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5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Debut, 31. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten: Roman (Taschenbuch)
Woodworth hat die Genre Thriller und Mystery sehr geschickt miteinander verbunden. Die Idee mit den Violetten ist klasse und bisher wohl einmalig.
Die Charaktere sind lebendig, die Dialoge ebenfalls, Was etwas stört ist die Lovestory. Es ist allmählich lächerlich, dass sich jeder Ermittler in seine Klientin verliebt und umgekehrt. Die beiden kennen sich kaum aber Hauptsache Flecken auf dem Bettlaken hinterlassen.
Egal. Das Buch ist spannend geschrieben und man mag kaum glauben, dass es Woodworth erstes Buch ist. In den USA gibt es bereits weitere Bücher über die Violetten, auf die ich sehr gespannt bin.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hammer spanndender Psychothriller!, 29. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten: Roman (Taschenbuch)
Kurz und knackig: Bis auf wenige konstruierte, vorhersehbare Dialoge ein lebendiges, breit orchestriertes, SPANNENDES Buch! Der Autor verzichtet auf langatmige fachliche Sequenzen und widmet seine Energie gelungen dem flüssigen Aufbau von Dramatik und Spannung, ohne dabei gänzlich auf die sanften Töne zu verzichten oder zu blutig zu werden. Macht Spass, FESSELT. Und: Das Ende ist nicht vorhersehbar. Gelungen!!!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Naja, naja...., 31. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Flüstern der Toten: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch in einem Tag durchgelesen und blieb mit durchwachsenen Gefühlen zurück. Warum? Irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so recht zufrieden stellen. Das lag nicht am Thema, das fand ich recht interessant, sondern an der meiner Meinung nach recht schwachen Ausführung: Menschen mit violetten Augen können mit toten Seelen kommunizieren und somit auch Mörder überführen. Die Violetten können aber kein freies Leben führen, denn ihr Leben wird von der Gesellschaft für Jenseitskommunikation organisiert, sie müssen in den Bereichen arbeiten, die ihnen von der Gesellschaft zugewiesen werden(Kriminalitätsbekämpfung oder Kunst und Musik. etc.). Wollen sie aus der Gesellschaft aussteigen, drohen ihnen und ihren Angehörigen schwere Sanktionen. Die nächste Unfreiheit erwächst ihnen aus der Kommunikation mit den Toten. Die toten Seelen sind in einem schwarzen Raum eingesperrt und wollen da raus. So sind die Violetten willkommene "Tore" zur Welt der Lebenden und werden ständig von toten Seelen heimgesucht. Mantras z.B. schützen die Violetten davor, dass ihr Körper unwiderruflich von den toten Seelen in Beschlag genommen wird. Ein permanenter Kampf um die Kontrolle über den eigenen Körper und die eigene Seele also. Zu allem Überfluß taucht nun ein Mörder auf, der mit verhülltem Gesicht Violette tötet und verstümmelt.
Hauptperson in diesem Roman ist die Violette Natalie und ihr Beschützer vom FBI, Dan, der versucht, den Mörder zu erwischen. Dabei kommen sich Dan und die spröde Natalie näher...
Was mir an der Geschichte fehlte, war der Tiefgang und näheres zum Hintergrund der Violetten: Warum gibt es sie und woher kommen sie? Auch ihre Schulzeit, Ausbildung und die Konflikte der Violetten untereinander werden nur touchiert, da hätte ich auch gerne mehr erfahren.
Im Roman wird das Vorhandensein der Violetten so selbstverständlich gehandhabt, als gäbe es sie schon immer. Auch die Probleme, die sich aus der Jenseitskommunikation ergeben, werden nur gestreift, es fehlt eine Tiefe der Charaktere. So konnte ich nicht so richtig mit den Protagonisten mitfühlen, ruck zuck war das Buch zuende und ich fragte mich: Hä, wars das jetzt?
Es sind auf Englisch ja schon drei weitere Bücher von Woodworth über die Violetten erschienen, Heyne will diese wohl auch übersetzen, vielleicht erhält man dann mehr Hintergrundwissen und mehr Tiefe.
So kann ich abschließend nur sagen: Trotz interessantem Thema zu leicht, locker und oberflächlich, das Ganze wird irgendwie nur "angekratzt".
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