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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandioser Einstieg in eine neue fantastische Welt,
Von Steppenwolf (Landkreis Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01. (Taschenbuch)
Das Geheimnis von Askir:01 Das Erste Horn 02 Die Zweite Legion 03 Das Auge der Wüste 04 Der Herr der Puppen 05 Die Feuerinseln 06 Der Kronrat Die Eule von Askir" (unabhängiger Roman, der mit dem Hintergrundwissen, der ersten vier Askir-Teile gelesen werden sollte) Eingeschneit in einem Gasthof werden der Krieger Havald und die Magierin Leandra von der Außenwelt vollständig abgeschnitten. Mit ihnen zusammen noch einige andere Personen, unter anderem auch eine Gruppe von Briganten. Es ist zu hoffen, dass diese sich ruhig verhalten, aber die Lage droht sich zuzuspitzen. Doch damit nicht genug ereignet sich ein Mord, irgendetwas lauert in den Kellern des Gasthofs. Wem können Havald und Leandra trauen, welche Geheimnisse verbirgt der alte Gasthof und was hat das längst untergegangen geglaubte Reich Askir mit alledem zu tun? Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive Havalds erzählt. Das ist zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich habe es als sehr angenehm empfunden. Diese subjektive Sichtweise hat gewisse Vorteile, auch dass nicht immer ein allwissender Erzähler präsent ist, der etwas vorwegnehmen könnte und so kann man mit dem Charakter zusammen durch die Geschichte gehen und sieht alles mit seinen Augen. Die Charaktere werden mit der Zeit eingeführt und wer schon mal ein Pen & Paper-Rollenspiel mitgemacht hat, wird doch gewisse Parallelen entdecken, wie sich die Charaktere nach und nach kennenlernen. Es beginnt nämlich tatsächlich wie der klassische Einstieg in ein Rollenspiel-Abenteuer. Die Geschichte ist mitreißend erzählt, so dass sich die Spannung bis zum Schluss gut aufbaut; das Puzzle setzt sich immer weiter zusammen. Dann wären da noch die einmaligen Figuren, die sehr gut gelungen sind und alle ihre Eigenarten haben. Es sind einfach Charaktere, die einem richtig ans Herz wachsen. Man fühlt sich mit ihnen verbunden. Die Atmosphäre ist ein weiterer großer Pluspunkt. Es ist wahrlich beklemmend, wie auch schon der Klappentext verspricht. Hinzu kommen viele kleine Details, wie die Beschreibungen Havalds, die gerade durch die Ich-Perspektive so gut nachvollziehbar sind. Der Gasthof lässt sich dadurch wirklich sehr gut vorstellen, es fällt einfach leicht sich ein Bild zu machen. Besonders gefallen hat mir der Humor des Buches, der mal durch ungewollt lustige Handlungen der Charaktere zustande kommt oder auch schlicht gewollt inszeniert wird. Man merkt, dass hier nicht alles mit tiefster Ernsthaftigkeit ablaufen muss. Es gibt immer Momente für ein Augenzwinkern und das ist sehr sympathisch. Selbst nach mehrfachem Lesen macht das Buch immer noch Spaß und ich könnte es wieder und wieder lesen. Es hat etwas, dass mich fesselt und mich nicht so schnell aus der Hand legen lässt, jedes Mal. Fazit: Aufbruch in eine neue Welt mit großartigen Charakteren, einer tollen Geschichte, dichter Atmosphäre und der passenden Prise Humor. Mehr kann man von einem Fantasy-Roman eigentlich nicht erwarten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schön flüssig, leider manchmal triefend,
Rezension bezieht sich auf: Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01. (Taschenbuch)
Für alle, die gute deutschsprachige Fantasy lesen wollen, kann man diesen Roman durchaus empfehlen. Es ist, wie merhfach gesagt, gute Handwerksarbeit mit klassisch vorgefundenen und gut verwendeten Standard-Elementen und plastischer, flüssig erzählter Handlung, die es an Spannung nicht mangeln lässt. Eine nähere Betrachtung offenbart aber mehr.In der Tat ist das Setting ein sehr klassisches Fantasy-Setting, um es noch deutlicher zu formulieren, ein klassisches Rollenspiel-Setting. Ein einsamer, zugeschneiter Gasthof hoch in den Bergen an der Grenze zu anderen Reichen und auf den Fundamenten älterer Zivilisationen. Man sieht: Fantasy. Ein abgeschlossener Handlungsraum mit einer begrenzten Anzahl an Personen verschiedener, leicht deutbarer Handlungshintergründe, dazu eine begrenzte Zahl (noch) unergründlicher Charaktere. Ein Mörder, den es zu finden gilt und der inmitten des Gasthofes lauert. Man sieht: ein klassisches Rollenspielszenario. In der Tat wurzelt die Geschichte irgendwo dazwischen, verwendet beides immer wieder und durchaus plausibel, kann auch erstaunliche