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Kundenrezensionen

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am 30. November 2008
Vorweg: Elfenritter - Das Fjordland. Elfenritter 03. fängt gewohnt fantastisch an und schließt nahtlos an die beiden genialen Vorgänger an. Das Buch gehört somit sicher zu den bessern Fantasybüchern die ich gelesen habe, jedoch werden die Erwartungen, die mit den früheren Werken geweckt wurden, letztendlich jäh enttäuscht.

Hennen fängt gewohnt grandios an und beleuchtet viele Hintergründe der beteiligten Parteien und Personen. Die Charaktere entwickeln sich und man fiebert dabei mit. Durch die Fülle der Nebenhandlungen und Details ufert die Geschichte jedoch aus. Im Verlauf der Handlung verliert sich der Autor zunehmend in politischen Ränkespielen. Hennen`s klarer, atemberaubender Erzählstill, der die Elfenreihe prägt und einen bis tief in die Nacht mit angehaltenem Atem lesen lässt, geht dabei verloren.

Mit zunehmender Dauer fragt man sich wie der Autor die vielen Erzählstränge wieder vereinen will. Es beschleicht einen nach und nach die Angst, dass auf den verbleibenden Seiten einfach kein Platz für ein grandioses Finale ist. So liest man irgendwann nur noch mit der Angst im Nacken enttäuscht zu werden. Genau dies trifft sodann auch ein, denn der Abschluss der Elfenrittersaga ist ganz und gar unwürdig. Es fällt schwer zu glauben, dass ein solches "Finale", welches den Begriff gar nicht verdient aus der Feder vom Bernhard Hennen stammt.

Die Ereignisse des Finales sind lieblos im stichpunktartigen Still verbrochen. Die Handlung wirkt gehetzt und wenig durchdacht. Zeit mit den Charakteren mitzufühlen oder sich mit Ihnen zu freuen bleibt da kaum. Wichtige Geschichten und Handlungsstränge bleiben unerzählt und nicht abgeschlossen. Ereignisse um Ollowain auf die man seid Elfenwinter wartet, die immer wieder über die Elfenreihe hinweg angekündigt werden, werden so lieblos und unwürdig abgehandelt, dass es einem Tränen in die Augen treibt. So findet eine Sage von mehreren Tausend Seiten ihr unwürdiges Ende auf wenigen zig lieblos zusammengeschriebenen Seiten. Ich war maßlos enttäuscht. Gishild, Luc, Ollowain und andere Helden, die einem über die Saga hinweg ans Herz gewachsen sind, haben diese Ende nicht verdient.

Ich wage die Hypothese, dass entweder Zeitdruck oder der Editor schuld an einem solchen Desaster sind. Diese Buch schreit gerade zu nach einem "Director's Cut" denn man kann es fast nicht glauben dass diese Buch von Bernhard Hennen stammt.
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am 14. November 2008
Hallo,

ich darf zunächst einmal sagen, das Buch besitzt wie alle Bücher von Bernhard Hennen, speziell die aus der Elfenritter-Zyklus und aus dem Elfen-Zyklus, einen absolut fesselnden Spannungsbogen. Das Buch "Das Fjordland" sorgte bei mir, wie alle Vorgänger Bücher, für die "Hennen-typischen" langen Nächte, bei welchen man von Abends bis Morgens lesen kann und nur die Müdigkeit ein Grund ist das Buch aus der Hand zu legen.

Zur Handlung selbst ist zu sagen, dass ich die mitunter kurzen Kapitel toll finde, da diese dem Buch eine gewisse Leichtigkeit im Handlungsfluß verleihen um dem Leser ein intuitives Gefühl für die Geschichte vermitteln. Vor allem gegen Ende des Buches, wenn die Handlung immer dynamischer und schnellläufiger wird setzt Hennen verstärkt auf kurze Kapitel, welche die Handlung aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Akteure erzählen. Ich persönlich finde, dass eine Handlung, welche aus so vielen Blickwinkeln erzählt wird, zäh werden würde, würde man durchgehende lange Kapitel verwenden. Man stelle sich vor Tolkien hätte versucht den Herr der Ringe um die Perspektive Saurons zu "bereichern".

