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Das Ende der Zivilisation: Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung
 
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Das Ende der Zivilisation: Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung [Taschenbuch]

Manfred Wöhlcke
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423340541
  • ISBN-13: 978-3423340540
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.100.385 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Buch wie eine Sprengbombe – ohne oder mit nur geringem Verzögerungssatz. Wer dieses Buch gelesen hat, ist um keine Lebensversicherung reicher, aber um eine Hoffnungslosigkeit ärmer…

Das Buch ist ein Vergnügen. Zum einen hat es hier ein Soziologe verstanden, auf sein Fachchinesisch zu verzichten, und zum anderen ist es aus einer sehr persönlichen Sicht geschrieben.

Atomare Aufrüstung, Flüchtlingslager und neue Krankheiten: Hochaktuell sind die provokanten und bissigen Thesen des Soziologen Manfred Wöhlcke zum globalen Zerfall. Ein Plädoyer für das Umdenken.

Wöhlcke kann auch anhand persönlicher Erlebnisse brüllend komisch und doch leichenbitterernst soziale Entropie ausmachen.

Wöhlcke schildert die Zeichen des globalen Verfalls, von Überbevölkerung und Umweltzerstörung bis zu Rüstung und Drogen. Den Trend zur Dekadenz macht er auch in den so genannten hochentwickelten Gesellschaften aus. Eine kräftige Portion Sarkasmus nimmt der Lektüre dennoch manche Düsternis.

Kurzbeschreibung

»Es gibt viele zwanghafte Optimisten, die der Meinung sind, dass es schon irgendwie weitergehen wird, weil es immer irgendwie weitergeht. Schön wär's! Die Zukunft wird in der Gegenwart vorbereitet und beginnt jetzt. Sie zeigt einen stabilen Trend in die falsche Richtung.«

Streitbar, provokant und mit bissiger Ironie erläutert Manfred Wöhlcke die Entwicklungsperspektiven der menschlichen Gesellschaft. In sozialen Systemen sind bestimmte Kräfte wirksam: einerseits die Tendenz zur Syntropie, zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung von Ordnung, andererseits die Tendenz zur Entropie, zur Unordnung und zum Verfall.

Der Autor erläutert die Faktoren globaler Zerfallserscheinungen – Überbevölkerung, Umweltzerstörung, Aufrüstung, Flüchtlingsströme, Verelendung, Krankheiten, Drogen – und zeigt, wie weit der wirtschaftliche, soziale und kulturelle Niedergang in Industrie- und Entwicklungsländern bereits fortgeschritten ist. Fazit: Es ist höchste Zeit zum Nach- und Umdenken.


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Ende des Fortschritts?, 21. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Zivilisation: Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung (Taschenbuch)
Wir Europäer sind daran gewöhnt und dazu erzogen, die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft als einen ständigen Aufstieg, als ein ständiges Besserwerden zu begreifen. Welche Partei hätte eine Chance, gewählt zu werden, die den Untergang verkünden und sich nur noch als Seelsorger auf dem Wege dorthin verstehen würde? Wir neigen dazu, den zyklischen Urgrund allen Geschehens und die Zeugnisse dafür, daß Untergänge komplexer Gesellschaften bereits mehrfach stattgefunden haben, zu verdrängen. An diesem Punkt setzt der Verfasser an: Wo Ordnung entsteht, entsteht auch Unordnung und Zerfall. Und seiner Meinung nach gibt es ein unübersehbares Fortschreiten in Richtung Zerfall. Er führt dafür viele Beispiele an und Statistiken, aber nicht alle auf dem neuesten Stand und keine bilanzartigen Berechnungen und Übersichten. Bei aller Brillanz der Argumente fehlt eine zusammenhängende Theorie, die das Warum der fortschreitenden sozialen Verfallsprozesse und ihren gesetzmäßigen Ablauf begreifen läßt. Wöhlcke hätte sie bei Eckart Knaul in dem Buch „Das biologische Massenwirkungsgesetz" finden können. Trotz dieser kritischen, gedanklich weiterführenden Anmerkungen handelt es sich um ein außerordentlich lesenswertes Buch, das eingefahrene Vorstellungen aufbricht und zu eigenem Sehen und Denken anregt.
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5.0 von 5 Sternen einfach herrlich!!, 17. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Zivilisation: Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung (Taschenbuch)
Ich bezeichne mich selbst als absoluten Reaktionären und Kulturpessimisten in der Tradition Davilas, den ich über alle Maßen schätze.

Aus diesem Grund sollte vorab klar sein, dass ich das Buch nicht objektiv sondern sehr subjektiv bewerte (was ich grundsätzlich so mache).

"Das Ende der Zivilisation- Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung"

Was für ein prächtiger Titel, habe ich mir gedacht als ich in einem berliner Hugendubel auf dieses unscheinbare kleine Buch gestoßen bin.

Eines unter hunderten von Büchern aber diesen hatte für mich wesentlich mehr Wert als der ganze andere Nonsens. Das wusste ich sofort als ich die ersten paar Seiten unter der Rubrik IV "Über soziale Entropie in >hochentwickelten< Gesellschaften" durchblätterte.

Hier rechnet er gnadenlos ab mit der modernen Architektur,Jugendkultur, Mode, Immigration usw.

Für all diejenigen die sich ernsthaft mit der Straße beschäftigen möchten auf der unsere Gesellschaft mit 400 Sachen ins Ungewisse fährt, die sollten sich dieses kleine Büchlein von etwa 300 Seiten gönnen.

Aber vorsicht, das Buch ist in höchstem Maße polemisch(Einfach herrlich)und zeigt die Schlaglöcher in der Straße auf, auf der wir uns mit 400 Sachen bewegen.

Ich fürchte und darin stimme ich 100 %ig mit Wöhlcke überein, dass unsere Achsen irgendwann brechen werden.

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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Buch, 7. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Zivilisation: Über soziale Entropie und kollektive Selbstzerstörung (Taschenbuch)
Voller Freude entdeckte ich dieses Buch, da es laut Titel die globalen Zerfallserscheinungen, vor allem in der Gesellschaft, behandeln soll. Die selbstzerstörerischen Kräfte, denen wir alle ausgesetzt sind (Drogen, Krankheiten, Umweltzerstörung, Gewalt, mangelnde Bildung), beschäftigen mich schon lange.
Aber die Enttäuschung während der Lektüre war groß. Trotz eines ernsthaften Ansatzes ist der Inhalt viel zu polemisch, Statistiken werden vollkommen übertrieben, und was mich am meisten stört: es bietet meist nur Situationsbeschreibungen, selten Erklärungsversuche. Und wenn es mal welche gibt, sind diese leicht misszuverstehen, auch wenn ich dem Autor erst einmal nur eine unglückliche Wortwahl unterstellen möchte (man könnte allerdings auch auf andere Gedanken kommen).
Alles in allem absolut enttäuschend.
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