Der zweite Teil von Tom Hollands Vampir-Trilogie ist durchaus gelungen und eindeutig ausgereifter als der erste Teil. Wie im ersten Teil spielen auch hier historische Figuren und Ereignisse eine wichtige Rolle. Zum Beispiel erfahren wir woher Bram Stoker die Inspiration für "Dracula" erhielt und Oscar Wilde für "Dorian Gray". Und was das ganze mit Jack The Ripper zu tun hat, wird hier nicht verraten. Nur soviel, im London von 1888 treibt eine Vampir-Göttin aus dem Himalaja ihr Unwesen in den Slums. Der aufgeklärte Mediziner und Amateurdetektiv John Eliot will Aufklären und Stoppen. Er begegnet ungewöhnlichen Personen und verliert sich selber in einem Netz aus Lust und blankem Horror. Das Buch ist besonder zu empfehlen für Vampir-Bücher-Kenner, weil er viel aus bekannten Romanen zitiert und mit historischen Figuren spielt die jeder Fan von klasischer Horror-Literatur kennt. Das Buch ist wie Bram Stokers "Dracula" aufgebaut, nämlich in Form von Briefen und Tagebucheinträgen. Teilweise ist der Roman allerdings sehr Brutal, wäre man im Kino würde man wegschauen!