In den Weiten des Weltraum gibt es 6 Spezies, die es geschafft haben, selbstständig zwischen den Sternen zu reisen. Sie halten sich alle für etwas Besonderes, vor allem gegenüber den nichtreisenden Spezies. Trotzdem halten sie alle Ausschau nach einer siebten Rasse, zumal von dieser bereits Spuren entdeckt worden sind. Als auf dem Planeten Habranha ein Urahn der dort lebenden Wesen gefunden wird, hält man dieses Fossil für den Missing Link zur siebten Spezies. Eine gemeinsame Expedition soll das herausfinden. Das Ehepaar Cedar nimmt daran als Vertreter der Menschheit teil und muss schon bald feststellen, dass nicht alle Teilnehmer dieselben Ziele verfolgen wie sie. Da treffen nicht nur unterschiedliche Meinungen aufeinander, es wird auch kräftig intrigiert.
Der Roman ist stilistisch sehr durchwachsen. Es gibt Passagen, in denen seitenlang nur gesprochen sind. Der Leser muss da alle Informationen aus den Dialogen beziehen, wobei diese nicht immer eindeutig sind, andererseits aber auch mehrmals wiederholt und widergekaut werden. Die Handlung kommt an diesen Stellen nur schleppend und ein wenig langatmig voran. Dann gibt es aber auch wieder Teile, in denen wesentlich mehr gehandelt wird. Diese sind viel einfacher und flüssiger und damit lesbarer. Ansonsten hat das Buch auch noch kriminalistische Anteile, die etwas Spannung in die Handlung bringen. Der Schluss ist recht banal.