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Produktinformation
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Seit dem blutigen Überfall auf Cintra ist Ciri, die Thronerbin des Reiches, verschollen. Doch es gehen Gerüchte um, dass sie nicht tot ist, sondern von Geralt, dem Hexer, entführt und an einen geheimen Ort gebracht wurde. Und Geralt sieht sich mit heiklen Fragen konfrontiert. Hat Ciri wirklich magisches Potential? Oder ist sie nur das Medium einer bösen Macht? Der halbverfallene Stammsitz der Hexer wird zum Schauplatz einer großen Prüfung ...
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Blut der Elfen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman (Taschenbuch)
Geralt aus Riva hat Ciri, die Enkeling von Calanthe, der Löwin von Cintra, gefunden und gerettet. Er nimmt sie mit sich nach Cer Mohen und erzieht sie als Hexerin, nur ohne die Mutation durchzuführen, denn dieses Wissen ist verloren gegangen. Ciri lernt mit dem Schwert umzugehen, zu kämpfen, Körperbeherrschung, alles was ein Hexer braucht, nur ist sie kein Hexer, sie ist ein Mädchen und schon bald eine Frau. Die Hexer sehen sich vor einem Problem. Jahrhundertelang haben sie Jungen ausgebildet, aber ein Mädchen... Mit den speziellen Bedürfnissen der Frauen sind sie schlichtweg überfordert. Daher bittet Geralt Tess Merigold zu sich nach Cer Mohen. Sie soll ihnen helfen und ihnen zeigen, wie man mit einem weiblichen Kind umzugehen hat. Schon bald jedoch erkennt Tess, dass Ciri magische Fähigkeiten hat, die ihr selbst und ihrer Umwelt gefährlich werden könnten, jedoch ihre Fähigkeiten reichen nicht aus das Kind zu unterrichten, dazu wäre nur Yeneffer, Geralts Ex-Geliebte und Zauberin fähig, aber die beiden haben ein ... angespanntes Verhältnis, zumal er auch was mit Tess hatte.Man kommt überein das Mädchen zu Nenneke in den Tempel der Melitele zu schicken, um ihr einerseits den Kontakt zu Gleichaltrigen zu ermöglichen, sie aber andererseits vor der restlichen Welt verbergen zu können, denn verschiedene Geheimdienste versuchen das Kind aufzuspüren und aus Staatsraison zu eliminieren. Auch wenn die Reihe eingeteilt wird in Kurzgeschichten und die eigentliche Sage, so kann ich das nicht unterstützen. Die ersten beiden Bände Das Schwert der Vorsehung: Zweiter Band der Geralt-Saga und Der letzte Wunsch: Erster Band der Geralt-Saga sind wichtige Vorgeschichte der 5 Bände der Hauptsaga und ohne diese kaum wirklich zuverstehen, denn sie führen die Personen ein, etwas was in "Das Erbe der Elfen" nicht mehr der Fall ist. Auch wie Ciri zum Kind der Vorsehung für Geralt wurde und was es mit seiner stümischen Beziehung zu Yeneffer auf sich hat, wird in diesen Büchern erzählt. Ich habe das Buch schon länger auf polnisch bei mir auf dem SUB, habe meist jedoch schon nach wenigen Seiten aufgegeben, da diese Bücher sprachlich wahrlich nichts für Anfänger sind. Sapkowskis Sprache passt sich wunderbar der Situation an. Ist es eine ruhige Szene, so wird alles lang und breit wunderbar blumig mit herrlichen Vergleichen geschildert, geht es hart zur Sache, wie in einer Schlacht, so sind die Beschreibungen teilweise nur eine aneinanderreihung von Ein-Wort-Sätzen oder sehr kurzer Sätze. Das ist etwas was ich sehr schätze und was auch einen guten Autor meiner Meinung nach ausmacht, dass er die Sprache dem Tempo der Situation anpasst. In einer Schlacht oder einer schnellen Actions Szene sind langatminge Sätze einfach nicht angebracht und das beherrscht Sapkowski meisterlich. Auch sprühen viele Szenen vor Wortwitz und Ironie. "Waschen kann einem Kranken nur schaden. Einem Gesunden übrigens auch. Erinnert ihr Euch an den alten Schrader? Dem hat seine Frau einmal gesagt, er soll sich waschen, und kurz darauf ist er gestorben." "Weil er von einem tollwütigen Hund gebissen wurde." "Wen er sich nicht gewaschen hätte, hätte ihn der Hund nicht gebissen." (S. 170) Ich liebe die Szene auf einem Boot, auf welchem Geralt als Wächter engagiert ist. An Bord ist auch ein Wissenschaftler. Er streitet sich mit Geralt welcher Gattung und Art das Monster wohl angehört, und als dieses endlich zuschlägt und Geralt