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Das Eulenhaus
 
 
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Das Eulenhaus [Broschiert]

Agatha Christie
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Fischer; Auflage: 3 (7. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596167620
  • ISBN-13: 978-3596167623
  • Originaltitel: The Hollow
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.423 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Agatha Christie
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wenn Lady Angkatell ihre Freunde übers Wochenende auf ihr Anwesen einlädt, kommen alle. Doch die heitere Zusammenkunft der feinen Gesellschaft im Eulenhaus endet tödlich. Der erfolgreiche Londoner Arzt John Christow liegt mit einer Kugel im Kopf am Swimmingpool. Wer von den Gästen ist der Täter? Hercule Poirot hat natürlich schon einen Verdacht.

Über den Autor

Agatha Christie wurde 1890 in Torquay, einer Küstenstadt im Südwesten Englands, als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren. Mit ihrem zweiten Mann, einem Professor der Archäologie, unternahm sie viele Forschungsreisen in den Orient. Im Laufe ihres Lebens schrieb die »Queen of Crime« 73 Kriminalromane, die in über 100 Sprachen übersetzt wurden. Agatha Christie gilt als die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten. 1965 wurde sie für ihr Werk mit dem »Order of the British Empire« ausgezeichnet. Sie starb 1976 im Alter von 85 Jahren. Ihr zu Ehren gibt es seit 2003 den Agatha-Christie-Krimipreis, der vom Scherz Verlag (seit 1943 Inhaber der deutschen Rechte an den Kriminalromanen von Agatha Christie), und der Zeitschrift AMICA ins Leben gerufen worden ist -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Jedes Wochenende gibt die schon etwas ältere, aber immer noch reizende Lucy Angkatell einen GesellschaftSabend in ihrer Villa. Mit von der Patie sind ihr Mann Henry, ein ehemaliger Senator, der es liebt Schießübungen zu machen, John und Gerda Christow, ein Arzt und dessen unterwürfige Frau, Midge Hardcastle, die Cousine Lucys und die einzige, die sich ihren Lebensunterhalt durch Arbeiten verdient, David Angkatell, ebenfalls ein Verwandter, der eine kommunistische Neigug hat, Edward, der Besitzer eines wunderschönen Landhauses, sowie die etwas exzentrische Künstlerin Henrietta Savernake. Alles schein darauf hinzudeuten, dass das Wochenende großartig wird, aber da geschieht ein Mord: John Christow wird beim Pool gefunden - er liegt im Sterben und seine Frau Gerda beugt sich über ihn; in der Hand eine Pistole. Hat sie wirklich den Mord begangen?...
Das Eulenhaus von Agatha Christie ist ein ganz anderer Krimi, als man es sonst von ihr gewöhnt ist. Diesmal steht nicht Hercule Poirot im Mittelpunkt mit seinen Untersuchungen, sondern die Geschichte an sich, ganz besonders die Verdächtigen. Im Großen und Ganzen hatte Poirot vielleicht fünf Auftritte, aber das soll nicht heißen, dass ich vom Buch enttäuscht war! Dieser andere Stil hat mir zu Abwechslung ganz gut gefallen, allerdings hoffe ich, dass mein nächster Agatha Christie Krimi auch wirklich mehr von Poirot enthält. Ansonsten war das Buch wieder einmal total spannend und ich bin wieder einmal nicht drauf gekommen, wer der Mörder war. Vier Sterne!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Psychologisch stimmig 4. November 2005
Format:Broschiert
Poirot ist zum Essen eingeladen - und betritt eine Mordszenerie. Eine Szenerie, die so künstlich wirkt, dass er im ersten Moment sogar an einen dümmlichen Scherz zu seinen Ehren glaubt. Doch John Christow erliegt tatsächlich gerade seinen Schussverletzungen. In der Folge bleibt Poirot ungewohnt passiv und überlässt die Ermittlungen Inspektor Grange. Doch er registriert ein Muster: Jeder vielversprechende Hinweis führt den braven Inspektor immer weiter ins Dickicht. Einem Poirot bleibt nicht verborgen, dass da im Hintergrund eine schlauer Kopf die Strippen zieht. Aber ist sein unbekannter Gegner auch der Mörder? Hat er es überhaupt nur mit einem Widerpart zu tun? Die Bildhauerin Henrietta Savernake erwirbt sich Poirots volle Bewunderung. Aber welches Spiel spielt sie? Was steckt hinter der unglaublichen Zerstreutheit von Lady Angkatell? Und sind die Herren Edward und Henry Angkatell so farblos, wie sie scheinen?
Das Eulenhaus gehört zu den Christie-Krimis, die mir persönlich am besten gefallen haben. Denn oft sind mir die Figuren der "Queen of Crime" zu holzschnittartig. Sie scheinen Typen, die hauptsächlich dazu erschaffen sind, in den raffinierten Krimiplots ihre Rolle zu spielen. Die Figuren aus dem "Eulenhaus" dagegen sind lebendig, facettenreich und sensibel geschildert. Die Lösung ist dann auch psychologisch schlüssig. Einer von denen, die ein Motiv für den Mord hatten, hat ihn begangen, nicht jemand, der weder Gelegenheit noch Grund gehabt zu haben schien.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Broschiert
Eine Einladung im "Eulenhaus", dem Landsitz von Lady und Sir Angkatell... Die vorgesehenen Gäste sind einander längst nicht so wohlgesonnen, wie manche von ihnen glauben, und wie es bei Agatha Christie der Brauch ist, sind sie alle mehr oder weniger skurril -- very british skurril. Nur der ebenfalls eingeladene Monsieur Poirot fällt ein wenig aus der Reihe, denn er ist bekanntlich ein belgischer Skurriler. Und außerdem weiß der Leser: Wo Monsieur Poirot auftaucht, muss man nicht lange auf das Mordopfer warten... So auch hier -- und doch ist "Das Eulenhaus" kein typischer Poirot-Krimi. Und zwar nicht nur, weil der Meisterdetektiv diesmal keiner versammelten Zuhörerschar (sofern noch nicht ermordet) am Ende den Bösewicht vorstellt. Wer schon andere Krimis von Agatha Christie gelesen hat, dem wird's auffallen: Erst einmal lernt man die Wochenendgäste der Angkatells gründlicher kennen als gewohnt -- samt ihren biographischen, psychologischen und aktuellen Abgründen, die jeweils hinter ihrer harmlosen Fassade verborgen sind.
Dass das keine langweilige Angelegenheit wird, dafür sorgen nicht nur die verschiedenen Perspektiven, die Agatha Christie verwendet und gegeneinander spiegelt, und auch nicht nur ihre ungewöhnlich häufige Verwendung von Motiven aller Art. Für die gute Unterhaltung sorgt vor allem sorgt ihr Sinn fürs Detail -- ob's um die vom Aufenthaltsort abhängige korrekte Damengarderobe geht, um den nahezu perfekten Butler oder um eine Frau am Steuer, deren Fahrkünste auch beim technikfeindlichsten Leser Mitleid mit ihrem Auto entlocken dürfte: Wenn sie britische Eigenarten und ältere englische Damen auf dem Lande schildern kann, dann ist diese Autorin unschlagbar mit ihrem feinen, leisen Humor. Gekrönt werden all diese feinen Beobachtungen von Lucy Angkatells höchst praktischen Überlegungen mit Bezug zum Nächstliegenden; diese Lady ist ein rhetorisches Prachtexemplar. Mein Lieblingszitat ist ihr "So ein Mord ist natürlich eine peinliche Sache -- macht das Personal fertig und bringt alle Abläufe durcheinander. Eigentlich sollte es Enten geben -- na, die kann man glücklicherweise auch gut kalt essen." Wo sie rechthat, hat sie recht...
Nach dem -- für einen Agatha-Christie-Krimi ungewöhnlich ausführlichen -- Einstieg sind aber endlich alle am Samstagabend im Eulenhaus versammelt (nur Poirot fehlt noch). Und jetzt kommt eine unvorgesehene Karte ins Spiel, bzw. eine unerwartete Dame ins Haus: Die Schauspielerin Veronica Carey, die neuerdings in der Nachbarschaft wohnt und der angeblich die Streichhölzer ausgegangen sind -- und in die vor langer, langer Zeit einmal einer der Gäste, der erfolgreiche Arzt Dr. John Christow, unsterblich verliebt war. "unsterblich verliebt" ist gut -- tags drauf, kurz bevor Poirot eintrifft, wird er erschossen. Aber von wem? Der Fall scheint einfach: Die dusselige Gattin war's. Aber war's die dusselige Gattin? Und ist diese Gattin wirklich so dusselig? Diese widerspenstigen Beweisstücke allüberall raunen "nein", und die Ermittlungen beginnen von vorne. Poirot schnüffelt und denkt, stößt selbstverständlich auf allerlei Seltsames -- und wird den Verdacht nicht los, dass allen anderen außer ihm längst klar ist, was an jenem Sonntagmittag wirklich geschehen ist.

