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Das Eulentor [Gebundene Ausgabe]

Andreas Gruber
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. Januar 2008
November 1911. Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Hand voll Norweger segeln ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden nachts unter mysteriösen Umständen im Blizzard.
Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen nicht von Menschenhand geschaffenen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen das Rätsel des Bauwerks lösen, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht und gar nicht existieren dürfte. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern. Ein düster-phantastischer Thriller von Shooting-Star Andreas Gruber.

Gewinner des Vincent-Preis 2008



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Blitz (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898402738
  • ISBN-13: 978-3898402736
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 369.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Hochwertiges Hardcover in einer exklusiven Sammler-Edition, limitiert auf nur 888 Exemplare.

Über den Autor

Andreas Gruber, geboren 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und arbeitet halbtags für einen Pharma-Konzern. Mit seiner Familie lebt er in Grillenberg in Niederösterreich. Er ist zweifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der junge Wiener Arzt Alexander Berger will zusammen mit dem Kartographen Jan Hansen und drei weiteren Männern eine Expedition in die Arktis starten, um eine Karte von Spitzbergen anzufertigen. Die Reise endet in einem Desaster und nur mit viel Glück kommen Berger und sein Freund Hansen mit dem Leben davon. Die Expedition ist gescheitert, doch Berger und Hansen haben dabei einen mysteriösen Schacht entdeckt, der nicht nur exakt gerade in die Tiefe führt, sondern darüber hinaus auch endlos zu sein scheint. Berger und Hansen überzeugen mehrere Financiers ein neues Projekt zu unterstützen, um diesen Schacht zu erforschen. Doch damit beginnt das Grauen für Alexander Berger und seine Gefährten erst, denn der Schacht endet im Wahnsinn'

Wo der Name Andreas Gruber draufsteht, da kann sich der Leser auf zwei Dinge ganz gewiss einstellen: Auf eine sehr dichte Atmosphäre und eine erstklassige Recherche. Dabei ist es erstaunlich wie vielseitig der Autor ist, und welch unterschiedliche Themen er aufgreift, um sie in den unterschiedlichsten Genres zu verarbeiten. Auch in der Erzählperspektive legt sich Gruber nicht zwingend fest. Im vorliegenden Roman werden die Ereignisse aus der Ich-Perspektive des Wiener Arztes Alexander Berger geschildert, was den Leser sofort für diese Figur einnimmt und die Atmosphäre noch dichter gestaltet. Gruber schafft es mit einer präzisen, klaren Sprache die Geschehnisse vor dem geistigen Auge Wirklichkeit werden zu lassen. Bereits nach wenigen Seiten bekommt man den Eindruck die Kälte von Schnee und Eis körperlich zu spüren. Hinzu kommt eine ungeheuer lebensnahe Charakterisierung und Interagierung der handelnden Personen, allen voran natürlich Alexander Berger. In seinem Nachwort schreibt Andreas Gruber, dass er mit 'Das Eulentor' eine Hommage an Jules Verne und Edgar Allan Poe verfassen wollte, und dieses Ziel hat der Autor mit Bravour erreicht. Vor allem die düstere Stimmung und die Beschreibung der Umwelt, sowie der Gefühlswelt des Protagonisten ist es, welche diesen Roman so besonders machen. Andreas Gruber beweist mit diesem Werk abermals, dass er es nicht nötig hat, sinnlose Gewaltorgien zu kreieren. 'Das Eulentor' ist ein grandios geschriebener, phantastischer Roman, der in keiner Sammlung bibliophiler Mystery-Fans fehlen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von franky
Format:Gebundene Ausgabe
ein superspannender packender Abenteuer-Gruselroman wie Lovecraft in nicht hätte besser schreiben können,
vielleicht war ich auch begeistert, weil es einige Parallelen zu meinen Lieblingsbuch Terror von Simmons gibt.
ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte, am nächsten Morgen kam mir alles wie ein Traum vor,
wahrscheinlich sind das doch die besten Bücher, über die man nicht mehr viel Schreiben muss außer dass sie einfach gut sind :-)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Eulentor - Sehr guter Mystery 6. April 2008
Von P. Arentzen VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wir schreiben das Jahr 1911.
Die Welt weiß noch nicht, dass sie in wenigen Jahren den ersten, großen Krieg erleben wird und noch spukt der Forscherdrang des ausgehenden 19,. Jahrhunderts in den Köpfen der Menschen.
Auch Alexander Berger und sein Freund Jan Hansen wollten ihren Teil zur Erkundung der Welt beitragen. Doch sie zieht es nicht in die Wüste Ägyptens oder in die unergründlichen Wälder Südamerikas, sondern in die Arktis. Gemeinsam mit ein paar Helfern machen sie sich auf, Spitzbergen zu erkunden und die Küste zu kartographieren.
Doch was als mutiges Unternehmen beginnt, scheitert schon bald an den Widrigkeiten der Natur. Temperaturen von dreißig Grad unter Null und darunter sowie Schneestürme machen ein Weiterkommen unmöglich. Die Natur fordert ihre Opfer, ein Mitglied der Crew nach dem anderen stirbt, nur wenige werden gerettet.
Und dennoch kehren Berger und Hansen zurück, denn während sie vom Sturm eingeschlossen waren, machten sie eine Entdeckung.
Mitten in der Arktis führt ein Schacht, scheinbar von Menschenhand erschaffen, senkrecht in die Tiefe. Niemand weiß, wer ihn angelegt hat, wie weit er hinab reicht und was es mit diesem Schacht auf sich hat. Doch Berger und Hansen sind von dem Wunsch beseelt, genau diese Frage zu klären.
Doch schnell stoßen sie an ihre Grenzen. Trotz frischer Geldgeber und Wissenschaftler, die sich eingehender mit dem Phänomen befassen, können sie weder den Grund des Schachts erreichen, noch die Herkunft der Eulennester erklären, die sich in der Tiefe befinden. Mehr und mehr drängt sich ihnen der Verdacht auf, dass dieser Schacht, obwohl vom Umfang her exakt nach der Zahl Pi angelegt, doch nicht von Menschen geschaffen wurde.
Je tiefer sie kommen, desto seltsamer wird es, denn der Schacht trotzt allen physikalischen Gesetzen. Aber dies ist nichts gegen das Grauen, das in der Tiefe lauert ...

