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Das Energiedilemma: Warum wir über Atomkraft neu nachdenken müssen
 
 
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Das Energiedilemma: Warum wir über Atomkraft neu nachdenken müssen [Broschiert]

Jeanne Rubner
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Pantheon Verlag (20. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570550370
  • ISBN-13: 978-3570550373
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.613 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jeanne Rubner
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wie die Weltmächte um die begrenzten Ressourcen rivalisieren, was Europa und insbesondere Deutschland tun muss, um seine Energiequellen zu sicher, erörtert das neue Buch der SZ-Redakteurin Jeanne Rubner 'Das Energiedilemma'." (SZ )

Kurzbeschreibung

Sonne, Wind, Atom: Energiepolitik für die Zukunft

Kaum ein Thema hat die Bürger der Bundesrepublik so in gegensätzliche ideologische Lager getrennt wie die Frage nach dem Für und Wider der Kernenergie. Jeanne Rubner legt nun ein Buch vor, das schlüssig begründet, warum ein kompletter Verzicht auf Atomenergie auf absehbare Zeit nicht wünschenswert ist. Eine intelligente Provokation, die gelesen und diskutiert werden muss.

Energie ist das Schlüsselthema der Zukunft. Die wesentlichen weltpolitischen Auseinandersetzungen werden sich an Fragen der Energieversorgung entzünden. Jeanne Rubner argumentiert in ihrem Buch, dass Deutschland aus Gründen der Versorgungssicherheit, des Umweltschutzes sowie aus politisch-strategischen Gründen zur Zeit auf Kernenergie nicht verzichten kann. Wir müssen einsehen, dass wir den Traum vom Atomausstieg verabschieden müssen. Dennoch macht sich Rubner in diesem Buch nicht zum Sprachrohr der Atomlobby. Ihr geht es vielmehr um eine realistische Beurteilung einer zukunftsträchtigen Energiepolitik. Die Dramatik des Buches besteht nicht zuletzt darin, dass sich die Autorin – gegen ihre politischen Wünsche und Hoffnungen – zu einer Revision der eigenen Position gezwungen sieht.


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31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Um mich zum Thema nicht nur einseitig (im Sinne von kernenergiekritisch) zu belesen, habe ich dieses Buch von einer Autorin erworben, die immerhin für die Süddeutsche Zeitung schreibt.

Was ich dann aber gelesen habe, hat mich enttäuscht: Zwei Drittel des Buches handeln gar nicht von der Kernenergie, sondern erzählen vor allem von der Erderwärmung, Kohle und den vermeintlichen Schwächen der Erneuerbaren Energien.

Als es dann endlich um die Rolle der Atomkraftwerke beim sog. "Energiedilemma" geht, wird mit schwachen Argumenten versucht, ein starkes Fazit zu ziehen, und die Kernenergie als Klimaretter hochstilisiert. Teilweise wird dann einfach unsachlich polemisiert.

Ein paar Beispiele:
- Es werden die Pensionskosten (!) der Bergleute als Folgekosten des Stroms aus Kohle (sog. "Ewigkeitskosten") ausgemacht (S. 112). Ist das ein Argument für Atomkraft mit der ungelösten Frage der Endlagerung des auf jahrtausende strahlenden Abfalls?
- Hausbesitzer, die sich eine Photovoltaik-Anlage auf das Haus bauen lassen, werden als "Solar-Raffkes" bezeichnet (S. 127).
- Es wird das Problem des niedrigen Wirkungsgrads bei der Verfeuerung von (Braun- und Stein-)Kohle zur Stromerzeugung angesprochen (also das Verhältnis von erzeugter thermischer Energie zu gewonnener elektrischer Energie). Ein typisches Steinkohlekraftwerk (ohne Kraft-Wärme-Kopplung) hat beispielsweise einen Wirkungsgrad von ca. 43 % (s. S. 115). Es wird aber nichts darüber berichtet, dass AKWs Wirkungsgrade von 30-33% haben, was z.B. jeden Sommer im atomfreundlichen Frankreich dazu führt, dass die Kernkraftwerke runtergeregelt werden müssen, weil sich sonst die Flüsse, die zu ihrer Kühlung dienen, zu stark erhitzen würden.
- Es wird kritisiert, dass die Kosten für den Bau eines Offshore-Windkraftanlagen-Parks um gut 30 % nach oben korrigiert werden mussten - das Ganze heißt dann "Offshore-Pleite" (S. 150). In diesem Zusammenhang wird aber nicht erwähnt, dass beispielsweise der sich in Finnland im Bau befindliche Reaktor "Olkiluoto 3" seine ursprünglich geplanten Kosten (3 Mrd. Euro) um inzwischen 80 % (!) übersteigt.
- Bestimmte Bioenergieanlagen wären ohne Subvention nie gebaut worden (S. 154). Spricht das für die mit hunderten Millionen geförderte friedliche Nutzung der Kernenergie, bei der auch nach über 50 Jahren der Nutzung auch heute noch kein AKW ohne staatliche Bürgschaften und günstige Kredite von Landesbanken gebaut werden würde (falls überhaupt)?

