Ein interessant gemachtes Buch, das auf unterschiedliche und kreative Weise an die Highlights der deutschen Seriengeschichte erinnert. So werden behandelt: So weit die Füße tragen, Raumpatrouille, Ein Herz und eine Seele, Schimanski, Lindenstraße u.a., aber alle mit einer anderen Technik und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Immer wird die Serie kritisch reflektiert und politisch und historisch analysiert, zum Beispiel in Interviewform beim Gespräch eines alten und eines jungen Herren über die Serie Raumpatrouille, oder eine Analyse des deutschen Spießers in Verbindung mit Alfred Tetzlaff. Unterhaltsam und einfach geschrieben, obwohl sich die jüngere Generation wahrscheinlich gar nicht bis vage an besprochene Serien erinnern kann. Alles in allem aber ein guter Überblick über die Anfänge der Serienkultur und ihre kulturelle Bedeutung für und in Deutschland.