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Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft: Crisis Economics [Taschenbuch]

Nouriel Roubini , Stephen Mihm , Jürgen Neubauer , Petra Pyka
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. August 2011
Wie die Finanzkrise entstand - und wie wir künftige Großkrisen verhindern können

Die nächste Krise wird kommen, und sie wird uns alle treffen. Doch wir werden sie überstehen. Dieses Buch verrät, wie. Der Star-Ökonom Nouriel Roubini sah als weltweit Einziger die Finanzkrise kommen. Er blickt nicht bloß auf ökonomische Daten und Statistiken, sondern bezieht auch politische und historische Entwicklungen in seine Betrachtungen ein. Damit kennt keiner die Bruchstellen der globalen Märkte so genau wie er. Roubini zeigt, wie die Weltwirtschaft erschüttert wurde und warum das nächste große Beben droht, wenn wir keine Gegenmaßnahmen ergreifen. Mit seinen brillanten Analysen weist er den Weg in eine krisenfeste Zukunft.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442156866
  • ISBN-13: 978-3442156863
  • Originaltitel: Crisis Economics. A Crash Course in the Future of Finance
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 101.676 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mit den prophetischen Gaben einer Kassandra ausgestattet, gehörte er zu den ganz wenigen seiner Zunft, die schon frühzeitig vor den Gefahren eines überhitzten Immobilienmarkts warnten, der zum Spielball von Börsenspekulationen verkommen ist. Und er war es auch, der am treffsicherten die verheerenden Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten im Gefolge des Zusammenbruchs der großen Investmentbanken vorhergesagt hat, unter denen wir gegenwärtig zu leiden haben. Just auf dem Höhepunkt der globalen Krise wäre der US-Nationalökonom Nouriel Roubini seinem Ruf als „Dr. Doom“ nicht gerecht geworden, hätte er in seinem neuesten Werk etwas Geringeres als Das Ende der Weltwirtschaft ausgerufen, wie es der Campus-Verlag im deutschen Titel so treffend auf den Punkt gebracht hat.

Denn während Politiker und Staatsmänner assistiert von Roubinis Kollegen alles tun, um Zuversicht und Optimismus zu verbreiten, geißelt er derartige Attitüden als unverantwortlichen „Nonsens“ und gießt munter weiteres Öl ins Feuer. So hält er es für nichts als illusionäres Wunschdenken zu glauben, das Schlimmste sei schon vorbei. Dabei attestiert er den Anstrengungen, der Krise mit quantitativen Lockerungen der Geldpolitik und fiskalischen Konjunkturpaketen auf nationaler Ebene Herr zu werden, gelinde gesagt, ein gerüttelt Maß an Naivität. Seine Forderungen eines groß angelegten Umbaus des internationalen Finanzsystems, der auch vor radikalen Einschnitten in den Bankensektor bis hin zu Verstaatlichungen nicht zurückschreckt, betrachtet Roubini weniger als Zeichen eines übertriebenen Pessimismus denn als Ausdruck eines gesunden Realismus, den er vor allem den politisch Verantwortlichen immer wieder abspricht. Anhand von Rechenexempeln beziffert er minutiös Sparraten, Kreditzinsen, Subventionsbedarf, Schuldenerlass etc., die er für notwendig hält, um die beängstigend düsteren Worst-Case-Szenarien, die er zusammen mit Stephen Mihm entwirft, zu verhindern oder wenigstens zu mildern.

Wenn es nach Roubini geht, steuert die Wirtschaft ohnehin unaufhaltsam auf eine Deflation zu. Nun geht es darum, die Welt vor einer allzu lang anhaltenden Deflation mit all ihren soziopolitischen Negativerscheinungen zu bewahren. Es bedarf keiner besonderen seherischen Fähigkeiten zu prognostizieren, dass es diesem intelligenten Werk an Aufmerksamkeit bestimmt nicht gebrechen wird. Und zwar völlig zu Recht! – Arnold Abstreiter

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

10.05.2010 / Der Spiegel: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft "Nouriel Roubini gilt als der Prophet der Finanzkrise."

12.05.2010 / Die Zeit: Gier frisst Verantwortung "Besser wurde die Geschichte der Krise bisher nicht erzählt."

