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Das Evangelium nach Jesus Christus [Taschenbuch]

José Saramago , Andreas Klotsch
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Oktober 1997
Jesus als "Mensch unter Menschen" - lebenshungrig und voller Neugierde, sinnenfroh und genießerisch, manchmal aber auch ängstlich und unsicher. José Saramago gibt in seiner bisweilen skandalösen, stets aber glaubwürdigen "Heilandsgeschichte" den bekannten Ereignissen immer wieder überraschende, phantasievolle neue Wendungen. Er rüttelt an den Fundamenten unserer Kultur und stellt mit beeindruckender Radikalität Geschichte, Religion und Legende in Frage.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 9 (1. Oktober 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499223066
  • ISBN-13: 978-3499223068
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.531 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

José Saramago, geboren am 16. November 1922 in Azinhaga in der portugiesischen Provinz Ribatejo, entstammt einer Landarbeiterfamilie. Nach dem Besuch des Gymnasiums arbeitete er als Maschinenschlosser, technischer Zeichner und Angestellter. Später war er Mitarbeiter eines Verlags und Journalist bei verschiedenen Lissabonner Tageszeitungen. Seit 1966 widmete er sich verstärkt der Schriftstellerei. Der Romancier, Erzähler, Lyriker, Dramatiker und Essayist erhielt 1998 den Nobelpreis für Literatur. José Saramgo verstarb am 18. Juni 2010.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

José Saramago wurde am am 16.11.1922 in dem Dorf Azinhaga im portugiesischen Ribatejo als Sohn einer Landarbeiterfamilie geboren. Mit zwei Jahren Umzug nach Lissabon. Aus finanziellen Gründen Wechsel vom Gymnasium auf eine berufliche Schule, die er 1939 als Maschinenschlosser verließ. Zwei Jahre Tätigkeit in diesem Beruf in einem Krankenhaus, anschließend Übergang in die Verwaltung. Ab 1955 häufige Aufenthalte im Literatencafé «Café Chiado». Durch Vermittlung Arbeit im Verlag «Estúdios Cor». In dieser Zeit erste Veröffentlichungen. 1969 Eintritt in die (verbotene) kommunistische Partei, erste Auslandsreise (Paris). Ab 1968 literarische bzw. politische Mitarbeit bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften; März bis November 1975 beigeordneter Direktor der ältesten portugiesischen Tageszeitung «Diáro de Notícias». Nach der "Nelkenrevolution" 1974 Arbeit im Ministerium für Kommunikation. 1975-1980 verdiente er seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Übersetzer. Seit 1980 war er als freier Schriftsteller tätig. 1986 sprach Saramago sich gegen den Beitritt Spaniens und Portugals in die Europäische Union und für eine Unabhängigkeit der Iberischen Halbinsel aus. Er ist Mitglied des Ordens Militar de Santiago de Espada (Portugal) und des Ordre des Arts et Lettres (Frankreich) sowie Ehrendoktor der Universitäten Turin, Sevilla und Manchester. Seine Werke sind in 26 Sprachen übersetzt. José Saramago lebte zuletzt auf Lanzarote, wo er am 18. Juni 2010 verstarb. Auszeichnungen: Prémio da Associação de Crítícos Portugueses (1979); Prémio Cicade de Lisboa für «Hoffnung im Alentejo» (1980); Prémio Literário Município de Lisboa für «Das Memorial» (1982); Prémio da Crítica da Associação Portuguesa de Crítícos (Prémio D. Dinis) für «Das Todesjahr des Ricardo Reis» (1986); Premio Internazoniale Ennio Flaiano (Italien) (1992); Nobelpreis für Literatur (1998).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Wann, Herr, kommt der Tag, daß du dich uns zuwendest und vor den Menschen deine Irren, eingestehst" (164). Es verwundert nicht, dass die katholische Kirche in all ihrer Borniertheit gegen Jose Saramagos Roman "Das Evangelium nach Jesus Christus" Sturm lief und ihn aus den Buchläden verbannt sehen wollte. Diese satanischen Verse wollte man den eigenen Schäfchen nicht zumuten. Humorlose Fundamentalisten gibt es halt nicht nur im Morgen- sondern auch im Abendland. Alle anderen erwartet hier ein Roman der Extraklasse des kürzlich verstorbenen portugiesischen Literaturnobelpreisträgers.

