Nachdem ich den ersten Teil ein paar Wochen zu Hause hatte und mich dann doch mal drangemacht habe, konnte ich nicht mehr aufhören und ich habe mir gleich den 2. Teil bestellt, damit ich direkt weiterlesen konnte. Das Erbe des Greifen ist noch besser als die Krone von Lytar, natürlich kann es auch dran liegen, dass einem die einzelnen Charaktere schon ans Herz gewachsen sind und man ihr "Schicksal" einfach weiter verfolgen will.
Im hier vorliegenden 2. Teil wird viel aus der Vergangenheit klarer z. B. wer die Hüter wirklich sind, wie Lytar zerstört wurde und was es mit dem Zorn der Göttin auf sich hat. In Bezug auf den Grafen Lindor und Knorre wird mehr eingegangen, aber für mich bleiben grade bei diesen beiden noch einige Fragen offen. Auch das Geheimnis um Beliors Identität wird gelüftet und es wird das Schicksal der Bardin offenbart, dass sehr eng mit dem Beliors verbunden ist. Am Ende bin ich mir auch eigentlich sicher wer der Geschichtenerzähler ist... Besonders interessant könnte im 3. Teil die Auflösung zum königlichen Gesandten Lamar werden.
Unsere Helden sind in 3 Gruppen aufgeteilt, ein Teil ist in Alt-Lytar und "räumt auf". Daraus ergeben sich viele neue interessante Aspekte, die auf ihre Auflösung im 3. Teil warten. Der größte Teil (Garret, Vanessa und Tarlon) begleiten die Bardin durch das Greifenland und haben viele Abenteuer zu bestehen. Knorre und Agor haben natürlich überlebt und finden mit den Freunden wieder zusammen. Marten hat seine Probleme mit dem Greifen so langsam in den Griff bekommen und kann seinen Freunden mehr als einmal zur Hilfe eilen. Dem ganzen Greifenland wird klar, dass der Greif wieder erwacht ist und das kann auch Belior nicht mehr lange ignorieren.
Der 2. Band punktet für mich mit weiterhin purer Spannung und viele Lesevergnügen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass der 3. Band noch nicht erschienen ist und ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht. Carl de Witt hat es geschafft, mich in 2 Wochen durch über 1200 Seiten zu treiben und ich habe jede Seite davon genossen. Es ist schade, dass die beiden Bücher nicht ganz oben auf der Bestsellerliste stehen, denn da gehören sie eigentlich hin.