15.05.2010 / Süddeutsche Zeitung: Die Rezepte des Dr. Doom "Dr. Dooms Rezepte würden das Spiel der Finanzmärkte von Grund auf ändern. Und so wie die Stimmung in der Öffentlichkeit ist, haben sie eine gute Chance, auch angewendet zu werden."

16.05.2010 / Welt am Sonntag: "Dr. Untergang" fordert radikale Reformen zur Rettung des Kapitalismus "Roubini glänzt mit einer tiefgehenden Analyse."

21.05.2010 / Bilanz: Der Krisenschwan ist weiß "Nouriel Roubini ist ein brillanter Wissenschaftler."

30.05.2010 / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Roubini on Tour "Roubini ist ein Phänomen ... Er spricht das Unbehagen aus, das viele Menschen beim Gedanken an die wirtschaftliche Zukunft empfinden - und das auch noch auf wissenschaftlichem Niveau."

01.06.2010 / Manager Magazin: Prophet des Niedergangs "Auch für ökonomische Laien gut verständlich."

07.06.2010 / taz.de: Kreative Zerstörung schlechter Banken "Mit dem Journalisten Stephen Mihm hat Roubini nun nichts Geringeres als eine Wirtschaftskrisentheorie entwickelt."

21.06.2010 / Tages-Anzeiger: Krisen-Ökonomie, flüssig geschrieben "Das bis dato beste makroökonomische Buch über die Finanzkrise. Deshalb der Tipp: Nicht nur unbedingt kaufen und ins Bücherregal stellen, sondern auch lesen."

23.06.2010 / Focus-Money: Mehr Staat, nicht weniger "US-Starökonom Nouriel Roubini zeigt in seinem neuen Buch Wege aus der Wirtschafts- und Finanzkrise."

01.08.2010 / Acquisa: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft "Pflichtlektüre für den Sommerurlaub."

29.08.2010 / NZZ am Sonntag: Dr. Doom wäre lieber Dr. Realist "Das Buch liest sich wie ein Krimi und erklärt so fast alles, was Laien im Zusammenhang mit der Finanzkrise interessieren könnte."

17.01.2011 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Nur keine Katastrophe "Was dem Leser geboten wird, ist eine fundierte Analyse der Krise und Antworten auf jene Fragen, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aktuell bewegen ... Das Buch hilft in jedem Fall, Krisen zu verstehen, und macht zugleich Hoffnung, dass es bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Reformen nicht wieder zu solchen Katastrophen kommt." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
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86 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als einer der wenigen etablierten Ökonomen der USA hatte Nouriel Roubini die gegenwärtige Finanzkrise und ihren Verlauf sehr genau vorausgesagt. Nun hat er uns gemeinsam mit Stephen Mihm ein Buch über diese Krise, ihre Folgen und mögliche Auswege geschrieben. Bereits im ersten Kapitel räumen die Autoren mit dem Mythos auf, Finanzkrisen wären ein seltenes und obendrein unvorhersehbares Ereignis, etwas, das populäre Schreiber gerne medienwirksam "schwarzen Schwan" nennen. Sie gehen kurz auf einige sich immer wiederholende Elemente solcher Krisen ein und zeigen, dass diese Faktoren auch diesmal schon lange vor der eigentlichen Eruption deutliche Warnzeichen sendeten. Man musste sie nur lesen können.

Bereits John Stuart Mill erklärte 1848 wie sich Finanzkrisen zusammenbrauen. Seine Erkenntnisse hätten auch diesmal für eine sichere Voraussage ausgereicht. Leider wird die Vergangenheit oftmals einfach vergessen. Oder man redet sich ein, dass diesmal alles ganz anders ist. Mill ist nur einer von vielen Wirtschaftswissenschaftlern, die sich mit der Rolle von ökonomischen Krisen theoretisch auseinandersetzten. Im zweiten Kapitel gehen die Autoren auf die unterschiedlichsten Ansichten dazu ein.

Viele Spekulationsblasen entstehen durch die Einführung neuer Technologien. Doch die gegenwärtige Krise wurde ganz wesentlich durch "Innovationen" in der Welt des Interbankenhandels, vor allem durch die so genannten Kreditverbriefungen, angefeuert. Ganz unterschiedliche Anleihen wurden dazu grob gesprochen in großen Paketen zusammengepackt und in ihrer Gesamtheit durch ein Rating bewertet. Damit waren sie erstmals handelbar. Kreditgeber kamen so sehr schnell wieder an ihr Geld. Dafür wusste nun aber niemand mehr so recht, welche Risiken er wirklich in solchen Paketen kauft.

