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Das Fort
 
 

Das Fort [Kindle Edition]

Bernard Cornwell , Karolina Fell
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gerade drei Jahre ist die amerikanische Unabhängigkeitserklärung alt, doch der Kampf um die Freiheit ist noch lange nicht gewonnen. Überall im jungen Staat versuchen die britischen Rotröcke Aufstände niederzuschlagen, um das Land zurückzuerobern.In Penobscot Bay bauen sie eine kleine, aber für die Verteidigung von Massachusetts strategisch wichtige Garnison. Siebenhundert «rote Teufel» und drei Kriegsschaluppen beschützen sie.Es ist eine Kriegserklärung an die Amerikaner. Die schicken eine riesige Flotte und laufen mit mehr als vierzig hochgerüsteten Schiffen in die Penobscot Bay ein. Doch der Angriff ist schlecht geplant. Keiner der Rebellen versteht etwas vom Krieg, keiner hat die charakterliche Stärke, eine Armee zu führen. Bald verlieren sich die Kommandanten in Missverständnissen und Kleinkriegen.Nur ein einziger Mann hat echten Kampfgeist – ausgerechnet ein ehemaliger Lehrer. Doch was kann ein Einzelner gegen die Entschlossenheit der Briten ausrichten?

Über den Autor

Bernard Cornwell, geboren 1944, machte nach dem Studium Karriere bei der BBC. Nach Übersiedlung in die USA entschloss er sich, einem langgehegten Wunsch nachzugehen, dem Schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteueromans. Bernard Cornwells Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage liegt bei über 20 Millionen Exemplaren.

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Druss TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der Roman "Das Fort" ("The Fort" 2011) kommt als gewichtiges gebundenes Buch mit 603 Seiten daher und entführt den Leser in das Nordamerika des Jahres 1779. Es sei gleich vorweg erwähnt, dass sich das Buch stilistisch eher wenig an Cornwells bisherigem Werk orientiert.

Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges landen im Juni 1779 britische Truppen auf der Bagaduce-Halbinsel in der Penobscot Bucht im heutigen Maine (damals Massachusetts) und beginnen eine Befestigunsanlage, nämlich Fort George, zu errichten. Dieses Vorhaben wollen die Amerikaner ("die Aufständischen") verhindern und bringen einen Truppenverband aus Milizionären der Miliz von Massachusetts sowie Marineeinheiten und regulären Truppen der Kontinentalarmee auf den Weg. Diese sogenannte Penobscot Expedition ist heute fast vergessen, obwohl sie nicht nur die größte Marineoperation des Unabhängigkeitskrieges darstellte, sondern auch eine der im Ergebnis dramatischsten in der Geschichte der US Marine.

Cornwell hat die umfangreiche Faktenlage zu einem Roman ausgebaut, der dem Leser die damaligen Ereignisse nahebringt. Das Buch ist gewohnt flüssig und souverän geschrieben. Dennoch wirkt die Anlage der Story eher ungewohnt und erinnert stark an so eine Art Kriegstagebuch. Die Abläufe der Auseinandersetzung werden sehr detailliert und präzise beschrieben, was aber auch zu vielen Längen führt. Militärhistorisch sehr interessant, allerdings zu Lasten des Romananteils. So bleiben viele der einzelnen Charaktere für Cornwell ungewohnt blaß. Die Spannung, die viele von Cornwells Büchern auszeichnet, kommt nur sehr sporadisch auf. Der Funke mag nicht so recht überspringen.
Umso gelungener ist das erklärende Nachwort. In dem kleinen Aufsatz gelingt es Cornwell mit wenigen Worten, eine sehr treffende und fachkundige Analyse und Einschätzung der historischen Geschehnisse abzugeben. So traut er sich auch, mit uramerikanischen Mythen aufzuräumen.

