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Das Festmahl des John Saturnall: Roman [Gebundene Ausgabe]

Lawrence Norfolk , Melanie Walz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. November 2012
Lasst das Fest beginnen!

Vor 20 Jahren erschien »Lemprière’s Wörterbuch« und machte Lawrence Norfolk über Nacht zum Star der internationalen Literaturszene. Nun legt er nach langem Schweigen einen neuen, grandiosen Roman vor. In ihm erzählt er die Geschichte eines Waisen, der im 17. Jahrhundert zum bedeutendsten Koch seiner Epoche wird – ein Fest für die Sinne und den Intellekt.

England im 17. Jahrhundert. Als John seine Mutter verliert, hat er als Sohn einer angeblichen Hexe nur eine Chance, den Religionsfanatikern zu entkommen: Er muss seine vertraute Umgebung verlassen und das Herrenhaus von Buckland erreichen. Hier werden er und das von seiner Mutter überlieferte geheime Wissen um Pflanzen und Rezepte sicher sein. In Buckland steigt John vom Küchenjungen schnell zum Koch auf. Er versteht es, Lucretia, die verwöhnte Tochter von Sir William, mit seinen Kochkünsten zu betören. Aber Krieg und Standesunterschiede lassen kaum Platz für die Liebe zwischen dem berühmtesten Koch des Landes und der Lady von Buckland.
Lawrence Norfolk zeigt sein Liebespaar inmitten eines von politischen und religiösen Kämpfen zerrissenen Landes. Johns magische Rezepte und seine Geschichten aus jener Zeit, als Frauen und Männer, Herren und Knechte frei, gleich und glücklich ein sinnliches Fest feierten, sind wie ein Versprechen und schützen ihre Liebe vor Fanatismus, Gewalt und Verzweiflung.


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Produktinformation

Englands Küche im 17. Jahrhundert: Jetzt reinlesen [454kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (12. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813503666
  • ISBN-13: 978-3813503661
  • Originaltitel: John Saturnall's Feast
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.761 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„(…) diese (Geschichte) ist so reich gewürzt mit überraschenden Wendungen, der richtigen Prise Humor und scharf gezeichneten skurrilen Nebenfiguren, dass sie auch für die Leserinnen und Leser zu einem literarischen Festmahl wird.“ (NDR Kultur, Jan Ehlert)

"Der Roman ist ein köstliches Fest der Sinnenfreude, das Appetit macht auf Schmausen und Lesen." (ZDF "Das blaue Sofa", Wolfgang Herles)

„Den Aufstieg eines Lumpenjungen zum berühmtesten Koch von England (…) erzählt Lawrence Norfolk im reichhaltigen Schelmen- und Schmauseroman „Das Festmahl des John Saturnall“. Saftig, köstlich, nicht überzuckert.“ (STERN)

Über den Autor

Lawrence Norfolk gelang gleich mit seinem ersten Roman „Lemprière’s Wörterbuch“ ein internationaler Bestseller. Das Buch wurde in über 30 Sprachen übersetzt und gewann den Somerset Maugham Award. Zwei weitere, von der Kritik hoch gelobte Romane folgten. Der Autor, geboren 1963, verbrachte einen Teil seiner Kindheit im Irak. Nach seinem Studium am King’s College arbeitete er als Journalist und Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Familie in London.

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium" und 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Festmahl für den Leser... 2. Dezember 2012
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zwanzig Jahre ist es her, da habe ich nach mehreren Versuchen die Lektüre von Lempriere's Wörterbuch" abgebrochen. Es soll ein Meisterwerk gewesen sein, wie man überall hörte, doch ich fand einfach keinen Zugang zum Stil des Autors. Der Lesegeschmack ändert sich mit der Zeit und nach dem ich den Klappentext dieses Buches gelesen hatte, war ich interessiert, ob es mir mit diesem Roman noch genauso ergehen würde, wie damals. Vorweg verraten, war das nicht der Fall. Ich denke, ich werde nun erneut einen Versuch mit dem ersten Buch von Lawrence Norfolk wagen, denn ich bin so begeistert, dass ich unbedingt mehr lesen möchte.

Die Kurzbeschreibung wird dem, was den Leser erwartet, absolut nicht gerecht. Das kann sie auch gar nicht, denn sie erfasst ja nur die Handlung und die klingt tatsächlich nach einer mehr oder weniger beliebigen Liebesgeschichte. Aus diesem Handlungsgerüst lassen sich unterschiedliche Geschichten herstellen, von überaus kitschig bis hoch anspruchsvoll ist alles drin. Entscheidend ist der Stil und der ist bei Norfolk tatsächlich meisterhaft - er driftet keine Minute in Richtung Kitsch ab, sondern webt eine so dichte und farbenprächtige Kulisse für die Liebesgeschichte zwischen dem Koch John Saturnell und Lady Lucretia, dass man die Handlung wie ein Film vor sich ablaufen sieht. Zugegeben, es braucht etwas Zeit, bis man Zugang zum Stil des Autors gefunden hat und ich war nach fast 200 Seiten schon fast dabei, wieder resigniert aufzugeben, doch dieses Mal sprang dann doch noch ein Funke über, und ich konnte in die Geschichte eintauchen.

Es hilft sehr, wenn man sich vorher ein wenig über die Zeit der Handlung (die Schlüsselfigur ist Oliver Cromwell) informiert, so dass man die politischen und religiösen Umstände, die sehr starken Einfluss auf die Handlung üben, versteht. Auch hilft es zu wissen, was ein saturnalisches Fest ist, denn der Name Saturnell ist nicht nur eine Anspielung darauf; es geht die ganze Zeit auch um die Ausrichtung eines Festes und im wesentlichen um das Kochen.