Die Autoren erklären im dritten Kapitel sehr detailliert, wie diese Verbriefungen und Derivate auf solche strukturierten Produkte zum Auslöser der Krise wurden. Sie verweisen darüber hinaus auf das hierzulande nicht diskutierte, weil kaum vorhandene, unkontrollierte Schattenbankenwesen und erläutern an Beispielen den Fluch der Hebelung, also die Verwendung von Fremdkapital in unverantwortlichen Größenordnungen bei spekulativen Geschäften.

Im vierten Kapitel beschreiben die Autoren das dominoartige Zusammenfallen der amerikanischen Kreditunternehmen nachdem sich erstmals die wahren Ausmaße der Kreditausfälle andeuteten. Anschließend breitete sich diese US-Epidemie pandemisch über die in alle Welt verkauften Kreditpakete aus. Interessanterweise waren sehr viele Politiker, auch der damalige deutsche Finanzminister Steinbrück, bis dahin der Meinung, dass dies nicht geschehen werde. Von dieser Pandemie berichtet das fünfte Kapitel.

Im folgenden Kapitel befassen sich die Autoren ausführlich mit dem Krisenmanagement der amerikanischen Notenbank und erklären die zahlreichen Manöver so, dass sie auch Laien verstehen können. Danach wird im 7. Kapitel diskutiert, wie die Politik auf die Krise reagiert hat. Die Schuldenkrise wurde frei nach Keynes mit noch mehr Schulden durch "Rettungen" und Konjunkturprogramme beantwortet. Politiker vergessen dabei gerne, dass Keynes eine Entschuldung in besseren Zeiten dringend anmahnte und dass Konjunkturprogramme die Steuererhöhungen (oder "Sparprogramme") der Zukunft sind. Wir sehen das gerade in Deutschland.

Das 8. Kapitel befasst sich mit dringend notwendigen Reformen des gesamten Finanzsystems. Die bisherigen politischen Diskussionen und hektischen Maßnahmen zeugen von politischem Unwillen und mangelndem Sachverstand. Das eigentliche Problem entstand im völlig unregulierten und komplett undurchsichtigen Interbankenhandel. Jeder kann hier Derivate erfinden und in Umlauf bringen. Es existiert keinerlei Aufsicht oder Standardisierung von Produkten. Allerdings sind das merkwürdigerweise keine öffentlichen Diskussionsthemen. Darüber hinaus ist das zentrale Problem der Vergütungen nicht geregelt. Solange der Steuerzahler jeden Spieler immer wieder rettet, wird die Bereitschaft, irrsinnige Risiken einzugehen, nicht nachlassen. Weitere kritischer Punkte sind die Größe der verschiedenen Institute und ihre Verflechtungen. Dies wird in der Öffentlichkeit ebenfalls nicht diskutiert.

Radikale Schnitte schlagen die Autoren im 9. Kapitel als Konsequenz der Krise vor. Zunächst einmal muss es gelingen, die Aufsichtsbehörden vom Fluch der blinden Mittelmäßigkeit zu befreien. Fähige Leute gehen dorthin, wo sie gut bezahlt werden und sich verwirklichen können. Die Aufsichtsbehörden gehören gewiss nicht zu den idealen Zielen solcher Menschen. Noch wichtiger ist jedoch der extrem schwierige Vollzug einer simplen Logik. Wenn Konzerne zu groß sind, um zu sterben, dann muss man sie eben zerschlagen. Doch mit den "Rettungen" sind zumindest in den USA noch größere Giganten gebildet worden. Weil es in der Obama-Administration nur so von Goldman-Sachs-Leuten wimmelt, wundert es nicht, dass diese Konsequenz dort kein Thema ist. Die Autoren diskutieren das Zerschlagungsproblem ausführlich.

