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am 2. Januar 2008
Der Journalist Tiziano Terzani trifft sich kurz vor seinem Tod mit seinem Sohn Folco, um ihm von seinem Leben zu erzählen. Vater und Sohn führen über ein paar Wochen hinweg sehr intensive und offene persönliche Gespräche, die sie aufzeichnen.
Folco Terzani hat 2006, zwei Jahre nach dem Tod seines Vaters, aus diesen Gesprächen ein Buch zusammengestellt, das in einzelnen Kapiteln die Lebensstationen seines Vaters beleuchtet. Das Buch ist in Dialogform geschrieben: Der Sohn Folco fragt - der Vater Tiziano erzählt. Zwischendurch beschreibt Folco mit kurzen Nebenbemerkungen Vorkommisse oder eigene Gedanken und Beobachtungen während dieser Gespräche.
Durch diese Form wird das Buch zu einer persönlichen Begegnung mit Vater und Sohn: Wir erleben Tiziano Terzanis ärmliche Kindheit in Florenz, seine Flucht aus diesen Verhältnissen und den Beginn seiner journalistischen Tätigkeit. Wir begleiten ihn nach Vietnam, Kambodscha, China, Japan, Indien '- lernen eine Menge über die politischen und geschichtlichen Verhältnisse dieser Länder und erfahren einiges über Terzanis Lebensstil, seine Motivation und Weltanschauung. Zum Schluss erleben wir seine Abkehr vom Journalismus und nehmen durch seine Gespräche mit Folco an beider Suche nach dem Sinn des Lebens und Ziel des menschlichen Handelns und ihrer Auseinandersetzung mit Sterben und Tod teil.

Ich hätte das Buch nach den ersten Seiten frustriert weggelegt, wenn ich es nicht von Freunden geschenkt bekommen hätte. Die Dialogform des Buches erschien mir zu persönlich, die ganze Situation 'aufgesetzt': Ich befürchtete eine Zur-Schau-Stellung von vermeintlichen Lebensweisheiten. Dementsprechend hatte ich Schwierigkeiten, mich auf Form und Inhalt des Buches einzulassen, und empfand die Gedanken Terzanis zu Sterben und Tod im ersten Kapitel als pseudo-intellektuell überfrachtet.
Während des zweiten Kapitels über seine Kindheit hatte ich noch mit meiner inneren Ablehnung zu kämpfen ' war aber gleichzeitig, gewissermaßen wider Willen, bereits davon gefesselt. Danach gab es kein Halten mehr: Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen. Besonders hat mich beeindruckt, wie dabei die Geschichte Asiens für mich lebendig wurde, wie sich historische Begebenheiten und persönliche Begegnungen und Erfahrungen plötzlich zu einem anschaulichen Bild verflochten haben.
Mit dem letzten Teil des Buches, Terzanis persönlichen spirituellen Erfahrungen und Einstellungen, hatte ich wieder Schwierigkeiten. Allerdings wurden mir seine Gedanken nun wesentlich verständlicher als zu Anfang des Buches. Viele der geäußerten Gedanken habe ich mir angestrichen, fand sie ausgesprochen tiefsinnig und beachtenswert. Andere konnte ich nicht teilen; sie haben mich zum Widerspruch gereizt ' und waren dadurch vielleicht auch wieder eine Bereicherung.
Mit der Dialogform und den persönlichen Kommentaren Folcos stand ich bis zum Schluss etwas auf Kriegsfuß: Einerseits erschien mir diese Form zu 'distanzlos' (gegenüber mir als Leserin) ' andererseits hat auch gerade dieses Persönliche, Emotionale seinen Reiz, der mich so sehr an das Buch gefesselt hat, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte.

Fazit: '"Das Ende ist mein Anfang"' gehört zu den Büchern, die ich mit großer Faszination gelesen habe und die für mich eine echte Bereicherung waren.
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am 23. April 2007
Tiziano Terzani Das Ende ist mein Anfang DVA

Dieses Buch ist das Manifest und auch Vermächtnis eines großartigen Journalisten. Er wurde Journalist mit einer Leidenschaft und Beharrlichkeit, die einer Berufung gleichkam.

Am Ende seines Lebens stehend, wohl wissen, dass seine Tage gezählt sind, tritt er in ein langes Gespräch mit seinem Sohn ein, in dem er diesem von seinem Leben und seiner journalistischen Leidenschaft erzählt. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist offen und vertraut.