Trotz des Lobes, welches ich für dieses Buch habe gibt es auch einige kleine Mängel. So wird die Handlung gegen Ende in meinen Augen zu schnell erzählt, was daraus resultiert, dass "Das Fjordland" die Brücke zur Handlung aus Hennens erstem Band "Die Elfen" schlägt. Das Fjordland erzählt quasi die Handlung aus die Elfen (Ende) aus der Perspektive der Fjordländer. An sich ist das ganz in Ordnung, nur konnte ich mich nicht mehr an alle Details aus "Die Elfen" erinnern, da dieser Lesegenuss doch nun schon ein paar Jährlein zurück liegt. Hier hätte ich Hennen ruhig gestattet die Geschichte teilweise doppelt zu erzählen.

Was mir ebenfalls etwas missfallen hat, ist das Ende (der perspektivischen Handlung), welches, ja im Grunde aus die Elfen bekannt war, aber doch zu abrupt kam. Ich hätte mir dort auch etwas mehr Details gewünscht.

Fazit:
Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, weil es mich die letzten Nächte Schlaf gekostet hat und ich es einfach nicht mehr aus den Fingern legen wollte. Es bekommt von mir 5 Sterne, weil Hennen eine gewaltige und schlüssige Fantasywelt gezeichnet hat, welche evtl. in einigen Jahren in einem Atemzug mit Tolkien Hdr-Universum genannt werden könnten. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass er den Elfen-Ritter Zyklus irgendwann um ein viertes Buch erweitern wird und freue mich persönlich auf das kommende Buch "die Elfenkönigin".
Ich empfele das Buch allen, welche die anderen Bücher aus den Elfen-Zyklen gelesen haben. Das Buch ist definitiv nichts für jemand, der nicht das Buch die Elfen kennt, sondern nur den Elfen-Ritter Zyklus.

mfg
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am 18. November 2008
Auch dieses Buch hat mich natürlich wieder in seinen Bann gezogen. Wer die Elfen ' Bücher gelesen hat, der wird auch dieses Buch mit großer Begeisterung lesen. Doch grade weil die Bücher zum Besten gehören, was es an Fantasy zu lesen gibt, hab ich auch einiges an Kritik an dem Buch:
Wer das Buch noch nicht gelesen hat, Vorsicht Spoiler!:
Ich hab es nicht verstanden, wie es dazu kam, dass Gishild plötzlich mit Erek schlief. Im gesamten Verlauf der Geschichte wurde das auch nicht erklärt, wieso sie plötzlich mit ihm schlief.
Hat Luc eingesehen, dass er die ganze Zeit auf der falschen Seite gestanden und vor allem an eine Lüge geglaubt hat? Immerhin spielt in diesem Buch der fanatische Glaube eine ganz zentrale Rolle.
Wieso hat ihm Gishild nie erzählt, wie der Tjuredglaube wirklich entstanden ist? Und falls sie es doch getan hat: War dann sein Glaube stärker als seine Liebe zu ihr?
Und das Ende kam auch hier wie schon in Elfenlicht wieder zu plötzlich. Von der letzten Schlacht hätte ich gerne etwas mehr gelesen, auch wenn ich sie schon durch 'die Elfen' kenne.
Auch wenn es ein blutiger Krieg ist, ein besseres, sprich fröhlicheres Ende hätte ich mir schon gewünscht!
Wegen diesen offenen Fragen bekommt dieses grandiose Buch von mir 'nur' 4 Sterne.
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am 24. September 2012
Die junge Prinzessin ist in das Fjordland zurückgekehr und übernimmt wiederwillig ihre Pflichten als Königin. Sie muss all ihre Freunde unter den Novizen zurücklassen und mit allem brechen was sie liebgewonnen hat.Ihre Pflichten verlagen etwas für sie beinahe unmögliches: Sie soll heiraten!
wiederwillig wählt sie einen Jarl, der unter ihren wahren GEfühlen leiden muss.
Die Tjured-Kirche stürzt das Land inzwischen in den Krieg und es gelingt ihr auch die Albenmark mit hinein zu ziehen. Genau dort erlebt Gishild einen schicksalhaften Schlag, denn nach der Zerstörung einer Elfenstadt wird ihr Geliebter Luc von der Elfenkönigin zusammen mit anderen Soldaten gefangen genommen. Entmutigt durch diesen persönlichen Verlust zieht Gishild sich zurück, um später mit der Kraft der Verzweiflung einen noch grausameren Krieg gegen die Kirche zu führen...