Der österreichische Autor Andreas Gruber ist Fans der Phantastik kein Unbekannter. Und auch in diesem Buch beweist er, dass er mit seinem ganz eigenen Stil unterhalten kann.
Ist der erste Abschnitt des Buches rein dem Kampf Mensch gegen Natur gewidmet, so schildert Gruber im zweiten Teil die Begebenheiten rund um den Schacht. Dabei verzichtet er jedoch auf ausschweifende Actionszenen. Der Roman bezieht seine Spannung aus der Frage, was es mit dem Schacht auf sich hat sowie mit einer dichter werdenden Bedrohung aus der Tiefe.
Erst zum Finale hin wandelt sich das Buch noch einmal, diesmal zu einem Actionroman.
Man muss sich auf das Buch einlassen, will man es genießen. In Zeiten, in denen schneller, oft harter Horror dominieren, wirkt eine sich langsam entwickelnde Geschichte erfrischend, sofern man gewillt ist, ihr über 300 Seiten zu folgen. Die Sprache ist angenehm und schnörkellos, die Personen bleiben jedoch teilweise blass. Es berührt einen nicht, wenn eine von ihnen stirbt. Nur wenige Charaktere, darunter die Hauptpersonen, werden intensiver geschildert und sie sind dem Leser wichtig. Der Rest jedoch versinkt in wattigem Grau. Dies ist besonders bei einer Person schade, denn sie wird mit hohen Versprechungen an den Leser eingeführt, ohne dass diese Versprechen auch eingelöst werden. Sie hat wenige Auftritte und ist am Ende nicht mehr von Bedeutung. Hier hätte der Autor nachlegen können.
Der Schluss versöhnt, denn hier wird die Spannung letztlich auf die Spitze getrieben.
Die Aufmachung des Romans ist hochwertig. Sowohl der Schutzumschlag als auch der eigentliche Einband, auf dem sich Coverbild und Klappentext noch einmal finden, sind eine Zierde in jedem Bücherregal. Der Druck und das verwendete Papier sind ebenfalls gelungen, das Format kann als »bettfreundlich« bezeichnet werden. Der Preis von 17,95 Euro geht daher absolut in Ordnung. Zumal stimmungsvolle Illustrationen zu Beginn die einzelnen Abschnitte des Buchs einleiten.

Fazit: Ein Roman, der sich langsam entwickelt und in einem fulminanten Finale gipfelt. Man muss jedoch bereit sich, sich darauf einzulassen. Tut man das, wird man mit einem sehr guten Mystery-Roman belohnt.
Will man schnellen, deutlich härteren Horror, greift man hingegen besser zu anderen Autoren, denn dies ist nicht Grubers Stil.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Glück, wer dieses Buch sein Eigen nennen darf!
Leider derzeit nicht mehr im Handel erhältlich, ist dieses Buch für Gruber Fans trotzdem ein muß. Es liest sich flüssig innerhalb eines Tages durch. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lightoller1 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen War ok
Die Handlung fand ich gut und auch spannend, aber das Ende war mir dann zu offen und das hat dem Buch eher geschadet, aber wer es mag.
Vor 10 Monaten von Monster veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung made in Austria
bietet dieser Thriller des für mich unbekannten Autoren - und es ist eine wirklich gute, sprachlich ausgereifte und originelle Geschichte, die Andreas Gruber... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von dieleseratz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Hätte ein bisschen mehr sein dürfen...
Die Geschichte ist durchaus spannend und gut erzählt. Vor allem der Erzählstil in der ersten Person lässt einen nach kurzer Zeit selbst Teil der Geschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Peer Bleggs veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zuviel Halbes, nichts Ganzes
Nach Grubers "Der Judasschrein" (m. E. sehr gut!) fand ich dieses Buch etwas enttäuschend.

Vieles an der Handlung ist unplausibel bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Roderick Elm veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt!
Habe das Buch gerade fertig gelesen und kann mich leider meinen Vorrednern nicht anschließen.
Bin eher enttäuscht über die dahin plätschernde Story. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2011 von massiveb
5.0 von 5 Sternen Grenzen ziehen
Das Eulentor spielt zur Zeit der großen Forschungsreisen und handelt zum einen von deren großen Pioniergeist, zum anderen aber auch von der oft vorhandenen Besessenheit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von norl
5.0 von 5 Sternen Eine atmosphärische Gaumenfreude
DAS EULENTOR wandelt auf den Pfaden des historischen Abenteuer- und Schauerromans - setzt fern einer Imitation aber seine eigenen genuinen Abdrücke. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2008 von Ekki
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft
"Historische Romane? Allein schon wegen der vielen Recherche nicht machbar!" So ungefähr äußerte sich der Autor in einem Chat vor knapp drei Jahren - und beweist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2008 von Media-Mania
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