Liebsten betrauern müssen... Aber wenn alle Tatumstände gegen den armen Verdächtigen sprechen, dann ist die ermittelnde Miss Marpl... pardon, das Fräulein von Scuderi zur Stelle. Ja, richtig gelesen: Diese Erzählung von E.T.A. Hoffmann liest sich durchaus wie eine anachronistische Agatha Christie, wenn man als Leser die Ehrfurcht vor dem großen Namen über Bord wirft und ganz unbedarft einfach so losliest. Freilich, ich gesteh's: Wer nun einen bis ins letzte Detail ausgefuchsten Krimi erwartet, wird ein wenig enttäuscht sein. "Das Fräulein von Scuderi" hat dafür anderes zu bieten: eine Mischung aus Detektivroman (und zwar einem der ersten Vertreter des Genres, sogar noch vor Edgar Allan Poe), historischer Erzählung und Schelmenstück ganz in der Tradition der deutschen Romantik. Geschrieben wurde das alles von einem Meister des romantisch-ironischen Abstandes.

Wir befinden uns im Paris Ludwigs XIV., inmitten einer Gesellschaft im Umbruch also. Einerseits eine nach klarer Struktur und Ratio strebende Gesellschaft der Aufklärung, andererseits ihre verborgene Seite, die sich des Nachts austobt. Königlicher Anspruch, durchstrukturierte moderne Bürokratie... und dann dieses dämonische Etwas, dem sich nicht beikommen lässt. Das heißt, beikommen lässt sich dem schon -- aber nur von einem liebenswürdigen altmodischen Fräulein, das seinerseits wie ein Relikt aus überkommener Epoche wirkt und nicht so recht in die durchstrukturierte moderne Bürokratie passen will. (Was will uns der Dichter damit sagen?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücherstadt Kurier am 27. April 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Herbst 1680.
Frankreich lebt in Angst. Eine Reihe unheimlicher Giftmorde hat das Land erschüttert und nun geschieht in Paris ein neues Übel. Eine Bande von Dieben meucheln des Nachts Liebhaber, welche sich mit kostbaren Kleinoden auf dem Weg zu ihren Liebchen befinden. Alle starben durch einen gezielten Stich ins Herz und wurden anschließend beraubt. Von den Mördern fehlt stets jede Spur.

Eines Nachts klopft es gegen die Tür von Fräulein Scuderis Anwesen. Ein fremder Mann verschafft sich Einlass, doch als die Gendarmerie auftaucht, flüchtet er und hinterlässt nur ein kleines Kästchen. In jedem befindet sich wertvoller Schmuck aus der Schmiede des berühmten Meisters Cardilliac. Fräulein Scuderi möchte dem Hersteller seine so wundersam aufgetauchte Ware zurückgeben, doch dieser lehnt energisch ab. Am nächsten Tag wird Meister Cardilliac tot aufgefunden. Sein Geselle Oliver Brusson wird des Mordes angeklagt und nur Fräulein Scuderi ist fest von seiner Unschuld überzeugt. Für die rüstige Dame beginnt ein Rätsel, dessen Detektiv sie selber ist…

DAS FRÄULEIN VON SCUDERI ist eine spannende Kriminalgeschichte im alten Frankreich. Zum ersten Mal tritt hier eine Frau als Detektivin auf, die durch gezieltes Nachforschen, eine Portion Glück und ihren festen Glauben des Rätsels Lösung immer näher kommt. Obschon zu Beginn der Rückblick auf die Giftmorde für den Leser, aufgrund eines Schwalls an Namen, eher anstrengend ist, kommt die Handlung schnell in Fahrt und bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Für Filmliebhaber:
Die Verfilmung von E.T.A. Hoffmanns Novelle vom Jahre 1955 ist in ihrer vollen Länge bei YouTube einsehbar. Regie führte Eugen York.

Ramona
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maren Bustorf am 6. Mai 2001
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
E.T.A. Hoffmann schuf Anfang des 19. Jahrhunderts eine
Kriminalgeschichte, die zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV. spielt
und eine 73jährige Schriftstellerin, das Fräulein von Scuderi, in den
Bann des Bösen in Person des Goldschmieds Cardillac zieht. In Form von
Rückschauen und dramatischen nächtlichen Begebenheiten wird der Fall
um etliche Morde in Paris im Jahre 1680 aufgeklärt und durch das
Mitwirken des Fräuleins ein Unschuldiger vor der harten Strafe der
Chambre ardente gerettet. E.T.A. Hoffmann ist wie so häufig sehr
kreativ und versteht es, historisch belegbare Begebenheiten mit frei
erfundenen zu verbinden. Phantasievoll gestaltet er in der Hauptfigur
Cardillac einen Menschen, der durch sein Genie nahe verbunden ist mit
dem Wahnsinn und aus Zwang heraus Morde begeht, um seine gefertigten
Kunstwerke zurückzuerhalten. Dieses Kriminalstück ist sicherlich ein
Meisterwerk der Literatur, auch wenn die "alte" Sprache
heute befremdlich wirkt. Verkompliziert wird das Lesen ein wenig durch
die Vielzahl französischer Namen, deren Eigentümer entweder im Stück
mitwirken oder eine historische Rolle spielen. Insgesamt ist
"Das Fräulein von Scuderi" jedoch sehr empfehlenswert, weil
es auch heute noch spannend zu lesen ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 26. Januar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin bekennender Hoffmann Fan. Komplexe Handlungsstrukturen, dichte Erzählungen, Figurentiefe - alles Charakteristika, die ich von den Werken des Autors gewohnt war. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um märchenhafte Erzählungen wie die Prinzessin Brambilla oder den goldenen Topf handelte, oder um düstere Geschichten der schwarzen Romantik wie dem Sandmann oder dem Majorat. Aber diese unausgegorene Detektivgeschichte mit der ältlichen (und mit Verlaub sehr langweiligen) Gutmenschin Scuderi als Marple-Vorläuferin hat mich nicht überzeugt. Einen Stern gibt es trotzdem für die doch sehr hoffmanneske Episode über die Mutter des Juweliers Cardillac, die die unglaubliche erzählerische Kraft des Autors anklingen lässt.
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