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Das Ende aller Suche, Erläuterungen
 
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Das Ende aller Suche, Erläuterungen [Broschiert]

Hermann R. Lehner
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Silberschnur; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000267182
  • ISBN-13: 978-3000267185
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 10 x 0,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 498.515 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hermann R. Lehner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie erkennen wir unseren natürlichen Zustand? Wie entdeckt man das reine Quellen-Gewahrsein? Welche Bedeutung hat unser innerster, tiefster Glaube? Wie erfüllen sich unsere Wünsche? Worte darüber, wie einfach es ist, aus unserem wahren Sein heraus zu leben. Was ist der einzige (natürliche) Irrtum, den man durchschauen muss?

Über den Autor

Hermann R. Lehner, geb. 1955 in München. Zwischen 1980 und 1992 baute er eine erfolgreiche Elektronikfirma auf, aus der er sich schließlich zurückzog. Bei mehreren auch beruflich bedingten Reisen nach Japan war er u. a. mit dem ZEN-Buddhismus in Kontakt gekommen. Später begann er die alten asiatischen Religionen zu studieren und mit den westlichen Glaubensansichten zu vergleichen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rodi
Format:Broschiert
Für die direkte und anschauliche Beschreibung der Grundsituation des Seins als Person gebe ich 4 Punkte. Die Ableitung und Schlussfolgerungen aus dieser Erkenntnis, die meiner Meinung nach falsche Vorstellungen und Hoffnungen schürt, ergeben für mich zwei Punkte Abzug.

Der Autor vermittelt uns im ersten Teil der vorliegenden Schrift ein (intellektuelles) Verständnis der Grundsituation des Menschseins als Person. Hermann R. Lehner tut dies wie auch in seinen übrigen Büchern in einer direkten und gut verständlichen Sprache. Aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet er das Schauspiel oder den Traum des persönlichen Lebens. So fasst er auf Seite 8 zusammen: "Denn durch die Unmöglichkeit, dich als Quelle zu sehen und somit dein wahres Sein zu erfassen, glaubst du, ein einzelner Körper mit einem eigenen denkenden Geist - Mensch genannt - in dieser Welt zu sein. Und zwangsläufig musst du annehmen, dass die anderen Wesen (Menschen, Tiere usw.) ebenfalls, eigenständige Wesen sind, die genau wie du selbst denken, selbst handeln und selbst fühlen" Gibt es überhaupt eine Möglichkeit sich als Quelle aller Erscheinungen gewahr zu werden? Auf diese Frage schreibt der Autor auf Seite 6 und 7: "Du bist die Quelle und Bewusstsein ist das, was aus dir strömt und dabei als dein Spiegelbild erscheint" (als wahrnehmbare Welt) oder "Was wir als Bewusstsein bezeichnen, ist letztlich die Gesamtheit der Bewegungen im Spiegel" und "Du hast nur eine Möglichkeit, dich als Quelle zu erkennen: durch Rückschlüsse aufgrund deines Spiegelbildes" Es ist also möglich, dass es zu einem Gewahrsein seiner Selbst als Quelle aller Erscheinungen kommen kann. Gleichzeitig wird dadurch auch die falsche Identifikation aufgelöst, die ausschliesslich auf einer Fokussierung auf ein im Gesamtbild erscheinendes Objekt (Ich als Person) basiert. So weit so gut.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was für einen Nutzen dieses (unpersönliche) Erkennen haben könnte? Und noch viel interessanter, wer hätte diesen Nutzen? Und genau hier setzt meine Kritik ein. Der Autor vermittelt im folgenden, durch verschiedene, subtile Andeutungen den Eindruck, dass es durch dieses Erkennen einen persönlichen Nutzen geben könnte: "Dennoch wird sich durch die Stille im Inneren, nichts anderes ist als das Gewahrsein als Quelle" vieles ändern - leise, eher unmerklich und allmählich. Die Menschen um dich herum werden sich ändern, Probleme lösen sich oft auf, Wünsche erfüllen sich usw., indem du sie in tiefer Stille betrachtest" (Seite 28). Ja es werden gar Hoffnungen geweckt, dass ich, mir als Quelle gewahr, die Welt gemäss meiner Vorstellung (als Quelle)gestalten könnte: "Ebenso wenig denkt die Quelle, wenn sie etwas verändern will. Sie sieht" in den Spiegel - und verändert. Vergiss nicht: Du bist diese Quelle" und auf Seite 29 "Ein Wunsch ist bereits die benötigte Energie zu seiner Erfüllung, doch die Macht der Erfüllung liegt in der Stille der Quelle - sie liegt in dir also, wenn du ganz und gar in dir ruhend, d.h. im reinen Gewahrsein als Quelle bleibst."