Dabei ist der Titel durchaus wörtlich zu nehmen, denn der Plot des Romans dreht sich rund um die Lebensgeschichte des Jesus von Nazareth beginnend mit seiner Zeugung bis zur Kreuzigung. Berichtet wird die Geschichte aus Sicht des für Saramagos typischen allwissenden Erzählers, der sich mit ironisch-süffisanten Bemerkungen nicht zurückhält. Und die arme gerade in den vergangenen Monaten so geplagte katholische Seele wird gleich zu Beginn des Romans zutiefst erschüttert, da hier äußerst anschaulich der Jungfrauenmythos, ein Zeichen der neurotisch-verlogenen Sexualmoral der katholischen Kirche, dekonstruiert wird: "Gott, der allenorts ist, war auch hier zugegen, doch da er ist, was er ist, rein ein Geist, konnte er nicht sehen, wie die Haut des einen die Haut des anderen berührte, wie sein Fleisch in ihr Fleisch drang [...] und sicherlich war er schon nicht mehr zugegen, als Josefs geheiligter Samen sich in das geheiligte Innere Marias ergoß" (27).
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer sehen will, der sehe! 24. Juni 2011
Format:Taschenbuch
Das Evangelium nach Jesus Christus ist nichts Geringeres als das Werk eines Weisen und noch dazu ein sprachliches Kleinod. Wenn es im portugiesischen Original ebenso wunderbare Eigenheiten besitzt wie im Deutschen, wovon auszugehen ist, dann gebührt dem Übersetzer höchstes Lob. Wie in anderen Büchern Saramagos ist die gedankliche Keimzelle des Geschehens ein Was wäre, wenn... Was wäre, wenn es diesen Gott tatsächlich gäbe, der in den Kirchen verehrt und besungen wird, wenn er seinen Sohn mit Namen Jesus Christus in die Welt gesandt hätte, um die Menschen von ihren Sünden zu befreien, und wenn sich das mehr oder weniger so zugetragen hätte, wie in den biblischen Evangelien beschrieben? Und nicht nur das, sondern wenn die katholische Kirche nun wirklich die wahre und einzige Kirche dieses Gottes wäre? Was würde das bedeuten? Ob der Leser oder gar der Autor des Buches dies alles nun glaubt oder nicht, ist nicht von Belang.

Saramago nimmt sich dichterische Freiheiten, die stets plausibel sind, selbst wenn man von den biblischen Evangelien ausgeht, und er räumt den ebenda nur am Rande Erwähnung findenden Menschen, Tieren und sonstigen Wesen besondere Aufmerksamkeit ein. Dabei erzählt Saramago eine Geschichte von derart berührender Menschlichkeit, dass wir nicht umhinkönnen, mit den Figuren mitzufühlen und mitzuleiden. Das gilt besonders für die Hauptfigur, jenen Jesus, der erst nach und nach die ganze Ungeheuerlichkeit begreift, wahrhaftig Gottes Sohn zu sein. Wundervoll etwa, wie Jesus als Knabe ein Lamm erwirbt, um es Gott zu opfern, dann aber Mitleid mit der Kreatur empfindet und diese Gott vorenthält. Doch Gott verlangt unnachgiebig, was sein ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Kunstwerk 29. Dezember 2006
Von R.S.
Format:Taschenbuch
1998 erhielt José Saramago den Nobelpreis für Literatur "'für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die trügerische Wirklichkeit fassen lassen'". Im vorliegenden Buch, das im Original 1991 erschien, versucht er eine alternative Schilderung der Lebensgeschichte des Jesus von Nazareth zu geben. Eine glaubwürdigere Lebensgeschichte, wenn ich mir dazu ein Urteil als ehemaliger Katholik erlauben darf. Das Werk beginnt mit der Zeugung des späteren Messias, die nichts Ungewöhnliches an sich hat. Und eben so entmystifiziert verläuft auch das weitere Leben - bis Jesus Gott persönlich begegnet, das ist die entscheidende Zäsur in der Geschichte denn jetzt beginnt Jesus Wunder zu wirken und seiner Bestimmung zu folgen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich Saramago - als bekennender Atheist und Kommunist - die Mühe gemacht hat, sich in die Thematik sehr genau einzuarbeiten. Er beschreibt die Gefühls- und Gedankenwelt der Zeitenwende, auf absolut glaubhafte und realistische Weise.