Fazit: Insgesamt sicher kein Pageturner cornwellscher Machart. Wem es gelingt, sich von falschen Erwartungshaltungen frei zu machen, der erhält ein ausgezeichnetes militärhistorisches Werk. Wer einen Roman in der Tradition der "Saxon Stories" oder "Artus-Chroniken" erwartet, der wird enttäuscht sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich mir den Roman "Das Fort" gekauft habe, so in Erwartung eine Geschichte zu lesen, in der Soldaten eine haushoch überlegenen Feind bezwingen und als Helden nach Hause zurückkehren.
Doch dem war nicht so. Vielmehr ist es der Feind (die englischen Rotröcke), der sich als unterlegen erweist und einem überlegenen Gegner (den amerikanischen Freiheitstruppen) standhalten kann.
Für mich war dies eine Überraschung, da ich bisher so sehr daran gewöhnt war, in Cornwalls Roman gewinnen immer die "Guten", schlicht ausgedrückt.
Doch das ist es, was "Das Fort" von anderen Romanen Cornwalls abhebt, eben dass er über eine der schmachvollsten Niederlagen des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes schreibt. Der Roman ist spannend, sehr realistisch gehalten und sehr gut recherchiert. Cornwall beschreibt sehr eindringlich die Probleme und Mißstände innerhalb der amerikanischen Truppen und führt immer wieder vor Augen, warum die Rotröcke als professionelle Soldaten einer Übermacht standhalten konnten. Seine Version der Geschehnisse und Gründe für die Niederlage sind sehr nachvollziehbar und durchaus denkbar. Ob es so geschah, dass kann heute niemand mehr sagen...

Meiner Meinung nach ist "Das Fort" ein typischer Cornwall: Teuflisch spannend, lehrreich, interessant und sehr gut geschrieben. Die zusätzlichen Materialíen, wie das historische Nachwort und ein Kommentar Cornwalls, tun ihr übriges , um den Roman auch nachher sehr interessant zu halten.
Fazit: Für Cornwallfans, nicht zu verachten, am besten: Sofort lesen!!!
Cornwall soll mehr über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg schreiben.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgen Zeller TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Als regelmässiger Leser Historischer Romane weiss ich das Schlachten, Gefechte und kriegerische Scharmützel einfach zu diesem Genre gehören wie Rezepte zu Kochbüchern und diese von den Autoren jeweils in ganz unterschiedlichen Längen und Intensitäten geschildert werden. Das aber ein ganzes Buch mit 600 Seiten von einer einzigen kriegerischen Auseinandersetzung handelt ist mir neu und ganz ehrlich, es hat mir nicht besonders gefallen. Es ist unheimlich schwierig den Leser über die vielen hundert Seiten bei der Stange und den Spannungsbogen hoch zu halten.

Die Penobscot-Expedition im Sommer 1779 hat so wie sie Bernard Cornwell schildert tatsächlich stattgefunden. Mit der Besetzung Majabigwaduces durch die Briten sollte ein Stützpunkt für die loyale Bewegung der Englischen Krone auf dem amerikanischen Festland geschaffen werden. Natürlich konnte die Regierung von Massachusetts dies nicht dulden und hat umgehend beschlossen die eindringenden "Rotröcke" gefangen zu nehmen, zu töten und zu vernichten. Zu diesem Zweck hat sie ein illustres Heer aus erfahren Infanteriesoldaten und (Un-)Freiwilligen Milizionären zusammengestellt das von, für damaligen Verhältnisse, einer riesigen Schiffsflotte aus kanonenbestückten Schaluppen, Briggen uns Schonern unterstützt wurde. So folgt die unausweichliche Auseinandersetzung die für eine Seite desaströs endet...

