Der 1.Band "Im letzten Schein der Sterne" habe ich, nachdem ich den 2.Band "Das Flüstern des Windes"gelesen habe, vielleicht zu hoch bewertet. Denn insgesamt gesehen sind beiden Bände deren Hintergrundgeschehen die beiden Kriege die die Briten Ende des 19.Jh.in Südafrika zu führen hatten, zu langatmig ausgefallen. Im 1.Band waren es die Auseinandersetzungen mit den Zulus um Zululand und im 2.Band der Krieg mit den Buren,den anderen Kolonialherren Südafrikas, um das Territorium des Oranje-Freistaats. Das Gesamtbild dieser Südafrika-Saga hätte straffer und weniger voluminös ausfallen können, deshalb bekommt auch der 2.Band nur 3Sterne. Denn auch hier geht es auch umfangreich und jedes Detail beschreibend mit der Familie Granger-Acheson, wie sie sich jetzt nennt, weiter. Die Einzelheiten zu jedem der Protagonisten wird ausführlich beschrieben und die Hintergrundhandlungen, die letztendlich zum "Burenkrieg" geführt haben sehr detailverliebt wiedergegeben. Ansonsten ist dies in einem historischen Roman gewünscht. Aber dieser Roman fällt meines Erachtens nicht allein in diese Genre, denn er will in erster Linie unterhalten. Ein Autor kann viel mitteilen und trotzdem straff schreiben.