Wenn es überhaupt etwas an diesem Werk zu kritisieren gibt, dann dass die Passion viel zu kurz kommt. Das rund 500 Seiten starke Werk widmet diesem letzten Abschnitt gerade mal 12 Seiten. Selbst wenn man berücksichtigt, dass sowohl Grablegung als auch Auferstehung wohl bewusst weggelassen wurden, ist dies doch eine unschöne Verkürzung. Auch stilistisch merkt man hier Veränderungen, just als hätte den Autor die Freude am Schreiben verlassen.

Dass ein Werk wie dieses polarisiert versteht sich von selbst. Saramago begibt sich auf dünnes Eis - ähnlich wie Salman Rushdie in seinem Roman "Die satanischen Verse".
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Kauf des Buches
Das Buch hatte ich schon gelesen, wollte es jetzt kaufen, Der Kauf hat bestens geklappt, das Buch kam zeitig an.
Vor 4 Monaten von Karla Stein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch
für den, der den Schriftsteller mag. Ich bin sehr zufrieden und kaufe gern wieder bei Amazon. Auf die Beurteilung des Zustandes der Exemplare kann man sich verlassen.
Vor 14 Monaten von Ursula Steiner veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen enttäuschend
Die deutsche Übersetzung ist nicht besonders, was die Zeichensetzung angeht. Statt Punkten Kommas zu setzen ist kein Zeichen von großer künstlerischer... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Uwe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Religionskritik vom Feinsten
Was für eine Idee! Gott benutzt seinen Sohn als Opfer, um seine eigene Macht zu vergrößern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2011 von nordlicht-kiel
3.0 von 5 Sternen Zuviel beschreibung.
Ich habe mich etwas gelangweilt, als ich mit dem Buch angefangen habe. Es sind die Detais, die im Buch lange beschrieben werden, und das nervt beim lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2010 von nisa
1.0 von 5 Sternen enttäuschend
verspricht mehr, als es hält...lässt sich schwieriger lesen, als die bibel an sich, da die sätze so lang und verschachtelt sind und die wörtliche rede nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2009 von surbene
4.0 von 5 Sternen Jesus von einer neuen Seite
Neben zahlreichen anderen Autoren, die das mehr oder weniger erfolgreich versucht haben, hat auch José Saramago seine Interpretation der Lebensgeschichte von Jesus Christus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2009 von Valentine
5.0 von 5 Sternen Bewegend und anspruchsvoll
Ein ganz besonderes Buch. Die ersten Seiten musste ich auch als Vielleser durchaus anspruchsvoller Literatur bestimmt vier Mal lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2008 von Iris
5.0 von 5 Sternen War Jesus wirklich göttlich?
"Das Evangelium nach Jesus Christus" ist das wohl umstrittenste Buch des Portugiesen Samarago, das ihm den Unmut vieler Landsleute und der Kirche einbrachte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2007 von HG
4.0 von 5 Sternen Ein Mensch unter Menschen
Die Geschichte beginnt bei Jesus’ vermeintlichen Eltern und endet, wie nicht anders zu erwarten, bei seinem eigenen Tode. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2006 von Noel
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