Ebenso komplex und üppig, wie die Schilderungen der Speisen und Gewürze ist die gesamte Geschichte. Liebe, Krieg, religiöser Wahn, familiäre Verstrickungen und immer wieder das leidenschaftliche Kochen lassen das Ganze zu einem grandiosen, anspruchsvollen und faszinierenden Roman werden, der es verdient, als meisterhaft bezeichnet zu werden.

Mein Fazit: Diesen Roman sollte man wie ein Festmahl genießen - prall und mit viel Liebe zum Detail erzählt, liegt er nicht schwer im Magen, sondern hinterlässt den Leser satt und wohlig zufrieden...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmacksache ... 10. Dezember 2012
Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Liebesgeschichte, ein historischer Roman und Buch über das Essen – all das zugleich ist Lawrence Norfolks „Das Festmahl des John Saturnall“.

Als seine Mutter der Hexerei verdächtigt und getötet wird, muss der kleine John im England des 17. Jahrhunderts sein Heimatdorf verlassen. Er findet Unterschlupf im Herrenhaus von Buckland, wo er nach und nach zum Meisterkoch aufsteigt und sich in die schöne und verwöhnte Tochter des Hauses, Lucretia, verliebt. Doch Standesunterschiede verhindern eine glückliche Beziehung …

Was sich hier mit wenigen Sätzen zusammenfassen lässt, nimmt im Buch hunderte von Seiten und viele Wendungen ein: Eine gewisse Langatmigkeit, mit der er die Geduld seiner Leser zuweilen arg strapaziert, kann man dem Autor nicht absprechen.

Jedes Kapitel wird mit einem Zitat aus dem „Buch des John Saturnall“ eingeleitet, einem geheimen Buch, aus dem der Held seine Künste bezieht. Da geht es recht derbe um ungerupfte Vögel, die zum Essen vorgesetzt werden oder Schweine, die dann gar sind, wenn ihnen die Augen aus den Höhlen quellen – also nicht gerade um etwas, was einem normal veranlagten Leser von heute das Wasser im Mund zusammenfließen lassen würde.

Dennoch: Wer sich fürs Essen und für das England im 17. Jahrhundert interessiert, der wird aus diesem aufwändig und schön gestalteten Buch seinen Lesegenuss ziehen. Insgesamt aber sicher nicht jedermanns Sache.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fest der Sinne und des "intellectus" 28. November 2012
Von Claus Dreckmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das politisch und religiös zerstrittene England des 17. Jahrhunderts bildet die stimmige Kulisse für eine hochkomplexe, spannende Geschichte, in der es um religiöse Freiheit, die gottgegebene Gleichheit der Menschen und das Genießen mit allen Sinnen geht. Zunächst die Story in Kurzform: Der Weisenjunge John verführt mit seinen Kochkünsten die Tochter seines adeligen Herrn. Eine gesellschaftlich verbotene Liebe, ist der junge Mann doch nicht von Stand und Adel. Beide feiern ihre geheime Affäre wie ein Festbankett: Alte Rezepte aus einem heidnischen Buch werden zu Rezepten voller Lust und Leidenschaft. In ihrer Phantasie entstehen die kühnsten Kreationen – und die wirken auf das Paar wie Aphrodisiaka. Doch es gibt ein Problem: Ihre Ladyschaft soll aus familien- und machtpolitischen Gründen standesgemäß zwangsverheiratet werden. Die Liebenden kämpfen um ihr Glück, doch Krieg, Intrigen und plötzliche Machtveränderungen machen es ihnen schwer.
Um es gleich zu sagen: Dieses Buch ist kein historischer Roman und kein Liebesroman im eigentlichen Sinne. Es ist vielmehr ein intellektuelles Spiel: Rezepte und Gerichte stehen für sinnliche Lust, politisch-religiöse Überzeugungen und Rebellion. Die Entschlüsselung fordert Konzentration vom Leser. Wer mit Kochkunst ganz generell nichts anfangen kann, hat es schwer, der von Rezepteinschüben unterbrochenen Erzählung mit der nötigen Aufmerksamkeit zu folgen. Und bitte: Nicht von dem m.E. etwas wirren Einstieg abschrecken lassen. Die Vorgeschichte - Johns Mutter wird als Hexe "enttarnt", John auf einen Adelssitz gebracht, wo er Küchenjunge wird – ist wichtig für das Verständnis, aber in meinen Augen schlecht lektoriert. Hier hätte man kürzen müssen. Ansonsten ein wirklich tolles Buch, ein Fest der Sinne.
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Vor 1 Monat von blog.textverliebt.de veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Festmahl für alle
England im 17. Jahrhundert.

Es erzählt die Geschichte von John, der nach dem Tod seiner ( als Hexe verfolgten) Mutter als Küchenjunge im Herrenhaus von... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lia1962 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nur Lesen und Probieren ist schöner als nur Lesen.
Es ist ein außergewöhnliches Buch.Es besticht durch seine Handlung und durch seine Rezepte. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sigrid Keßler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Farbenprächtiger Historienroman vor grandioser Kulisse
Historischer Leckerbissen

Lawrence Norfolk legt mit "Das Festmahl des John Saturnus" seinen vierten historischen Roman vor, nachdem er 1991 mit "Lemprières... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hagen Hoffmann (Media-Mania) veröffentlicht
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Vor 3 Monaten von Rolf Katzenberger veröffentlicht
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