Ein anderer simpler Punkt ist, dass Banken nur Risiken in Höhe ihres verfügbaren Eigenkapitals eingehen sollten. Dazu könnte man sie zwingen, wenn man es denn wollte. Schließlich schlagen die Autoren eine aktivere Rolle der Zentralbanken in der Geldpolitik im Vorfeld einer Krise vor.

Kapitel 10 befasst sich mit den Schuldenkrisen von Staaten, die immer nach Bankenkrisen auftreten. Insofern erleben wir gegenwärtig nichts Neues. Die Autoren diskutieren hier insbesondere die Krise des US-Dollars und die möglichen politischen Folgen für die Machtverhältnisse in der Welt.

Das Buch enthält ein Fazit, in dem das Drehbuch der Krise noch einmal zusammengefasst wird, und einen Ausblick, der erneut die Brillanz seiner Autoren aufdeckt, denn inzwischen ist zum Beispiel eingetreten, was sie für Griechenland voraussagten.

Fazit.
Dies ist ein sehr intelligent geschriebenes, scharfsinniges und sehr lehrreiches Buch über Ursachen und Verlauf der gegenwärtigen Finanzkrise und der zu erwartenden Folgen. Darüber hinaus unterbreiten die Autoren konsequente Vorschläge zur Lösung der durch diese Krise aufgedeckten Probleme. Das Buch ist für einen breiten Leserkreis geschrieben, wenngleich gewisse elementare Kenntnisse und Vorstellungen über die Finanzmärkte vorausgesetzt werden.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr heterogen 31. Oktober 2010
Von B. Niquet
Format:Gebundene Ausgabe
Am 31. Oktober habe ich nach dem Lesen der ersten beiden Kapitel das Folgend geschrieben:

"Mich erinnert das Buch an das Korrigieren von Seminarklausuren an der Universität. Man rauft sich die Haare bei all den Allgemeinplätzen und Widersprüchen. Nichts wird tatsächlich hinterfragt. Nirgendwo wird dem allgemein Bekannten etwas Neues hinzu gefügt. Es ist ein Buch, das bereits auf der ersten Seite der Einleitung mit einem fetten Selbstlob des Autors beginnt. Und was dann so alles kommt ... Das geht exemplarisch so (S. 75): "Die monetaristische Interpretation der Weltwirtschaftskrise ist nicht ganz von der Hand zu weisen ... Doch andere Wirtschaftshistoriker haben seitdem festgestellt ..." Dann kommen der "Giftmüll" und die "Epidemien", ohne auch nur einmal zu erklären, was denn nun konkret damit gemeint ist. Mit dem Konkreten hat es dieser Mann ohnehin schwer. Die Händler seien "arrogant und dumm", heißt es weiter, der Autor bleibt jedoch jegliche Erklärung und vor allem inhaltliche Schilderung schuldig.

Auch die andauernden Widersprüche: Einerseits waren die Notenbanken zu expansiv, dann wieder war das genau richtig. Einerseits tendiert der Kapitalismus naturgemäß zu Krisen, andererseits jedoch formuliert Roubini eine Zielvorstellung, in der Zukunft die Krisen zu vermeiden. Also was nun?

Viele Punkte lassen erkennen, dass dieser Mann von der ökonomischen Theorie keinerlei Ahnung hat. Robert Shiller sei einer der vehementesten Kritiker der Effizienzmarktthese, schreibt er. Er hat wohl keinen anderen gelesen. Oder: "Die Theorie der Wirtschaftskrisen beschäftigt sich mit der Frage, wie und warum Märkte versagen." Was für ein himmelschreiender Blödsinn. Die Märkte versagen doch nicht, sondern sie reagieren, aber funktionieren. Wenn ich zyklische Marktkrisen abhandeln will, kann ich doch nicht sagen, dass die Märkte dann nicht funktionieren. Dann bin ich doch im luftleeren Raum. Doch genau dort schwebt Roubini.

Kaufen Sie daher nicht sein Buch, kaufen Sie lieber "The Big Short" von Michael Lewis. Dort ist jede Seite besser als das gesamte Buch von Roubini."

