Die Zwillinge Delia und Jun besuchen an einem freien Tag eine Seehundsaufzuchtstation. Dort sieht es ganz anders aus, als sie erwartet haben. Sie können zusehen, wie junge Heuler aufgepäppelt werden. In den Sommerferien fahren sie wie immer auf eine Insel im Wattenmeer. Dort ist es dieses Mal ziemlich langweilig, weil das Wetter schlecht ist. Doch als die beiden einen sehr zutraulichen Seehund entdecken, fangen die Ferien an, abenteuerlich zu werden. Sie versuchen, mit diesem Seehund Freundschaft zu schließen. Eines Tages haben sie wohl das bis jetzt bedeutendste Erlebnis ihres Lebens: Sie finden einen jungen Heuler, der von seiner Mutter verlassen wurde. Es wird richtig spannend, als sie versuchen, ihn so schnell wie möglich in die Aufzuchtstation zu transportieren. Von Zuhause aus verfolgen sie, wie „ihr" Seehund wieder aufgepäppelt wird. Ob sie dabei sein dürfen, wenn er freigelassen wird? Neben der Pflege ihres Seehundes engagieren sich die Zwillinge - angeregt durch die Erlebnisse der Ferien - stark für den Schutz des Wattenmeeres und veranstalten sogar eine Demo. Dem Leser werden dadurch verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man sich seine Umwelt engagieren kann. Es wird meiner Meinung nach ein bißchen zu viel Werbung für WWF und Greenpeace gemacht, doch wahrscheinlich ist dies unumgänglich, wenn möglichst realitätsnah über Themen wie dieses berichtet werden soll. Eine spannende Geschichte, die dazu anregt selbst aktiv zu werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)