Tiziano Terzani stammte aus ärmlichen Verhältnissen aus der Nähe von Florenz und hat zielstrebig und intelligent seinen Weg zum Beruf des Journalisten gesucht.
Nach Studium und Berufserfahrung gelangte er als Korrespondent zum Spiegel, für den er Jahre lang aus Asien berichtet hat.
Neben dem Beruf hatte er in sehr jungen Jahren seine Frau gefunden, mit der er in inniger Gemeinschaft verbunden war.

Was er seinem Sohn zu erzählen hat, das zeugt von tiefer Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und einem Reichtum an praktischer Erfahrung im Umgang mit politischen Systemen, für die man ihn wahrlich beneiden kann. Er hat Vietnam während des Krieges bereist, er war in China, Indien und Kambodscha und hat von allen Schauplätzen und Kriegsschauplätzen aus dieser Region berichtet. China hatte es ihm besonders angetan.

Angefangen von den Lügen, mit denen politische Systeme ihre Untaten in Kriegen und bei der Unterdrückung ihrer Bevölkerungen kaschieren, über die Korruption einzelner Staaten und der Arbeit ihrer Geheimdienste bis hin zur Konkurrenz unter den Kollegen: es bleibt nichts ungesagt, womit Journalisten in ihrem Berufsalltag konfrontiert werden.
Das Geschichtswissen um eine Region, in der man arbeitet, ist für ihn ein maßgebliches Instrument, um hinter verborgene Wahrheiten zu kommen.

Seine Berufsleben gipfelt in dem Satz: > Auf der Suche nach der Wahrheit durch die Welt zu reisen---- das ist Journalismus>.

Terzani ist unbestechlich und teilweise unter Lebensgefahr seiner Profession als freier Journalist nachgekommen. Je älter er wurde, desto weniger ließ er sich von seinem Weg abbringen. Zuletzt hat er dem Journalismus ganz entsagt.
Er wendet sich indischen Gurus zu und sucht sein Heil in der irdischen Entsagung. Mit dieser Einstellung gelingt ihm ein langsamer und schmerzloser Abschied von der Welt und von seiner Familie, denn er ist zuletzt schwer an Krebs erkrankt.
Am Ende seines Lebens ist er ein weiser Mann geworden, der aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfend ehrlich und aufrichtig das sagt, was er für die Wahrheit hält.

Das ist kein Buch, das einen literarischen Anspruch erhebt, sondern die Aufzeichnung eines sehr anrührenden Gesprächs zwischen Vater und Sohn.

Man liest den Bericht mit Faszination und ist ganz einfach beeindruckt von einem so vitalen, intensiven und abwechslungsreichen Leben und von dem persönlichen Charisma eines ungewöhnlichen Journalisten.
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am 21. Dezember 2009
Dieses Buch ist weit mehr als eine (Auto-) Biographie - es ist ein Buch eines weisen Mannes über das Leben an sich.

Geboren im Jahre 1938 in Florenz, war Terzani von 1972 bis 1997 Korrespondent für den SPIEGEL in Asien, schrieb aber auch für andere Zeitungen und veröffentlichte mehrere Bücher.

Im Jahre 2004, dem Jahr seines Todes, hält er mit seinem Sohn Folco eine Rückschau auf sein Leben und dessen Stationen. Drei Monate setzen sich die beiden nahezu jeden Tag für einige Stunden zusammen, Folco Terzani hält die Dialoge fest und gibt diese als 400-seitiges Buch, das erstmals 2006 auf Italienisch erschienen ist.

Tiziano Terzani nimmt uns Leser dabei mit auf seine vielen Reisen nach Asien. Lange war er Korrespondent in Vietnam und berichtete in chronologischer Reihenfolge über die Schrecken dieses unwürdigen Krieges. Weitere Stationen waren Kambodscha, China, Japan und Indien. Die Kapitel beginnen immer mit einem Bild Terzanis aus der jeweiligen Periode. Der Leser begleitet Terzani auch auf Fotos vom jungen, gut aussehenden Mann mit dichtem Schnurrbart zum alten Greis mit schlohweißem Haar, das ihm fast das Aussehen eines indischen Gurus gibt.

Anschaulich und ruhig werden die großen Umbrüche im Asien des 20. Jahrhunderts geschildert. Der Leser blickt mit Terzani noch einmal zurück auf die wahnsinnigen Kriege und Vernichtungsstrategien in Asien und ist verwundert über den oftmals an Leichtsinn grenzenden Mut Terzanis, sich für eine gute Geschichte in größte Gefahr zu begeben.