Nachdem ich nun den Rest des Buches gelesen habe, muss ich heute (10. November 2010) eine Teilabbitte leisten: Das Buch gibt einen guten Einblick in die Finanzkrise. Vieles wird sehr interessant und faktenreich geschildert. Im Vergleich zu "The Big Short" bleibt es jedoch seelenlos. Es bildet auch eine immense Hypothek (sogar eine Subprime-Hypothek!), so schlecht anzufangen, selbst wenn man dann gut endet. Durch das gesamte Buch zieht sich der Eindruck, dass hier Autoren völlig unterschiedlicher Qualität gewirkt haben.
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn Sie die Hintergründe zur Krise nicht vollständig verstanden haben, aber ein Interesse aufbringen, einmal hinter die Medienkulisse zur Krise zu schauen, ist das Buch schlicht ein Muss. Auch als Nichtwirtschaftswissenschaftler können Sie folgen, Roubini und Mihm nehmen Sie an die Hand und führen Sie durch den Dschungel der Krise. Die Autoren scheuen sich nicht, Verantwortungen zuzuweisen ohne in Monokausalitäten abzugleiten. Viele Entwicklungen haben, nach deren Meinung, erst im Zusammenwirken zur Krise geführt. John Maynard Keynes kommt für meinen Geschmack zu häufig vor, dennoch, auch andere Wissenschaftsgemeinden kommen zu Wort. Auch hier verorten sich die Autoren nicht zu einer Gruppe sondern nutzen Erklärungspotentiale aus vielen. Ein klarer Pluspunkt des Buches sind aber auch die geschichtlichen Rückverweise, um so Krisengesetzmäßigkeiten aber auch Unterschiede zwischen diesen aufzudecken. Und: Es ist kein pessimistisches Buch, sondern es macht durch das Verstehen, das Lernen aus der Krise, Hoffnung. Schlicht ein leicht zu lesendes, lehrreiches und spannendes Buch. Klar 5 Sterne.
Viele Grüße
Stephan Peters
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5.0 von 5 Sternen Scharfsinnige Analyse, interessante Schlussfolgerungen
Sehr systematisch analysiert mit zahlreichen Beispielen versehen schildert dieses Buch Hintergründe und Handlungsoptionen für die Krise. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von RT veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sollte für jeden Wirtschaftsstudenten zur Pflichtlektüre...
Die Darlegung der Notwendigkeit von Bretton-Woods hielt bis Anfang der 70er Jahre.
Die USA mussten den Vietnamkrieg finanzieren und verließen die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von josef loreth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top
Möchte nur erwähnen, dass ich schon zahlreiche Bücher über die 2007-2008 Krise gelesen habe und diese Lektüre in dem Spektrum der gelesenen Bücher auf... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dikat veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gutes buch
also mir hat das Buch gefallen, habe es aber verschenkt und hoffe dort ist es auch gut angekommen. War ein Geschenk
Vor 15 Monaten von Ilona Geier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Übersetzung
Den positiven Besprechungen des Inhalts kann ich mich hier nur anschließen.
Leider haben die Übersetzer mit den Schwierigkeiten der deutschen Sprache zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von Harald Jentzsch
4.0 von 5 Sternen Nicht die Schrotthypotheken sind an der Krise schuld, sondern das...
Roubini und Mihm wollen in ihrem Buch aufzeigen, »wie wir in diesen Schlamassel geraten sind« und »wie wir ihm entkommen können - und zwar endgültig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2011 von Mimir
3.0 von 5 Sternen Kein großer Wurf
Das Buch bietet eine fundierte Übersicht der Ursachen, den Verlauf und mögliche Auswege aus der Finanzkrise. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2011 von Holger Glaser
5.0 von 5 Sternen Umfassend, leicht verständlich, großartig!
Roubini beschreibt die Finanzkrise in einer Sprache, die auch für Nicht-Ökonomen verständlich ist. Dadurch geht einem so manches Licht auf beim Lesen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2010 von Vielinteressierter
4.0 von 5 Sternen Das Schrottsystem war schuld
Das Buch liest sich spannend. Es räumt mit der Vorstellung auf, dass solche Krisen unvorsehbare Ereignisse sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2010 von Michael Stutz
5.0 von 5 Sternen Auch für Nichtwirtschaftswissenschaftler
Auch für Nichtwirtschaftswissenschaftler geeignet. Es lässt sich sehr gut lesen,
und man kann Zusammenhänge in der Finanzwirtschaft verstehen.
Veröffentlicht am 17. September 2010 von Andre
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