Wer in Berlin lebt, in Dortmund, in Köln, in Bremen, in Düsseldorf, Hamburg u. v. a. Städte mehr, kennt vieles davon, fühlt mit, leidet mit mit dieser mutigen Frau, die am Ende des Wegen sich selbst das Leben nahm aus Verzweiflung, Angst, um ihre eigenen Kinder zu schützen? Wie kann eine Demokratie diese Zustände zulassen? Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt? Wäre es nicht die Schilderung einer Richterin, dieses Buch wäre nie veröffentlicht worden. Dieses Buch darf nicht zur Steigerung des ohnehin vorhandenen Ausländerhasses führen; das hat Frau Heise niemals gewollt. Sie schüttelt die Politik: Aufwachen, bevor es zu spät ist. Ist es schon zu spät? Diesen Eindruck gewinnt man beim Lesen. Sorgt dafür, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben, das haben nicht mal die Kinder unseres Volkes, unseres reichen Landes. Sorgt für Einwanderungsgesetze wie in der Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark, Belgien ...anstatt wie heute Frau Ministerin Schawan fordert: Die Zuwanderungen zu erleichtern, weil Fachkräfte fehlen. Bildet unsere Jugend aus. Es gibt Berliner Schulen, da sind deutsche Kinder Ausländer im eigenen Land. Tausende ausländische Mitbürger, die friedlich hier leben und arbeiten, die sich bilden sind auch über diese Entwicklungen erschüttert, nicht nur Deutsche. Dieses Buch sollte im Bundestag vorgelesen werden mit Anwesenheitspflicht für alle Abgeordneten. Man darf gespannt sein, wer zuerst auffordert, es vom Markt zu nehmen. Eine Spiegel-Reportage über diese Zustände änderte nichts. Schafft es dieses Buch?