Das langerwartete Finale der Elfenrittertrilogie, welches endlich die Lücke zwischen den beiden Vorbänden und „Die Elfen“ schließen wird, ist endlich da. Die Geschichte die in „Die Albenmark“ so abrupt endete wird weitererzählt und zieht einen von Beginn an wieder in ihren Bann. Denn auch der Krieg ist in vollem Gange. Die aufbauende Handlung des ersten und zweiten Teiles ist passé, die Geschichte wird aktionslastiger, der aufgebaute Konflikt hat seinen Gipfel erreicht. Entsprechend ist auch das Tempo dieses dritten Bandes wesentlich schneller. Viele kurze Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven vermitteln ein (positives!) Gefühl von Druck. Der einzige Nachteil hierbei ist, dass die schön herausgearbeitete Charaktervielfalt und –tiefe ein bisschen in den Hintergrund rückt.

Wie bei den meisten Büchern aus Hennens Feder, ist auch hier ein toller Spannungsbogen aufgebaut worden, der den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Immer gibt es noch einen Grund die nächste Seite lesen zu wollen.
Schade ist nur, dass es offensichtlich entweder Zeitdruck (Vorweihnachtsgeschäft?) oder Seitenzahlbegrenzung gab. Denn am Ende geht alles viel zu schnell nach meinem Geschmack. Sicher ist viel von der Handlung bereits aus der Elfen-Reihe bekannt, aber sie wird hier ja aus einer anderen Perspektive erzählt, was es für mich definitiv interessant macht. Ich hätte hier gerne mehr Ausführungen gehabt. Zusätzlich macht es dieses schnelle Ende für Leser, welche die Elfen-Reihe nicht gelesen haben, fast komplett unmöglich alles zu verstehen was auf den letzten Seiten vor sich geht. Dieses überhastete Ende ist auch der Grund dafür, weshalb „Das Fjordland“ auch einen Punkt weniger als seine beiden Vorgängerbände erhalten hat. Empfehlenswert ist es trotzdem allemal!
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am 25. Dezember 2008
Mein Fazit zu diesem Buch:

80 % des Buches sind wirklich erstklassig! Da werden die Fäden sehr überlegt gesponnen und vieles, was aus den Elfen ja bekannt war, ergibt jetzt richtig Sinn, bzw. man findet sich ein zweites mal quasi in der
gleichen Geschichte wieder.

Dann allerdings wird der Faden etwas verloren. Wenn da ca. 100 Seiten mehr gewesen wären, hätte der
Stil bis zum Ende so weitergeführt werden können und es wäre ein atemberaubender Abschluss der Story gewesen.

- Doch am Ende an der Shalyn-Falah z.B. findet die Sicht der Tjuredkrieger leider gar nicht mehr statt
- Auch den Auftritt Mandreds, der Zwege und die damit verbundene letzte Schlacht, hätte zumdindest
"etwas" detaillierter aufgegriffen werden können. Klar, hatten wir das in den Elfen bereits, doch gerade das
mach dieses Deja-vú erst so richtig vollkommen. Man kann nochmals mitfiebern und irgendwie fühlt man sich
"heimisch" in dieser bekannten Story
- Ollowains Tod war recht erbärmlich und derart kurz, dass es dem Buch nicht würdig war
- Emerelle und viele andere treten gar nicht mehr in Erscheinung
- Nuramon und Farodin hätten auf jeden Fall ein paar Szenen mehr haben MÜSSEN (!!)
Nur so hätte sich der Kreis so richtig geschlossen. Aber ich fürchte, der Termindruck oder die Seitenzahl-
begrenzung hatte dies leider verhindert. Darunter hat die Qualität der letzten 20 % des Buches eindeutig gelitten.