um sein Leben kämpft kommentiert der Wissenschaftlerdie Situation einfach wunderbar: "Was ist das? Was für eine Art? Solche Tiere gibt es nicht! [...] So ein Tier kann es nicht geben! Zumindest darf es so was nicht geben! [...] Das ist ein Gliederfüßer! Ordnung Amphipoda! Klasse Großkiefrige!! "(S 228 ff) und nach dem Kampf hat er nichts besseres zu tun, als dem Vieh einen Namen zu geben und sich zu beschweren, dass ein seltenes Exemplar der Wissenschaft verlorengegagen ist. Jedes Kapitel wird von kleinen Auzügen aus der Literatur von Geralts Welt eingeleitet. Mein liebster Auzug steht vor Kapitel 2 Intoleranz und Aberglaube waren immer den Dummen unter dem Pöbel zu eigen und werden, wie mich deucht, niemals vollends ausgerottet werden, denn sie sind ebenso ewig wie die Dummheit selbst. Wo heute Berge aufragen werden dereinst Meere sein, wo heute Meere wogen, werden sich dereinst Wüsten ausbreiten. Aber die Dummheit bleibt die Dummheit. (S. 56 ) Leider enthält das Buch keine Karte der Länder, aber das ist kein Manko der deutschen Ausgabe, diese Karte gibt es auch im polnischern Orginal nicht. Leider verstehe ich nicht, warum das "Blut der Elfen" mit "Das Erbe der Elfen" übersetzt wurde. Der Orginaltitel ist deutlich vielschichtiger, weil er mit Blut sowohl das Erbe der Elfen als auch deren Freiheitskampf und Blutvergießen umfasst, diese Tiefe ist dem deutschen Titel abhanden gekommen. Insgesamt keine hohe Fantasy Literatur, die sich mit Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag oder andere des gleichen Kalibers messen könnte. Es passiert nicht wirklich viel im ersten/dritten Band. Das Buch lebt von der Wunderbaren Sprachgewandheit des Autors, von Situationskomik und den interessanten Charaktären, ist aber kein Reißer in Sachen Spannung und Action. Es hat eher viel mit Politik, Intriegen und ethischen Ansichten (warum sich Hexer strikt neutral verhalten) zu tun. Aber als Liebhaberin alles polnischen finde ich es toll, dass es endlich ein bekannter polnischer Autor geschafft hat, in Deutschland verlegt zu werden. Die Reihe: Der letzte Wunsch: Erster Band der Geralt-Saga Das Schwert der Vorsehung: Zweiter Band der Geralt-Saga Das Erbe der Elfen: Roman Die Zeit der Verachtung: Roman Feuertaufe: Roman Der Schwalbenturm: Roman Die Dame vom See: Roman Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grandiose Fantasy mit Längen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman Geschenkbox (Taschenbuch)
Ließt man Rezensionen über die Hexer Romane oder das entsprechende Computerspiel, wird man immer mit Wörtern wie "erwachsen", "schmutzig" oder auch "brutal" konfrontiert. Dies liegt daran, dass Sapkowski mit seinem Hexer einen Antiheld geschaffen hat. In einer Fantasywelt in der nicht Gut gegen Böse oder Weiß gegen Schwarz kämpft, sondern alles grau ist. So steckt hinter manchem Monstrum ein Wesen welches mehr Züge von Menschlichkeit besitzt als so mancher Ritter, Geistlicher oder einfacher Bauer.Es geht in diesen Romanen und der darin beschriebenen Welt nicht zwangsläufig um jemanden der die Geschicke der Welt mit seinem Schwert bestimmt. Sondern viel mehr um jemanden, der sich aus all dem Zank und Hader heraus halten will. Es geht nicht darum, wie der Held in güldener Rüstung die Maid aus den Fängen einer Bestie befreit, sondern viel mehr wie aus einer Bestie eben jene Maid wird. Es werden Dinge wie Rassenhass, Krieg, menschliche Überheblichkeit und Verzweiflung in einer Weise beschrieben, die 99% der Fantasy Romane zu Kinderbüchern degradiert. Dabei fokusiert sich die Geschichte vielmehr auf die Charaktere als es in vielen anderen Büchern geschieht. Es geht zu einem großen Teil um Gesagtes und Gefühltes, weshalb sich manches Kapitel in, meist sehr unterhaltsamen aber schier endlosen, Dialogen verliert. Dies ist gut und schlecht gleichermaßen. Denn zum einen werden Dinge wie eine unglückliche Liebe in einer Intensität beschrieben, wie sie nur verstehen kann, wer sie selbst fühlen musste. Zum anderen muss man sich manchmal jedoch zwingen den nächsten Satz zu lesen, da die Hauptgeschichte durch solcherlei Gespräche meist nur vor sich hin tröpfelt. Einen großen Dank muss ich an dieser Stelle dem Übersetzer aussprechen. Er hat es geschafft das Geschriebene in unseren Sprachgebrauch zu portieren, als hätte Sapkowski es selbst im Deutschen verfasst. Deshalb noch einmal: Vielen Dank für diese grandiose Arbeit. Nun zur Wertung. 