Doch welch ein Unterschied zu den "modernen" Berichterstattern, die vom klimatisierten 5-Sterne-Hotel über ein fremdes Land berichten - Terzani war immer an der "Basis", hat jahrelang unter primitivsten Bedingungen mit Land und Leuten gelebt. Und nur auf diese Weise hat er etwas erlebt und verstanden - von den Vietnamesen, den Kambodschanern, den Chinesen, den Japanern und Indern. "Oral History" nennt man so etwas wohl.

Parallel dazu hat das Buch noch eine ganz andere Ebene: Es stellt uns einen großen Mann am Ende seines Lebens vor, der den Tod in nahezu buddhistischer Weise annimmt. Keine Angst, kein Zaudern, kein Hadern - trotz Schmerzen und körperlichen Einschränkungen. Wir erleben einen Menschen mit Haltung. Denn Terzani hat die Zeit in Asien weniger für die Ausübung seines Berufes genutzt, als zur Suche nach den entscheidenden und letzten Fragen des Lebens überhaupt.

Und so stirbt Terzani dann am Ende dieses großartigen Buches in Würde und Frieden. Ein erfülltes Leben, das den Tod nie gefürchtet hat.

Fazit: Eines der schönsten und berührendsten Bücher seit Langem.
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am 7. Oktober 2009
Vor etwa 4 Monaten las ich dieses Buch und ein Einduck ist vornehmlich geblieben:
Tiziano Terzani - was für ein überheblicher Egoist.

Er war ein talentierter, charismatischer Journalist, ständig nah dran an den wirklich interessanten Brennpunkten des Weltgeschehens. Er hat sich aus einfachen Verhältnissen hochgebissen zu vielen Privilegien, die er in vollen Zügen genoss: er hatte seinen Stammplatz in Opiumhöhlen und Bordellen, während ihm seine Frau den Rücken frei hält, herrscht seinen Sohn an beim Interview, bekennt am Ende, den falschen Götzen gefolgt zu sein und resümiert schließlich: na ja, war eben so...

Trotzdem gibt's von mir 4 Sterne. Warum? Weil das Buch eine Wirkung auf mich hatte.