Diese Liste ließe sich noch ein gutes Stück lang fortführen, und ich habe jetzt noch nicht mal die offensichtlichen Schwachpunkte der Kernenergie wie die Gefahr der Proliferation, der Strahlung bei "Normalbetrieb", der Risiken der Urangewinnung und die Folgen von Unfällen in kerntechnischen Anlagen angesprochen.

Enttäuscht war ich eigentlich schon nach der Einleitung, in der zu leicht Kernenergiekritiker gleich in Verbindung mit linken Studenten und marxistischen Gruppen gebracht wurden. Weiter heißt es dort: "Die Volkspartei SPD ließ sich anstecken vom Anti-Atom-Virus ..." (S. 9). Wer Atomkraftgegner mit Grippekranken gleichsetzt, von dem kann man keine sachliche Argumentation erwarten.

Ich habe mir etwas Zeit mit der Rezension gelassen, nachdem ich das Buch beendet hatte, um nicht zu sehr die starke akute Enttäuschung über das Buch in Form von emotionaler Kritik in die Rezension einfließen zu lassen, aber gerade beim Durchgehen der Textstellen empfinde ich sie wieder sehr stark. Da wird nicht mal das renomierte Heidelberger Ifeu-Institut richtig benannt (im Buch wird es mit "Institut für Entsorgung und Umwelttechnik" zitiert (S. 162) - dabei heißt es "Institut für Energie und Umweltforschung"!).

Die Autorin schließt damit, dass sie ihren Anti-Atom-Aufkleber vom Papierkorb gerissen hat. Vielleicht hätte sie lieber ihr Manuskript zerreissen sollen ...
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vom feinsten 22. September 2007
Format:Broschiert
Dieses Buch sollte jeder lesen. Auch für Laien beschreibt Jeanne Rubner unser Energiedilemma sehr informativ, ohne daß es langweilig wird. Als Energietechniker kann ich ihre korrekten Daten bestätigen, auch Ihre Zusammenhänge sind klar beschrieben. Dem Titel des Buches beschreibt perfekt den Inhalt, es ist erschreckend in was für einer Lage Deutschland sich mittlerweile befindet. 40 Kohlekraftwerke sind im Bau- Im Namen der Umwelt? Jeanne Rubner gibt Antworten, vor denen sich grüne Politiker drücken.
Ich hoffe daß da noch mehr Bücher von ihr kommen.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Stimme der Vernunft 21. Dezember 2007
Format:Broschiert
Jeanne Rubner zeigt auf, daß wir aus der Sackgasse unserer Energiepolitik nur dann herauskommen, wenn wir eine Mischung sämtlicher klimafreundlicher Quellen nutzen. Dazu müssen wir die - nur in unserem Land gepflegten - Vorurteile über die Kernenergie revidieren und aus einer emotionalen zu einer rationalen Bewertung kommen.Gerade weil die Autorin selbst diesen Weg gegangen ist, überzeugt das Buch.
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Omen est Nomen
Ja, Frau Rubner, wir müssen über Atomkraft nachdenken, und zwar wie wir es schaffen, aus dieser Risikotechnologie schnellstmöglich rauszukommen!! Lesen Sie weiter...
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Das Energiedilemma
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Angenehm gegen den (dummen) Mainstream. Lesen!
Die Autorin setzt sich angenehm sachlich mit dem Thema auseinander.

Sie räumt mit gängigen Vorurteilen auf, ohne zu glorifizieren. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Chefkoch veröffentlicht
Sehr informativ...
...und vorurteilsfrei geht Jeanne Rubner mit dem Thema Kernkraft um. Ein Beitrag, das Thema aus den Klauen der Ideologen zu reißen und möglichst sachlich zu... Lesen Sie weiter...
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