Die Idee, eine eigene kleine Reihe zu schreiben (und sei der Held auch ein ziemlich gescheiterter ehemaliger Versicherungsdetektiv) ist natürlich groß, wenn die ersten Bücher guten Absatz fanden. Aber im "Florians-Prinzip" wirkt die Geschichte so mühsam konstruiert, daß das Lesen schwer fällt, und die Figuren sind so holzschnittartig beschrieben, daß die rechte Spannung nicht aufkommt. Und alles ist wie mit der heißen Nadel geschrieben, nämlich ziemlich platt. Rat einer geneigten Leserin: nehmen Sie sich mehr Zeit, Frau Gablé. Dann kommt so ein Buch wie "Das Lächeln der Fortuna" heraus, das auch beim vierten oder fünften Lesen noch Freude macht. Fast-Food-Autoren gibt es wie Sand am Meer. Sie gehören nicht dazu, wenn Sie das nicht wollen.