Übrigens nimmt Agatha Christie selber in ihrer Autobiographie "Meine gute alte Zeit" diesen Krimi (der ihrer Ansicht nach "mehr ein Roman als eine Detektivgeschichte" ist) kritisch unter die Lupe: "Überdies hatte ich immer das Gefühl, das Buch damit verpfuscht zu haben, daß ich Poirot als handelnde Person einfügte. Ich war daran gewöhnt, Poirot in meinen Büchern zu haben, und so hatte ich ihn auch bei 'Das Eulenhaus' dabei, obwohl er da eigentlich gar nicht hingehörte. [...] Ohne ihn [...] wäre das Buch besser geworden". Wo sie rechthat, hat sie recht. Anstelle von Hercule Poirot hätte auch ein Dorfpolizist am Ende alles aufklären können. Zumal, da Poirot diesmal nämlich längst nicht der erste ist, der dem Täter auf die Schliche kommt... Wenn Sie, verehrter Leser, sich die herzige Lucy Angkatell zum Vorbild nehmen und ebenso unbekümmert querbeet denken, dann kommen sie diesmal auch auf die Überholspur und wissen bald, wer's war.
Ob "Das Eulenhaus" tatsächlich nicht nur ein unterhaltsamer Krimi, sondern auch ein gelungener psychologischer Roman ist? Nu, das bezweifle ich, auch wenn die Autorin anscheinend anders darüber dachte, oder wenigstens anderes vorhatte. Das bedeutet freilich nicht, dass Agatha Christie eine zweitklassige Autorin wäre. Aber viele andere Autoren haben die Messlatte jenes Genres doch ein klein wenig zu hoch gelegt, als dass "Das Eulenhaus" ohne Stehleiter drüberkäme. Aber was soll's.
Das macht nämlich nicht viel aus, denn allein schon die skurrilen Charaktere samt ihren Begleiterscheinungen garantieren eine richtig gute Unterhaltung. Ganz zu schweigen von der eigenwilligen Krimi-Handlung.
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Ein durchaus spannendes Buch!
Kurzbeschreibung:

Lady Angkatell hat zum Wochenende in ihr Landhaus eingeladen.
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Mord zum Lunch
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