Das Bernard Cornwell von dieser Schlacht begeistert ist spürte ich deutlich heraus aber leider ist der Funke nicht auf mich übergesprungen. Er hat viel und genau recherchiert und hat seine Erkenntnisse in diesem Roman penibel aber Historisch wohl korrekt niedergeschrieben. Nur bin ich mir nicht ganz sicher ob der Begriff "Roman" hier richtig ist, es hat keinen wirklich belletristischen Teil um den Feldzug herum und so würde ich dieses Buch eher als ein protokollarisches Kriegstagebuch umschreiben. Mir fehlt einfach der Gesamtzusammenhang und die Einbettung in die amerikanische Unabhängigkeitsgeschichte und eine Nebenhandlung damit mehr Atmosphäre und Ambivalenz entsteht um bei mir insgesamt mehr Spannung für den Stoff zu erzeugen. Der Fokus liegt vollkommen auf den kriegerischen Auseinandersetzungen und ist reduziert auf die Vorbereitungen und Durchführung der Gefechte und so plätschert die Handlung vor sich hin und mein Interesse erlahmte zusehends. Die Geschichte hat etliche Längen und die vielen Gesprächen der Personen werden mit der Zeit langweilig. Da stets die Sicht beider Seiten abwechselnd geschildert werden, hat der Leser einen Wissensvorsprung gegenüber den jeweiligen Protagonisten und er weiss wer was plant und was in Kürze geschehen wird. Die Spannung und die Überraschungsmomente gehen so natürlich komplett verloren. Ausserdem gibt es keine Figur(en) zu denen ich als Leser eine Beziehung aufbauen konnte, was zu emotionaler Distanziertheit führt und meinen eher mässigen Eindruck von diesem Buch verstärkt.

Bernard Cornwell ist ein routinierter Schriftsteller und versierter Schreiber und dies vermag die obenerwähnten Mängel über eine längere Zeit hinweg zu kaschieren. Ich würde dieses Buch nur echten Cornwell Anhängern empfehlen oder Lesern die sich vorstellen können Interesse über 600 Seiten hinweg einer Schlacht mit mehreren grossen und kleinen Scharmützeln aufzubringen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
keine Spannung
wie schon ein Teil meiner Vorgänger beschrieben haben, springt der Funke bei diesem Buch einfach nicht über. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von pamphalon veröffentlicht
so well, cornwell
als erstes möchte ich hier mal sagen, wie angenehm erfrischend es ist die verschiedenen rezensionen duchzulesen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Michael Schmid veröffentlicht
Ich fand ihn sehr gut
Es kann natürlich jeder seine eigene Meinung haben.
Ich war jedenfalls nicht enttäuscht und habe die 600 Seiten ohne einen Anflug von Langeweile oder... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von HSch veröffentlicht
Buch "Das Fort"
Ich habe das Buch "Das Fort" verschenkt. Es ist super angekommen. Versand ud Zustand des Buches waren spitze. Nur weiter zu empfehlen.
Vor 4 Monaten von Graebner veröffentlicht
Nur ein historischer Kriegsbericht
Beim Kauf dieses Buches habe ich einen spannenden historischen Roman erwartet, wie man es vom Autor Bernard Cornwell nicht anders gewohnt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Rüdiger Bock veröffentlicht
Das Fort - kein Highlight
Ich bin absoluter Cornwell Fan und habe einige seiner Bücher bereits mehrfach gelesen. Ich denke, dass seine historischen Romane mit zu den besten des ganzen Genres... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Friedemann veröffentlicht
Ein wirklich schlechtes Buch...
... schade an sich.
Normalerweise lese ich die Bücher von Cornwell ganz gerne als lockere Zwischendurchlektüre. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von T. Beckmann veröffentlicht
Gelungener Roman über eine Episode des amerikanischen...
Vieles kann man zur Ergänzung der Beschreibung des Inhalts nicht sagen.

Die Figuren sind gut umschrieben, die Namen einprägsam, wobei die Handlung sich trotz... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Krause veröffentlicht
Vergessene Aktion der Unabhängigkeitskrieges
Cornwell schildert in Das Fort, wie immer unterhaltsam,den Penobscot-Feldzug im amerikanischen Unabhägigkeitskrieg. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Klaus Schneider veröffentlicht
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