Diese Aussagen offenbaren für mich ein grundsätzliches Missverständnis: Statt sich wie bisher mit einer Person zu identifizieren, findet nun eine neue Identifikation, diesmal als Quelle statt. Einer Quelle, die scheinbar eine sehr menschliche und begrenzte Sichtweise hat. Eine Quelle, die in den Spiegel schaut und das Gesehene beurteilt, ja wenn nötig verändert, zufälligerweise meist eher zu Gunsten der Person, in der sich dieses "Quellengewahrsein" offenbart. Im Weiteren werden an diese neue Identifikation gewisse Bedingungen gestellt: "Ich (als Person?) muss also ganz und gar im reinen Gewahrsein der Quelle verweilen. Beginnst du dennoch erneut mit dem Ich-Denken, so katapultierst du dich augenblicklich aus deinem höchsten Zustand wieder heraus - zumindest zeitweise".

Offensichtlich basieren solche scheinbar non-dualen Beschreibungen im Kern letztlich doch auf einer dualen Sichtweise. Da gibt es trotz gründlicher Situationsanalyse im ersten Teil der Schrift, weiterhin Instanzen, die nun einerseits nicht mehr als Person, sondern als vermeintliche Quelle, die Welt der Erscheinungen beurteilt und gegebenenfalls ändert und andererseits eine Person, die höhere Zustände erreichen und stabilisieren soll. Der (scheinbare) Nutzen, der dabei entstehen soll, weißt wohl eher in Richtung eines jemanden, der ihn für sich beanspruchen könnte, als in Richtung Quelle. Dies alles, obwohl der Autor auf Seite 27 schreibt: "Sie (die Sucher) warten auf den grossen Knall und damit auf die grosse Veränderung in ihrem Leben. Doch dieser Knall wird nicht passieren, denn: was schon Quelle ist, kann nicht Quelle werden!".

Ich frage mich nur, warum da trotzdem Hoffnungen geschürt werden, die den "Traum des Werdens" bestätigen und eher die Suche in einer neuen Version aufrecht erhalten, als sie zu beenden. Aber letztlich ist auch diese Suche einfach ein möglicher Ausdruck dieser einen Quelle und damit gleichwertig mit allen anderen Ausdrucksformen. Das beenden der Suche erscheint nur aus Sicht der Person attraktiv und verheissungsvoll. Wird die Person im Spiegel sowie die sie "umgebende" Welt in ihrer Gesamtheit (ohne Fokussierung) als Erscheinungen dieser einen Quelle gesehen, verliert sich die Faszination für Teilaspekte und die damit einhergehende Suche von selbst, für niemanden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ImSein
Format:Broschiert
Da hat uns Hermann Lehner ein kleines Wunder an die Hand gegeben. Von den Ausmaßen kleiner oder maximal so groß wie ein Reclam Heftchen und mit seinen gerade mal 31 Seiten, trägt es die ganze Wahrheit in sich, die man wissen muß.
Hermann sagt selbst er habe versucht mit so wenig Worten wie möglich das Leben/die Quelle zu beschreiben. Lieber Hermann, das ist Dir wirklich gut gelungen!
Mehr braucht man nicht. Dieser kleine Schatz sollte eigentlich jedem Menschen nahegelegt werden!
Hermann geht chronologisch und sehr pragmatisch vor. Soweit man hier von Chronologie sprechen kann. Er beschreibt die Situation in der sich der Mensch momentan befindet, die Fehlidentifikation mit seiner Person und die Fehlinterpretation der Anderen, das was letztendlich wirklich hinter allem steckt, der Weg zurück in diese Erkenntniss, die Auflösung des Irrtums bis zum Ende der Suche und was anschließend folgt. Für mich eine runde Sache.
Hermann versteht es dieses Wissen in einfachen und klaren Worten auszudrücken. Prima, als ob man einen Freund gebeten hätte einem das Leben zu erklären.
Diese natürliche Art ist mir auch schon bei weiteren Werken des Autors positiv aufgefallen.
Die eingestreuten Zitate von Nisargadatta Maharaj runden die einzelnen Kapitel noch ab und werten das Gesamtwerk auf.
Für mich ein Heftchen zum glücklich werden!
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