Schade, alles in allem aber ein sehr gutes Buch und eine excellente Trilogie, die perfekt in die Elfen-Saga passt und viele Dinge im zweiten Anlauf aufklärt. Super!
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am 20. Mai 2014
Einige denken das dieses Ende zu schnell kam und dann auf so wenigen Seiten. Aber wer Fantasy Bücher liest, der sollte in der Lage sein selber solche zu entwickeln. Es war deutlich lesbar das Olowain irgendwann in das Mondlicht zu seiner Lyndwyn gehen würde und da dies nun ganz unspektakulär geschah werfen einige Leser dem Autor Oberflächlichkeit vor. Dies ist zu tiefst selbstsüchtig und entbehrt jeder Grundlage. Das Gishild ein Krüppel ist,aber mit Luc und den restlichen Menschen aus dem Fjord Land jetzt in Albenmark ist, läßt nur einen Schluss zu,das alle am Leben bleiben da die Elfenkönigin alle Alben Sterne zerstört hat und somit die Ritter vom Aschenbaum welche in Alben Mark sind nicht mehr zurück und die anderen aus der Menschenwelt nicht rein können.Das hier die Trolle etwas zu kurz kommen bedaure ich, zumal Orgrim als König dieser im letzen finalen Band was die Hilfe für Gishild und ihre Untertanen betrifft sich fast nur auf eine Landgabe an die Menschen beschränkt. Wie es mit Luc und Gishild, Emerele der Elfenkönigin weitergeht, ist pure Fantasy verbunden mit der Hoffnung, das der Autor irgendwann hier eine Fortsetzung schreibt.
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am 16. November 2008
Mit dem 3. Band der Elfenritter-Trilogie geht der Heidenkrieg in der Menschenwelt furios zuende. Man kennt als "Elfen"-Leser dieses Ende zwar schon, es aber noch einmal genau zu lesen, macht einen schon teilweise traurig, wenn man sieht, wie sich die Menschenwelt zum schlechten verändert hat durch die fanatischen Tjured-Priester. Man sieht mal wieder, dass Bernhard Hennen es aber sogar schafft, schon bekannte Situationen dramatisch zu schildern und als am Ende des Buches der Übergang in das Ende der "Elfen" stattfand, musste man auch schon staunen. Dass das Ende allerdings so kurz und hastig ausfällt - irgendwie ein Problem, dass Hennen schon in Elfenlied plagte -, stört ein wenig. Gerade die Schlacht um Firnstayn hätte opulenter ausfallen können, das ging eigentlich zu schnell. 100 Seiten mehr wären besser gewesen, vor allem auch deswege, weil Hennen-typisch am Anfang oftmals selbst kleine Dinge genau beschrieben werden und diese Seitenanzahl dann am Ende fehlt.

Für jeden Leser der anderen "Elfen"-Bücher ist dieses Buch natürlich Pflicht, andere, die noch keines der Bücher besitzen, sollten spätestens jetzt zugreifen!
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am 12. Mai 2013
Erfolgreiche Fortsetzung der Elfenritter Reihe, auch hier kommt man schnell in die Geschichte und liest gespannt wie es mit dem Fjordland weiter geht.
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am 9. Mai 2013
Ein schöner Abschluss der Nebengeschichte zu den "Elfen" und Gishilds Schicksal, wenngleich das Ende dann doch fast etwas plötzlich kam.
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am 18. April 2013
bernhard hennen ist einer der besten deutschen fantacy autoren in deutschland und ich kann nur jedem empfelen sich die bücher näher anzusehen.
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