Es ist die Niederschrift einer Lebensbeichte; eines Interviews, das er, unheilbar krank, seinem Sohn gibt.
Es ist ein Beispiel dem Tod zu begegnen, ohne seine Würde zu verlieren.
Es ist ein Kaleidoskop wichtiger politischer Ereignisse: Vietnamkrieg, China während der Kulturrevolution, Kambodscha zur Zeit der roten Khmer, Indien usw.
Es ist ein Rückblick auf ein reiches Leben.
Es wirkt lange nach, gerade wegen des Widerspruchs, den es bei mir provoziert.
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am 28. September 2010
Der langjährige Spiegeljournalist Tiziano Terzani hat schon die ganze Welt bereist. Diesmal nimmt er den Zuhörer erneut mit auf eine Reise ' wahrscheinlich seine letzte. Schwerkrank weiß er bereits, dass sein Leben sich dem Ende neigt und begegnet dem Tod voller Würde, Ehrfurcht und Ernsthaftigkeit: Er lässt uns Zeugen eines anrührenden Gespräches zwischen Vater und Sohn werden. Terzani offenbart seinem Sohn bereits Gesagtes aber auch Ungesagtes aus seinem Leben als leidenschaftlicher Journalist, Vater und liebender Ehemann. Er bereiste vor allem den asiatischen Kontinent, berichtete aus Indien und Kambodscha, besuchte Gurus und Feldarbeiter. 'Auf der Suche nach der Wahrheit durch die Welt zu reisen - das ist Journalismus'.
Dieses Hörspiel zum gleichnamigen Film von Regisseur Jo Baier fasziniert durch das einzigartige Charisma, die Hingabe und Weisheit eines außergewöhnlichen Menschen, der mit Leib und Seele Journalist ist. Bruno Ganz und Erika Pluhar hauchen den Charakteren auf wunderbare Art und Weise Leben ein. Ein einzigartiges Filmhörspiel, das sehr lange nachwirkt.
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am 3. Juni 2007
Ist das Buch lesenswert? Mit Sicherheit. Warum? Es handelt sich um eine weitgehend ehrliche Beschreibung des Lebens von T.T. inkl. einer Gesellschafts- und Konsumkritik. Was mich nur nachdenklich macht: 1. T.T. spricht nicht über eigene Fehler oder Niederlagen. 2. T.T. beschwört in fast jeder Zeile das große Abenteuer seines Lebens. 3. T.T.`s Habitus, Kleidung und auch Lebenslauf zeigen einen sehr egoistischen, eitlen Menschen, der ausschließlich nach seinen Interessen gehandelt hat. 4. T.T.`s Regeln für ein zufriedenes Leben lassen nicht viel Raum für Alternativen - er zeigt nur klare Überzeugungen ohne Zweifel. 5. Mir fehlte die Bescheidenheit, um die Freiheit und Milde wirklich zu glauben. Der Rest ist Sympathie und Bewunderung für seinen Versuch anders zu sein.
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Obwohl ich das Buch erst zur Hälfte gelesen habe, möchte ich ihm schon 5 Sterne geben. Es hat viele Ebenen. Zum einen erläutert es geschichtliche Zusammenhänge, zum Beispiel in Bezug auf Vietnam und Kambodscha, aus der Sicht eines Augenzeugen. Dann handelt es von großem Journalismus. Und zugleich ist es das intime - und gleichzeitig öffentliche - Gespräch eines Vaters am Ende seines Lebens mit seinem erwachsenen Sohn. Für den Vater ist es Rückblick und Mitteilen seiner Erfahrungen. Für den Sohn ist es die Chance, das Leben seines Vaters besser zu verstehen, die eigenen Wurzeln besser zu verstehen. Nur wenige Menschen haben bzw. nutzen die Gelegenheit, vor dem Tod der Eltern derartige Gespräche zu führen. Neben dem inhaltlichen Wert des Buches sehe ich seinen Wert darin, Anstoß zu geben, sich mit den eigenen Eltern tiefer auseinanderzusetzen, solange es noch möglich ist.
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am 16. April 2007
Tiziano Terzani hat sich in seinen letzten Jahren vollkommen gewandelt - bedingt durch seine schwere Krankheit, die er zum Schluß dankbar angenommen, ja, sogar als "großes Geschenk" bezeichnet hat. Wo andere verzweifeln mögen aufgrund des körperlichen Verfalls, der Ausweglosigkeit, der Schmerzen schöpft er Hoffnung. Denn die Krankheit ist Terzanis letzte journalistische Reise, ein Abenteuer, das zu leben mindestens genauso wert ist wie die frühen aufregenden Jahre als Auslands-Korrespondent. All diese Stationen, von seiner Kindheit bis hin zu seinen letzten Lebens-Tagen, erleben wir in diesem Buch mit. Was er seinem Sohn Folco erzählt, erzählt er uns. Man hört, man sieht, man liest und staunt, was am "Ende" alles möglich ist: Und so kann man den Anfang spüren, der Tiziano Terzanis irdisches Ende ist.
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am 10. Juni 2007
Das Buch regt an vielen Stellen zum Nachdenken über das eigene Leben, die Gesellschaft und die Zukunft an. Es ist inspirierend. Terzani bringt darin seine gewonnenen Lebensweisheiten zum Ausdruck, die sich bei ihm im Laufe seines ereignisreichen und außergewöhnlich interessanten Lebens eingestellt haben.

In einem Nachruf auf Terzani hieß es treffend: Er hat eine "blendende, von subtiler Demagogie nicht freie Rhetorik". Man muss ein bisschen aufpassen, dieser nicht zu erliegen. Terzani hat die begnadete Fähigkeit, komplexe Themen auf einfache, griffige und plausibel klingende Sätze herunterzubrechen. Aber einige Ansichten darf man schon hinterfragen. Auch wenn Terzani das nicht explizit wollte, so hat er doch Vieles im Leben aus einer privilegierten Position heraus erlebt.

Aber das ist nur meine Meinung. Lesen Sie das Buch! Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - zum Buch und dann zwangsweise auch zur Gesllschaft!
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am 18. März 2009
Tiziano Terzani begibt sich auf eine Reise, vielleicht seine letzte Reise. Er ist langjähriger Mitarbeiter des Spiegel-Verlages und hat hauptsächlich in den Regionen Asiens recherchiert.

Er trifft sich mit seinem Sohn auf ein mehrwöchiges Gespräch und berichtet ihm über die Geschehnisse seines Lebens. Es ist eine sanfte Vorbereitung auf seinen Tod, den er nun mit seiner Familie

beschreitet. Seine eigene Antwort auf das Leben und das Gehen fand er in der Einsamkeit des Himalaya. Terzanis Vermächtnis lässt einen nicht los. Ich war überwältigt von seinem Mut und seiner Offenheit dem Leben gegenüber. Ich schöpfe reichlich aus seinen Lebensweisheiten.
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