4 Sterne für ein solch grandioses Werk? Ja! Zugegebener Maßen handelt es sich um eine Erstveröffentlichung und daher kann man auch gern etwas mehr zahlen. Aber 25Euro sind doch etwas viel. Gerechtfertig wäre dies vielleicht wenn dem Buch noch eine Karte beigelegt worden wäre, wie es bei der Enhanced Edition des Computerspiels getan wurde. Dies hätte so einige Beschreibungen leichter verständlich gemacht. Ein weiterer Grund für die Bewertung ist, dass tatsächlich recht wenig passiert. Es ist zwar nicht so, wie manch einer hier geschrieben hat, sprich "Alte Männer erziehen kleines Mädchen", dennoch passiert auf den rund 400 Seiten kaum etwas das die Geschichte tatsächlich voran bringt. So etwas kann man meiner Meinung nicht mit 4 folgenden Bänden rechtfertigen. Denn die Anzahl der Bücher sollte durch die Geschichte und nicht die Geschichte durch die Anzahl der Bände bestimmt werden. Zumal das vorliegende Buch über gerade einmal 400 Seiten verfügt und somit weit unter dem Durchschnitt liegt. Fazit: Das Buch ist etwas zu teuer geraten, beschreibt jedoch eine Welt die man sich durchaus als real vorstellen kann, mit Personen die sehr nachvollziehbar handeln und auf unterhaltsame Art miteinander interagieren. Dabei werden einige komplexe Themen besprochen die zum Nachdenken anregen und nicht dem Zweck dienen, dem Roman einen pseudo intelektuelles Mützchen aufzusetzen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anspruchsvolle, epische Fantasy-Saga,
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Elfen: Roman Geschenkbox (Taschenbuch)
"Das Erbe der Elfen" knüpft an die Geschehnisse aus Das Schwert der Vorsehung" an, hat man diesen Band nicht gelesen, fällt das Verstehen von Anspielungen und Zusammenhängen schwer. Den ersten Roman der Geralt-Pentalogie zeichnen dieselben positiven Eigenschaften aus wie die Kurzgeschichten: ein intelligenter Plot, der weitaus mehr Facetten und Tiefgang bietet als die typischen Fantasyquesten, vielschichtige Charaktere, raffinierte Sprache, trockener Humor und schnelle Dialoge. Zudem kommt noch ein Grad an Realismus hinzu, der besonders erstaunlich ist, da sich Sapkowski im Fantasygenre typischer Rassen wie Elfen und Zwerge bedient. Doch der Detailreichtum seiner Welt und die realistischen Konflikte von Rassismus über Krieg bis hin zu Gleichberechtigung, die sich dort zutragen und die mit der wirklichen Historie nicht wenig gemein haben, verleihen der Geschichte etwas so Plastisches, das man sich ihrem Sog kaum entziehen kann.Allerdings weist der Roman, obwohl auch dieser eher episodenhaft seine Geschichte erzählt, mehr Längen auf als die Kurzgeschichten. Allzu öde wird er freilich nie, aber doch wirkt mancher sich über viele Seiten erstreckende Dialog zu gedehnt, manche Szene zu ausgeschlachtet. Schade ist auch, dass die so amüsanten Anspielungen auf Märchen fast gänzlich fehlen, die einen großen Reiz in den vorangegangenen Bänden ausmachten. Für die einen Fans der Saga erfreulich, für andere eher ein Ärgernis ist die Geschenkbox, in der der Band daherkommt, und der Wechsel des Formats vom einfachen Taschenbuch zum Paperback. Die Geschenkbox enthält zudem noch zwei Hochglanzpostkarten. An sich ist dies für Sammler sicher eine nette Idee, es wäre jedoch wünschenswert gewesen, zeitnah eine einfache und damit preiswertere Version auf den Markt zu bringen. Wer den nicht gerade geringen Preis zahlen möchte, darf sich auf ein Lesevergnügen ganz im Stile Sapkowskis freuen: mitreißend, witzig, tiefgründig, innovativ, sprachgewaltig und bewegend. Über einige wenige Schwächen kann man hinwegsehen, denn mit "Das Erbe der Elfen" hat der polnische Autor die Weichen gestellt für eine anspruchsvolle, epische Fantasy-Saga, die man nicht verpassen darf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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