Hintergründe historischen Fachwissens aufweisen und erstaunlich flüssig mit in den Erzählgang einbauen, hat z.B. durchaus klare Vorstellungen von mittelalterlichen Wohn- und Lebensgepflogenheiten und führt, wenn man genau darauf achtet, auch in die Grundbegriffe der Numismatik (Münzkunde) ein. Daneben sind feudale Strukturen und althergebrachte Gottesvorstellungen eingebaut, die ebenfalls gut recherchiert sind. Ob man das in einem Fantasy-Setting haben will, ist Geschmackssache, stören tut es nicht. Die Handlung ist, wie gesagt, derart flüssig und konzentriert erzählt, dass es einem nicht schwer fallen dürfte, das Buch an einem Stück zu verschlingen, der Handlungsbogen ist geschickt mit Spannung versetzt, die leider manchmal, da gebe ich einem Vorrezensenten recht, in Hohlbeinsche Manier abdriftet. Aber das mag für einen Newcomer auf dem Gebiet auch durchaus ein Kompliment sein, mit Hohlbein verglichen zu werden. Alles in allem also gute Arbeit. Leider gibt es aber doch einige negative Punkte, die auch schon angesprochen wurden. Dem Autor gelingt es sichtlich nicht immer, die Anleihen aus anderen Fantasy-Settings (die durchaus gestattet sind) kreativ umzuarbeiten und schlittert manchmal arg in eine klischeehafte Beschreibung ab. Gerade die Beschreibung der Zwerge klingt sehr nach Standardliteratur und auch andere Beschreibungen von Fantasy-Rassen könnte man genauso auch anderswo gelesen haben. Positiv dagegen ist die Einbindung eines Magiesystems, das relativ kreativ dasteht. Was aber meines Erachtens stärker ins Gewicht fällt ist die Geschichte selbst, deren Entwicklung manchmal etwas drastisch harmonisch und bunt wird, so z.B. die Liebesgeschichte um die Hauptfiguren oder die Wirtstöchter. Insgesamt muss ich anmerken, dass das in den ersten Kapiteln kreierte Potential an darkfantasy später kaum mehr genützt, manches sogar schnell wieder über den Haufen geworfen wird, sodass dann doch klassische heroische Fantasy in den üblichen Schilderungen und einer am Ende eher weniger überraschenden Story präsentiert wird. Darkfantasy hätte mir hier besser gefallen und auch besser zum Setting gepasst, gerade weil die ersten Anklänge derart vielversprechend waren. Die Horror-Einlagen wirken später nicht mehr glaubhaft. Meine Erachtens, aber das ist natürlich Geschmackssache, ebenfalls eine Prise zu viel Hohlbein. Die besten Passagen des Romans sind die Kapitel zwei bis elf. Da kribbelt es bei allen Fantasy-Freunden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nachtrag zu Askir ' was mir so aufgefallen ist ...,
Von Mathias Ahrens "Nachtfrost" (Bad Honnef) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01. (Taschenbuch)
Gleich vorweg. Dies ist kein Zerriss. Im Gegenteil. Das Buch hat mir Spaß gemacht und das ist ein dickes Lob an einen Autor, der a) aus Deutschland kommt, und b) ein Erstlingswerk abliefert, das erfolgreich fortgeführt wird (so denke ich).Das Setting: Tja, lieber Herr Schwartz, ich denke ihnen sind die Kane Geschichten von Karl Edward Wagner bekannt. So hoffe ich jedenfalls. Das wäre wahrlich keine Schande, denn das Setting das Sie gewählt haben, der einsame Gasthof, der Schneesturm, der Werwolf' kommt mir doch sehr bekannt (und gut) vor. Wagners Storys Rabenhorst (engl. Raven's Eyrie) und Ein Spiegelbild für den Winter seiner Seele (engl. Reflections for the Winter of My Soul) haben hier wohl Pate gestanden. Aber das macht nichts, denn beide sind hervorragende Storys in einer düsteren, kalten Welt, die ich nur jedem Leser empfehlen kann. Der Humor. Ich habe oft und herzlich gelacht. Tolle Tage in Atlantis von John Jakes (glaube ich) ist ähnlich humorig geschrieben wie der erste Askir-Band. Und das finde ich ziemlich herzerfrischend. Joe Abercrombie und seine First Law Triologie hat ähnliche Züge ' obwohl bei Ihm die Stimmung im zweiten Teil sichtlich abdriftet. Zudem glaube ich nicht das der Autor die Geschichte als bitterernste, düstere Geschichte konzipiert hat. Da gibt es zu viele Anleihen, bzw. Figuren, die zu sehr überzeichnet wirken um völlig ernst genommen zu werden. Fazit: Das Buch lässt sich prima lesen, und ich bin mal gespannt wie es im Szenario Hitze weitergeht. Ich lasse mich da einfach mal überraschen. Das Geheimnis von Askir ist kurzweilige, augenzwinkernde Unterhaltung ohne den großen Anspruch auf Eigenständigkeit. Es hat einfach Spass gemacht und dann ist es allemal legetim. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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