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Das Ferrari-Syndrom
 
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Das Ferrari-Syndrom [Broschiert]

Romana Marin
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 257 Seiten
  • Verlag: Utz (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3831611475
  • ISBN-13: 978-3831611478
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.056.930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Prickelnder Tiefgang 12. Mai 2004
Ein erotisches Buch? Ein tiefgründiges?
Die erfreuliche und sicher nicht einfache Kombination aus beiden Elementen ist der Autorin hier gelungen. Ihr Schreibstil ist knapp, ehrlich und klar und wenig zimperlich, aber nicht brutal. Erotisch, aber nicht pornografisch.
Die Heldin befindet sich zwischen zwei Beziehungen, die so unterschiedlich sind wie ihre eigene Beziehung, ihr eigenes Bild sich selbst gegenüber. Sie pendelt zwischen selbstbewußter Autonomie und sexueller Abhängigkeit, sie ist letztlich auf der Suche nach ihrem eigenen Ich.
Ich finde das Buch spannend bis zum Schluß, es hat mir Spaß gemacht und es hat mich gleichermaßen mitfühlen lassen. Ich kann die Lektüre jeder Frau empfehlen, die Sinn für's Abenteuer hat und Männern dürfte es einen erstaunlichen Einblick in die erotischen Abgründe der weiblichen Sinnlichkeit vermitteln....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
... einem hin und wieder schon mitgespielt hat, wird dem Leser am Beispiel der Romanheldin sehr anschaulich vor Augen gefuehrt. In der vierwoechigen Achterbahnfahrt durch das Seelen- und Gefuehlsleben der Hauptdarstellerin, erlebt man auch als Leser alle Hoehen und Tiefen fast koerperlich mit. Die Autorin hat es hier geschafft, sehr einfuehlsam und glaubwuerdig die Selbstfindungsphase der Hauptfigur darzustellen, so dass ich teilweise selbst zwischen Freude, erotischer Spannung, Mitleid und Wut gegenueber den handelnden Personen hin- und hergerissen war. Besonders gut hat mit gefallen, wie die Entwicklung der Romanheldin beschrieben wird, wie sie nach diversen Schicksalsschlaegen doch dann auf ihren Weg findet.
Einzig schade finde ich, dass die erotischen Szenen, zumindest aus maennlicher Sicht, teilweise ein wenig klischeehaft geraten sind. Doch dies sollte nicht davon abhalten, dieses Buch zu lesen, da der Anspruch der Autorin sicherlich nicht war, ein Erotik-Bestseller zu schreiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Anfangs dachte ich, wie teuer! Aber das war dann mal eine Investition, die ihren Preis wert war! Der Roman ist dicht, aufregend, erotisch, philosophisch und erkenntnisreich. Ob die Autorin eine HSP (hypersensible Person) ist? Jedenfalls beschreibt sie das Ferrari-Syndrom, an dem ihre Heldin Tilia leidet, gleich dem HSP-Syndrom. So lässt uns die Autorin Tilias Marsch durch die Hölle der Reizüberflutung miterleben. Und wie! Ist die Sprache am Anfang manchmal sprunghaft, wie wohl ein stolperndes Herz, so wird sie am Ende flüssiger, weicher und sogar humorvoll, Tilia ist im Einklang mit sich selbst. Ich bekam körperlich zu spüren, was Tilia bewegte, ich fühlte ihre Entwicklung. Anfangs sieht sie sich ja zwischen den Welten, nirgendwo passend, nirgendwo dazugehörig. Mobbing, sexuelle Exzesse, rasante Abenteuer, Lügen und Verzweiflung treiben sie schließlich in die Depression, aus der heraus sie ihr Leben betrachtet. Wahre Zufriedenheit fand Tilia bisher nicht, und die Liebhaber nutzten sie letzten Endes auch nur aus. Ihre leichte Erregbarkeit, ihr intensives Gefühlsleben und ihr Wunsch nach Zugehörigkeit ließen sie immer wieder in den Sog männlicher Dominanz geraten. Während zu Beginn das Ferrari-Syndrom Tilias Leben bestimmt, ist am Ende der Ferrari selbst der Treibstoff für Tilias Befreiung. Sie macht ihre "Schwächen" zu Stärken, indem sie die nun für sich selbst einsetzt - auf einem neuen Weg, den ich absolut nachvollziehen kann. Dieser Roman, puh, hat mich mitleiden lassen, aber auch mitlachen. Danke, dass uns endlich jemand versteht!
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