Aus der Amazon.de-Redaktion
Denn während Politiker und Staatsmänner assistiert von Roubinis Kollegen alles tun, um Zuversicht und Optimismus zu verbreiten, geißelt er derartige Attitüden als unverantwortlichen „Nonsens“ und gießt munter weiteres Öl ins Feuer. So hält er es für nichts als illusionäres Wunschdenken zu glauben, das Schlimmste sei schon vorbei. Dabei attestiert er den Anstrengungen, der Krise mit quantitativen Lockerungen der Geldpolitik und fiskalischen Konjunkturpaketen auf nationaler Ebene Herr zu werden, gelinde gesagt, ein gerüttelt Maß an Naivität. Seine Forderungen eines groß angelegten Umbaus des internationalen Finanzsystems, der auch vor radikalen Einschnitten in den Bankensektor bis hin zu Verstaatlichungen nicht zurückschreckt, betrachtet Roubini weniger als Zeichen eines übertriebenen Pessimismus denn als Ausdruck eines gesunden Realismus, den er vor allem den politisch Verantwortlichen immer wieder abspricht. Anhand von Rechenexempeln beziffert er minutiös Sparraten, Kreditzinsen, Subventionsbedarf, Schuldenerlass etc., die er für notwendig hält, um die beängstigend düsteren Worst-Case-Szenarien, die er zusammen mit Stephen Mihm entwirft, zu verhindern oder wenigstens zu mildern.
Wenn es nach Roubini geht, steuert die Wirtschaft ohnehin unaufhaltsam auf eine Deflation zu. Nun geht es darum, die Welt vor einer allzu lang anhaltenden Deflation mit all ihren soziopolitischen Negativerscheinungen zu bewahren. Es bedarf keiner besonderen seherischen Fähigkeiten zu prognostizieren, dass es diesem intelligenten Werk an Aufmerksamkeit bestimmt nicht gebrechen wird. Und zwar völlig zu Recht! – Arnold Abstreiter
Pressestimmen
12.05.2010 / Die Zeit: Gier frisst Verantwortung "Besser wurde die Geschichte der Krise bisher nicht erzählt."
15.05.2010 / Süddeutsche Zeitung: Die Rezepte des Dr. Doom "Dr. Dooms Rezepte würden das Spiel der Finanzmärkte von Grund auf ändern. Und so wie die Stimmung in der Öffentlichkeit ist, haben sie eine gute Chance, auch angewendet zu werden."
16.05.2010 / Welt am Sonntag: "Dr. Untergang" fordert radikale Reformen zur Rettung des Kapitalismus "Roubini glänzt mit einer tiefgehenden Analyse."
21.05.2010 / Bilanz: Der Krisenschwan ist weiß "Nouriel Roubini ist ein brillanter Wissenschaftler."
30.05.2010 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Roubini on Tour "Roubini ist ein Phänomen ... Er spricht das Unbehagen aus, das viele Menschen beim Gedanken an die wirtschaftliche Zukunft empfinden - und das auch noch auf wissenschaftlichem Niveau."
01.06.2010 / Manager Magazin: Prophet des Niedergangs "Auch für ökonomische Laien gut verständlich."
07.06.2010 / taz.de: Kreative Zerstörung schlechter Banken "Mit dem Journalisten Stephen Mihm hat Roubini nun nichts Geringeres als eine Wirtschaftskrisentheorie entwickelt."
21.06.2010 / Tages-Anzeiger: Krisen-Ökonomie, flüssig geschrieben "Das bis dato beste makroökonomische Buch über die Finanzkrise. Deshalb der Tipp: Nicht nur unbedingt kaufen und ins Bücherregal stellen, sondern auch lesen."
23.06.2010 / Focus-Money: Mehr Staat, nicht weniger "US-Starökonom Nouriel Roubini zeigt in seinem neuen Buch Wege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise."
01.08.2010 / Acquisa: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft "Pflichtlektüre für den Sommerurlaub."
29.08.2010 / NZZ am Sonntag: Dr. Doom wäre lieber Dr. Realist "Das Buch liest sich wie ein Krimi und erklärt so fast alles, was Laien im Zusammenhang mit der Finanzkrise interessieren könnte."
17.01.2011 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Nur keine Katastrophe "Was dem Leser geboten wird, ist eine fundierte Analyse der Krise und Antworten auf jene Fragen, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aktuell bewegen ... Das Buch hilft in jedem Fall, Krisen zu verstehen, und macht zugleich Hoffnung, dass es bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Reformen nicht wieder zu solchen Katastrophen kommt."